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Der israelitische Lehrer · 1864-07-07 · 27 (7.7.1864) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
4 (1864)
Issue
27 (7.7.1864)
Date
1864-07-07
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Wickentltck 1 Nummer. Lierteljährlicher Abonnementspreis j Lblr. — 27 kr. Bei frankirtrr Zusendung unter Areuzband jahrlick 2 fl. 12 kr. Bestellungen nehmen alle Postämter und Buchhandlungen pjt. Der Unze» i die sraclittschc Jelirer. Jtn ju 1 Sgr. Petitzeile. Einsei düngen entweder an den verantwortlicken Redakteur ider <m die lagshandlung. Verb Organ für die Schule, die Familie und das Gemeindeleben des Iutenthums. Herausgegeben von I. Klingenstein, Ignaz Lehmann und 31. Treu. j\°. *». Mainz, den 7. Juli 1864. (Vierter Jahrgang.) _ _ Bestellungen auf das mit dieser Nummer beginnende dritte Quartal dieser Zeitschrift werden bei jeder Postanstalt oder Buchhandlung angenommen. Jetzt oder nie! Mit dieser Nummer beginnt der „Isr. Lehrer" den zweiten Seniester des vierten Jahrgangs. Mehr als drei volle Jahre sind über denselben htngegangen. Die jüdische Lehre und das jüdische Religionsgesetz versagen den Genuß von den frischgepflanzten Bäumen und Weinstöcken in den ersten drei Jahren. Es soll damit gleichsani erläutert werden, daß der Baum und der Weinstock in diesen ersten Jahren ihrer vollen Kraft zur Festsetzung und Selbstentwicklung bedürfen, und daß der Mensch die Pflanzungen in ihrer ersten Entfaltung schonen und hüten muß, um sich später um so mehr an der erquickenden Frucht erfreuen zu köstnen. Auch der „Isr. Lehrer" hat in diesen Jahren nur vermittelst Ausbietung aller seiner Kräfte sein eigen Selbst erhalten können; und wenn er hie und da schon erfreuliche Frucht und kühlenden Schatten bot, so geschah es mit Aufbietung aller dem Keime selbst inwohnenden Kraft, der ein edler, köstliche Pflanzung und gute Frucht verheizender von Anfang an war. Wenn aber das vierte Jahr kommt und dem Priester die moa dargebracht worden, damit dieser gleichsam Zeugniß gebe, ob der Baum und der Weinstock lebenskräftig und lebensfähig, ob sie eine Zukunft verheißen und man sich ihrer Frucht in Wahrheit wird erfreuen können; wenn dann '.iv oTrtn enp r-.s ‘pd, — dann erst naht der Mensch dankend sich dem Schöpfer, und freut sich des verheißenen Segens und genießt dankbar, was ihm der Herr spendet durch den Baum und dm Weinstock, die süße Frucht und den erquickenden Schatten, die edlen Traube und den kraftspendmden Wein. Nach drei Jahrm des rastlosen und unermüdlichen Schaffens für die Schule und dm Lehrerstand, nach drei Jahrm, in welchen wir den Baum der Einheit und Vereinigung des Lehrerstandes gesäet, gehegt und gepflegt, gewartet und mit unserem Herzblute getränkt haben, öffnet sich der Himmel, und heitererblickt die Sonne aus dem dunklen Gewölke, das den Horizont unseres Wirkens für das Heiligthum unserer Seele immer und immer wieder verdunkeln wollte; @i> — es ist ein vorüberziehmder Lichtstrahl, bleibende Spuren zurück; gewiß, der Helle wird ihm folgen. -oe' V' '2 p«. - In dem mit denen festgrgründctm Unterstützungsverein — liche und kräftige Frucht ist hat sich der ein Dmkmal errichtet im Herzm der Lehrer, wir erwarten durften, kräftiger fast, als wir sich die Idee, die wir anregten, verkörpert, h begeisterten Anhänger und Freunde gefunden allen Lebmskreism ichaarcn sich um uns, um eine glückliche praktische Lösung zu geben. B ferntrstm Gegenden dringt unser Ausruf, Norden her kommen uns ftmdige =mi nba entgs heilige Verpflichtungen entspring jetzt für den gesammten isr. Lehrerst (Schluß folgt.) aber er läßt leuchtende Tag tt neucrstander eine köst- Jsr. Lehrer" Schneller als hofften, hat t dieselbe ihre Männer aus unserer Idee s in die enthom weitesten gen. Welche hieraus nd? en Bericht') über die X. Versammlung isr. Lehrer in tzlheinhelsen, abgebalten zu WormS, am 26. Rai 1864. (Fortsetzung statt Schluß.) Ich bin der Ansicht, in der ersten Zeit nur auf das mechanische Lesm zu sehen und das Kind so riel als möglich lese fertig zu machen, es ist uns dann der Weg zum Uebersetzm leichter geebnet. — In der Mitte - und Oberklasie ist es nöthig, dm Kindem die wichtigs en Lescregeln mitzutheilen und sie streng nach diesen lesen zu laffen. Sehr Wünschmswerth wäre es. das Cholem als langes o und das Zere als langes e lesm zu laffen. Nachdem die Fibel durchgenommen, benütze man das Gebetbuch als Lesebuch und zwar bis zum Austritt aus der Schule. — Es werden hiefür wöchentlich 2 Stunden nöthig sein; in der Unterklasse dürfte übrigens dreimal gelesen werden. 4) Uebersetzen der Gebete. Dieses beginne mit dem 3. Schuljahre, also nach zurückgelegtem!!. Lebensjahre ') fflt batoucrn, mit <tft Fortsetzung dieses Bertel'ts in daS neue Quartal gekommen zu sein, sind aber reckd gerne fxböti j, neu eintreten den Abonnenten auf ibren Wunsck $if;u diesem Berick e neck gebörigen früher» 3 Nummern franko einzusenden.

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