Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 4 (1864)
- Issue
- 39 (29.9.1864)
- Date
- 1864-09-29
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Wöchentlich 1 Nummer. Bkrteljihrlicher Abon- »««entSpreiö t Lblr. — 27 kr. Bei frinktrter Zusendung unter Kreuzband jährlich Bestellungen nehmen all« VoftLmter und Buchhandlungen an. Der israelitische Jeiwer. Anzeigen z» 1 S,r. di, PetitzeUe. Einsendungen entweder direkt an den verant« wörtlichen Redakteur oder an die Verlagshandlung. Organ für die Schule, die Familie und das Gemeindelebjen des Judentums. Herausgegeben von I. Klingenstein, Ignaz Lehman« und A.! Treu. Mainz, ^>en 29. September 1864. (Vierter ^»1irxs.nx.)!A« unsere Leser!' I . . Mit dieser Nummer schließt da- 3. Quartal des „Jsr. Lehrer" und bitten wir die Abonnements, insbesondere zur Post, alsbald aufgeben zu wollen. Protokoll der ersten Generalversammlung des Vereins „zur Unterstützung hilfsbedürftiger iSr. Lehrer, Lehrer- Wittwen- und Waisen," abgebalten im jüd. Gemeindesaale zu Mainz, am 22. und 23. August 1864. (Schluß.) | 2. Tag. Beginn um i» Uhr. > VI. A. Verwaltung. 1) Die Verwaltung besteht aus einem Haupt-Somit« und aus Bezirk-- Lomite's nach Maßgabe des Bedürfnisses, welche letzter« immer eine» Bezirksverein reprälentiren. (Nach dem Entwürfe angenommen.) 2) Das Haupt-Comitö ernennt unter sich seinen Vorsitzenden, feinen Geschäftsführer und seinen Rendanten (welche unter sich den engeren Ausschuß bilden) und wählt auch daS RedactionS-Eomitä für die litr. Erzeugnisse. Auf Antrag Dr. Philippsons fallen die.Worte „welche unter sich den engeren Ausschuß bilden" als zur Geschäftsordnung des Haupt-Comitä's gehörig, weg^ 3) Das Haupt-Comitä entwirft seine Geschäftsordnung selbst, und veröffenllicht beim Abschluß eines jeden Jahres einm von allen Mitgliedern Unterzeichneten Rechenschaftsbericht im Organe des Vereins. Dr. Philippson wünscht den Zusatz: 1-einen von allen Mitgliedern des Comitä'S Unterzeichneten „detaillirten"Rechenschaftsbericht, sowohl im Organe des Vereins, wie zur besonderen Vertheilung an die einzelnen Mitglieder. — Marx fürchtet die Kosten, welche durch Herrn Dr. Philippsons Antrag entstehen könnten, upd findet auch in der seitherigen Fassung (VI. 3.) die Sicherheit vollkommen gewahrt." — Herr Dr. Aub glaubt, daß das Abdrucken eines detaillirten Rechenschaftsberichts, in einem Organe, in welchem also auch die im Laufe der Jahrer Unterstützten genannt sein müßten, als das Gefühl der Letzteren verletzend, nicht rathsam sei. (Vielfacher Beifall der Lehrer!) —Herr vr. Landsberger: Mit dem Maximum von 200 fl. kann die hüfsbedürftige Familie nicht auSreichen. Ein detaillirter Rechenschaftsbericht in einem Organe könnte jedoch die Unterstützung der Gemeinde, der ein solcher Betrag groß erscheint schmälern, oder dieselbe ganz entziehen und bin ich darum ebenfalls nicht für einm detaillirten Rechenschaftsbericht in einem Organe. — §«rr Dr. Philippson findet nichts Beschämendes in einer solchen Unterstützung, da ja der Lehrer selbst seinen Beitrag dazu gegeben und ein Recht auf dieselbe hat. — De Präsident stellt üun folgende drei Fragen:! 1) Soll ein detai lirter Rechenschaftsbericht gegeben ' werden? (Wird bejaht) \ 2) Soll dieser deta llirte Rechenschaftsbericht in Separatabdrücken an alle Mit siieder gesandt werden? (Bejaht!) 3) Soll dieser Rechenschaftsbericht in jüdischen Zeitschriften veröffentlicht uxrden? wird mit dem Zusatze „einen Auszug aus dem detoillirten Rechenschaft^berichte" ebenfalls bejahend beantn ortet. VI. 4) Pom Hau it-Comitö scheiden alle drei Jahre je 3 und 4 — zum ersten Male 3, das aidere Mal 4 — aus, welche durch Wah^ bei der General» ersawmlung erneuert werden Die abgetretenen Mitglieder sind wieder wählbar. VI. 5) ES werden Comite ernannt, welche gewählt werden müssen. I -! 4 und 5 find dahin abgeändert worden: Das Havpt-Lomits bestel t aus 7 Personn» und 2 Stellvertretern, von welchen alle drei Jahre j 3 auSscheiden, welche durcki Wahl jeder Generalversammlung erneuert ' »erden. 6) Das Haupt- Com tö entscheidet über alle Angelegenheften deS Vereins für sich und dessen Mitglieder nach Maßgabe der Statuten, mit ausdrückliche: Ausschließung deS Rechtsweges in streitigen Fällen und mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. ES können auch Nichtmitglieder in'S Haupt-Comitt gewählt «erden. Herr Dr. Aub findet es bedenklich, d,»ß bei gleichen Stimmen die Stimme deS Vorsitzenden entschiideu soll. Auch &Dr. Philippson find ck die» bei wichtige U Pmckten; für gleiten könne jedoch der Paragraph m seiner gegenwärtigen Fassung bleiben. — Herr Dr. LcstdSberger ver- 2 Stellvertreter tut dar Hauptbei jeder Generalversammlung neu