Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 4 (1864)
- Issue
- 32 (11.8.1864)
- Date
- 1864-08-11
- Page
- Seite 128 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Dillich in Kurhesien. Die neue Schulordnung von 1864 , isi auch den israelitischen Lehrern zugegauäen. Der Aus- ^»reiber der Versammlung dciederhessischer Lehrer war aus ve-- 'ckiedenen Gründen-verdindert, nack Kassel zu reilr«. Statt dessen ließ er ein C rcnlar an dir Eolle.en seines Keises, sowie an die der K-eise Melsungen und Fritzlar wegen der UnterüiihungSvereinsirage ergeben. Außerdem wurden mebrere Eo' :eg-*n von mir in Melsun-en — wo sie sich des Fabnen festes wege'» ringefunden batten — mündl ck gesprochen. Da sich einige die Statuten zum Vereine bestellt baden, so steht zu erwarten,; daß wenigstens die Statutrnlescr sich an der gcmeinsam-n Sache bethelligen werden. Vereh liche Rekact on, welche die g'ößten Opkr nickt scheut, wo cs gilt, ein Werk fir'Alle zu schaffen, wird hierdurch gebeten, die Statuten de- Vereines besonders abdruckea zu lasten*), damit den Wünschen Vieler entsprochen werten kann, lieber die Schulordnung werke ich bald etwas berichten. Wertban. Die Nassauer Seminar-Frage ist nunmehr in der Kammer zu Wiks^aden zur Sprache gelommcn, und die Regierung bat erklärt, daß ihr eben dieser Gegenstand zur Erwägung vorliege, insbe'vndere ob ei« jüdischer Religionsiehr r an einrm d.r beide« Landesseminar,' anzustellen und die Seminaristen dabin ' m verweisen sind. Möxe dieser Gegenstand die gewünschte Erj ledigu"g finden; denn nur ein gebildeter und an se n r Fortbildung! wbeik.nder, dem böderen zustreb'ndcr und an gemeinsamen De- 1 ürebun, <n theilnehmenter Lehreritand gibt.Gewäh' für eine b.'sl sere Zukunft. — Wenn jetzt SKänrcr in Grvßderzogj tbum Hefsen war»», welche für be liee Angebgenbeiten einääden.so wä e d e Aufstellung eines gemeinsamen Lebrrs für Hessen und 'Nassau und dadurch die Bildung von Lebrecn, welche den Än'ordrrungen der Gegiuwart entsprechen vielleicht crmög ickt. Verein zur Unterstützung , hilfsbedürftiger isr. Lehrer, Lehrer-Wiltw.« und Waisen in! Deutschland, Ferner find als Mitglied.r erngelreten: Leb rer Licitenauer rn Hegenbein« ('>. Jabrb. 0 Kalender)"), I. Mayer gen. Epv- , stein in Samerwellingen (3. Ja' «b. 6 Ka'ende ). M. Ratzen ' stein in D'en a. d. L ppe. Brnjamin.Voni.de m in Hergershause,. A. D. Bonnbeim in Zw'noenberg. Lcbr.r Frank' in Landau, i B. um in Homberg a. d. Otzm. Gesanm tzabl der Mirgli der 102. ' Subscriptienen: Don I. Man r g-u. (Htpsirin neu-rd'nas >> Ercnipla"e, zuiammen j.tzt also 12, D.'Somm.r in Berten, von I I. Sch.ragenbcim. G. Spanier und Wt w Ecli^mann 4 Eremp'a-e. Preisermäßigung. Die Schrift: Thorath Mosche — Mosaische Religion-- , lehre für die israelituck>e Ncligionsjchule, darg» stellt von ■ Dr. S. Fürmstecher, Kreisrabbiner in Offenbach a.M., 8». X VI. 107 S. 10 Sgr. — 36 Kr. war nach Erscheinen von anerkannten Autoritäten, wie von Dr. Jost in der Allgemeinen Zeitung des Judenthums Nr. 48. 1860, schr günstig beurtheilt und fand sehr bald in verschiedene» Anstalten eine beifällige Aufnahme. Obwohl dieselbe bereits in eitler weiteren Auflage vorbereitet wird, so ist die Berlagshandlung in Folge des von mehreren Lehrern ausgesprochenen Wunsches, den Gebrauch in entferntere^ Fveisen nach Mögl chkeit zu unterstützen, auch schon für den Fest der jetzigen Auflage zu einer namhaften Ermäßigung böreit. Sie erläßt von jetzt ab das Exemvlar zu 7 Lgr. 21 Kr. Gießen, im Juli 1851. Ernst Heinemann. Baeante Lehrerstelle. r Die israelitische Religionslehrer-Vorbeter-und Schlächterstelle zu Herschberg ist erl.digt und roll zu deren Besitzung alsbald geschritten werden. Mit derselben ist ein fix r Gehalt von 250 bis 300 Gulden verknüpft, excl. der Casüalien, freier Wohnung im Schulhaase und eines Schulgartens. Geeignete Bewerber — auch Ausländer — wollen sich io fort an den Unterzeichneten Vorstand wenden ober persönlich melden. Herschbe.g ('bei Zweibrücken, Rheinbayerns 2. August 1804. Ter Vorstand L. K a h n. Ein seminaristssch gebildeter Lehrer sucht eine Lehrerstelle, die das Schlachten nicht verlangt. Sie ist am erwünschestkn, -so sie im Königreiche Hannover oder Preußen. Näheres in der Red. d. Bl. Unsere erste Generalversammlung soll ftattfindcn: Montag, den 22. und Dienstag, 23. August c in Mainz; Eröffnung: Montag Mittags 12 Uhr. Versammlungsort: Gasthaus zum Nassauer Hof. 1) Beschluß über den Entwurf der Statuten (veröffentlicht im J-r. Lehrer Nr. 11) und definitive Feststellung berse b n. 2) Wahl der betreffenden Eomitc's und Bildung von Bezirks-, Provinzial- und Landesvereinen. Schriftliche Anträge werden, wenn sie uns rechtzeitig vvrgrlegt werd'n, angenommen» Anmeldungen siud e wü -schi. Rabbiner, Lehrer (auch solche, welche zur Zeit noch nicht als *) Werk»» mt dem .Jabrbuch" versendet werten, .wenn sie durch cie Generalrersammlurq ftstg setzt find. **) Hiermit Ist Ihr' F'»?e dal"w erlebet, tost Ci» die pa<■ fiv « » Sicfct, ein e Dilglietes beb.n in solcher Leite, dcß Sie für den Fall Jbrcr Rückk.br in's Bet«rleud. kein E ntiitieg lo zu z b» le« laben urd als beute cinzetreteu anerkannt wilden. M ge Sie bott i« Aueiand bewahren; ab>r dorthin können w r natürlich .ns.ie Unter- »ützimge» »irbt reiten V-rein-Mitglieder eingetreten sind), isr. Geweinde Voznände und Schulfreunde find freundlichst eiugeladen. Besondere Ei«- ladungen werden nicht erlassen. Odernheim den 1. Juli 1863. I. A. des prov. Hauvtenmites: •T. KllnjfonHteln. Leraur« örtlicher Stedakeeur.: 5- Nlingenstet» i« Litern hei« in Rbeinbessea; Selbstverlag der Redaktion.. Kür den Buchhandel: in Kommission bei S.. 8. Fritz sche in Leipzig — Lampf-Echulllprefieodruck von I. Vottslebe» tu Mainz.