Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 4 (1864)
- Issue
- 52 (29.12.1864)
- Date
- 1864-12-29
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Her Jsmßiisritf Feiner. Zeitschrift für die gesamvilen Jmeresien des israelitischen LehrerstandeS und zugleich Drgcm für den Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitischer Lehrer, Lehre^-- Wittwen und -Waisen in Deutschland. IX". ÄL Mainz, den 29. December 1864. (Vierter ^s.IrrxLi»x.) Wöckentlick, I Rümmer. Vierteljährlicher Äbonnement^preis 27 kr. >/. Lhlr. Bei frankirter Zusendung unter Kreuzband jäbrlick 2 fi. 12 kr. Anzeigen zu 1 Egr. die Prtitzeile. Bestellungen nehmen all« Postämter und Bucbbandlungen an. Mit dieser Nummer Inutt das Abonnement aus diese Zeitung ab, und ersuchen wir unsere geehrten Abonnenten um gefällige Erneuerung bei den betreffenden Poststellen oder Buchhandlungen. Den re'p. Abonnenten, .welche den „Jsr. Lehrer" unter Kreuzband direkt beziehen, werden wir denselben auch fernerhin zusenden, wenn diese oder die nüchste Nummer nicht an uns zurückgeht, und dann den Betrag durch Postnachnahme erheben, wenn, er uns bis Nr. 3 nicht in anderer Weise Übermacht wird. Tcni „Jkr. Lehrer" ist im abgelausenen Jahre ein großes und herrliches Werk gelungen; die Verbindung eines großen Tteils der deutsch-israelitischen Lehrer well zu einenr Unterstützungsverein ist eine erhebende Thatsache. Lbwohl der Verein Gottlob als festgegründet betrachtet werden kann, werden wir fortfahren, demselben unsere stete Fürsorge zuzuwenden, wenn auch die Verhältnisse es hoffendlich nicht mehr nöthig machen werden, ihm einen so großen Raum in unserer Zeitschrift zuzuwenden, n ie bitzbcn Fort und fort aber werden wir die Vereinigung und Verbrüderung der Lebrerwelt als unsere Hauptaufgabe betrachten, und Versammlungen und Vereine überall und allerwärts anzuregen und zu unterstützen suäeu. Wir find überzeugt, in solcher Weite am besten das Fortschreiten der Lehrer in ihren Stellungen Und in ryrem hl. Berufe zu vermitteln. In der Unterstützung seines Organes und rn Vereinigungen und Konferenzen liegt für den Lcbrerstand die Gewahr einer besseren, lichtvollen Zukunft. Vorzügliche pädagogische und andere einschlägige Arbeiten verschiedener Gebiete, die uns in letztrer Zeit zu unsrer. Freude zugekonimen, werden den nächsten Nummern dieses Blattes ein erhöhtes Interesse geben. 'Drögen jedoch unsere Freunde und Alle, die für die Schule zu arbeiten im Stande sind, nicht aufhören, uns mit anregenden Correspondenzen und tüchtigen pädagogischen Arbeiten in unserem schwierigen, aber segenbringenden Werke zu unterstützen. Eie werden stch die Lehrcrwelt und uns zu lebhaftem Tanke verpflichten und Heil bewirken für Viele. Odernheim in Rhciuheflen, am Weihe- und Lichtfest 5625. Die Redaktion des „JSr. Lehrer." An die verehrlicken Herren Agenten und Mitglieder des ÜnterftützungSvrreins. Co sind uns?v viele Nachbestellungen auf Jahrbücher — die wir nicht mehr ausführen könnten, — zugekommen, daß es stch fast der Mühe lohnen dürste, einen zweiten Abdruck zu veranstalten. Aus diesem Grunde ersuchen wir alle Diejenigen, die noch Bedarf oder Verwendung hätten, uns schleunigst hierüber, sowie über die Zabl rc. Mittheilung machen zu wollen. Odernheim, 24. Dezember 1864.. *' Der Geschäftsführer des Vereins: I. Klingenstrin. Die Petition öflerrcichisckcr Hauptschullehrer > österreichische Staat, die Regierung des Heimathlandes In einer der letzten Nun,mein diese' Zeitschrift ist von - eines Sebastian Brunner und seines „Wiener Kirchcnblattes," einer sondcrlor.n Petition die Rede. Viele jüd. Leb,erMährens! der Staat des Concordats, will die Trennung der. jüdischen haben eine Sckrist an das bischöfliche Consistorium in ' Schule von den GestnnungS- und Amtsgenossen derjenigen Olmiitz unterfertigt, welche belogt, „daß sich diese jüdischen : Priesterkaste, welche ,n der Hauptstadt der katholischen Lehrer d'.ni Clerus zu großem Tanke verpflichtet fühlen, i Christenheit jüdische Kinder ihren Eltern rauben; doch und daß sie die Verbindung, welche bislang zwischen den die jüdiichen Lehrer selbst kkgen ihr Veto ein; ne wollen isr. Schulen und deni Clerus bestand, auch fortan bestehend 1 lieber abhängig sein m ihrem Leben und Berufe von Brunwisicn wollen." Sie sind in doppelt sonderbarer Weise "er und Genossen, als von den Rabbmen und jüd. Gemeinden. Gegner der von der überwiegenden Majorität des deutschen 1 Jst's Wahrheit? Jst's Täuschung? Lehrerstandes cngestrebten Emancipation der Schule von ‘ Wahxheit ist's, nackte Wahrheit, und wir können diese der Kirche. Die jüdische Schule soll vom katholischen . Lehrer selbst noch nicht einmal verurtheilen, wir müssen erst Clerus nach wie vor beaussichtigt werden. Der Staat, der! ihre- Gründe anhören.