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Der israelitische Lehrer · 1864-03-31 · 13 (31.3.1864) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
4 (1864)
Issue
13 (31.3.1864)
Date
1864-03-31
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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.‘'trimer, vierteljihrlichrr Ab«n- «emenesdreis j Tblr. — 27 kr. Bei -rankir rer Zusendunq uni er Kreuzbenr jäbrlick 2 ». 12 kr. Kesiellnnflen netmen ,llc Poikämter und B«ck>bandlu»gen un. IsmeMscste /lnzeigen zu 1 Lgr. die Pciitieiie. Üin'endunqcn enrwede direkt an den veranr. wrrtkiibkn Redakteur oder an die k.-erlazsbanrluna. Organ für die Schule, die Familie und das Gemeindeleben des Zudentlmms. i j Herausgegeben von I. LLlingenftein, Ignaz Lehmann und A Treu. S,J. irr Mainz, den 31. März 1864.' (Vierter A n u n f e r e L e s e r! v Mir dieser Nummer schließt das erste Quartal unserer Zeitschrift, und bitten 'wir um umgehende Erneurung des Abonnements. Den Herren Krcuzbondabonnenten werden wir, wenn nicht Abbestellung geschieht', die Fortsetzung zukom men lassen; bitten aber um so mehr uni Einsendung der Beträge, als wir, wo solche nicht drrrch Nachnahme bereits iür den ganzen Semester erhoben sind, dieselben mit Nr. lö alsbald erheben._ Neliaiousgefchiehte. wiegend berücksichtiget werde, was die Ideell der Religion 9 ” festigte, veredelte und entwickelte. Und es zeigt eine Ui. (Fortsetzung.) _ keuntniß der Geschichte — das hat insbesondere Jost durch 3) Beim Unterrichte in der Religionsgeschichte berücksich , seine „Geschichte des Judentliunis und seiner- L Uten" ge tige man vorwiegend die religiösen Entwicklungsmomente. . lehi-1 — wenn wir behaupten, die innere Entwicklungsgeschichte — Man hat gegen das Einfuhren des religionsgeschichtlichen I des Judenthums biete nicht Stoff genug zu Darstellungen Materials in die jüdische Schule besonders auch geltend ge snr die Schule. Wohl haben die vergangenen Zeilen gleich macht, daß die jüdische Geschichte, als einer Geschichte voller mnt ein R-.cbt daraus, daß das Andenken ihrer Großlhaten Blut und Tbränen, sich für das Kindesalter nicht eiane. in ihren .Nack kommen 'ich iorterhatte. Und unsere Ge- Wäre unsere Geschichte nur das, so müßten auch wi. gegen sichte ist an- 'olche-n iüioßröäi.ii oinV.-. welche chre Einführung sprechen. Nicht am Unedlen und e?asien^. d e Unsterblichkeit sichern, auch unter Den M >i ä, n. wertsten, sondern am.Guten und Schönen; nicht am Bd'en^ Das ,Ure Streben nach einem Ziele, das Bebauen und Niedrigen sondern än« Edlen und Hohen -'-hebt „ne - . .Zstir. r ' iebi.te n-.-ch?l-e- Se-t'-r >»" ai">r -mmer veredelt sich das kindliche Gemüth Es gehört -u den be . wieder "mit dem'Blicke nach dem Einen, das den Mitteldeutsa,nsten Anforderungen auf allen Gebieten des Untervlinlr alles Lebens bildet, und dies unter Kämpfen und richts und der Erziehung, das Gemeine und 'Niedrige von ' P^hen, aus steter Wanderung ... ist das nichts für den der Jugend kern zu halten, sie 'vweit es nur möglich m Unterricht < — Darun'. berücksichtigen wir im reliqionsgenur Sittliches und Gutes schauen zu lasten. Wanim 'ollen fd)id)ttid)eu Unle-.'.ichte ganz naturgemäß vorwiegeud das wir den )ugendhimmel der Krndenin'chuld zerstören> Das religiöse Moment, zeigen, wie dies in den verschiedene-. Löse erfahren ne leider oft, doch noch frühzeitig.genug. Die Phasen 'einer Entwicklung sich darstellte, zeigen, wie unsere Ueberzeuguiigeu unserer Zeit sind überhaupt der Ab Päter nnd Lrhrer nie. m keuier Periode ihrer Wanderschaft, jchrecknngstbeorie entgegen. Für du- Kinder ist nur m ^inem Lande der Erd? ihr heiliges Erbe verließen, wie das Beste gut genug; nur das Edelste und Höchste rm das Wort der Lehre nie gewichen von chre-.n Munde, und Meu'chen erfreut. erweitert und veredelt das kindliche die Hingebung an dein Heiligen, nie aus ihrem Herzen, und Genlüth. wie am Euphrat -und Tigris, asi den Ström-, u Babylons. Darum wollen wir iür die Schute nicht vorwiegend - wie am Don und Quadalguivir, an den Städten am Main, diejenigen Partien der Geschichte bearbeitet und gelehrt am Rhein und in den Pyrenäen, die Fcstigrmg, Erhaltung wisien, die den „ewigen Schmerz Judas" noch brennender; und Fortführung der Religion, die Errichtuna von Snnamachen. Wohl dürfen und sollen auch die Leiden Israels j gogen und Schulhäniern die eure und höchste Sorge "oar. Tic dem Kinde nicht verschwiegen bleiben, aber nur die Leiden i Erzählung io mancher Leidensgeschichten dan nur den Rahmeu — und auch diese gerade nicht in ihrer gräßlichsten Gestalt, - bilden, um die Verherrlichung der Glaubciishelbeii zu-er- — aber nicht die Leidbringer. Durchaus nichts was Höhen. Möge man uns erlauben, hier gleichsam einen Beleg zum Hane, zu Rachegesühlen aufstacheln, oder irgend diese» , für unsere Aussage >u finden in den Worten: unbestimmten Gefühlen gär noch eine concrcte — periön u'Nu'lil C'NuPi liche — Unterlage bieten könnte, darf in der Schule vor-! ' T ~ \ , . kommen. Obwohl in Israel Religions und Bolksgelchichtc! 1) Man berücksichtige das Alter, den Pildungsstand der zumeist zu'ammensällt, so wollen wir doch, daß das vor- | Schüler, schreitininier von: Rahen zum Entfernten, I 1

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