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Der israelitische Lehrer · 1864-02-25 · 8 (25.2.1864) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
4 (1864)
Issue
8 (25.2.1864)
Date
1864-02-25
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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I Wöchentlich 1 Nummer. Vterteljidrltcher Ad,n- »e»n>t«pr«is j T>lr. — 27 kr. Vei frankirtrr Zusendung unter Kreuzband Mrlich 2 fi. 12 kr. Beilellungen ucbmen alle Postämter und Buchhandlungen an. Der ISrseMsclw Jelmr SnzeiiM gu 1 Ezr. v|ici Pititzeile. Einsendungen entweder direkt qn de» verant» wort! i^en Redakteur . oder an die Veclagsbandlung. Organ für die Schule, die Familie und das Gemeindeleben Herausgegeben ‘ I von I. Klingenstein, Ignaz Lehmann und 31. Ti?eu. des Judentums. 8- Mainz, den 25. Februar 1864. (Visrlsr Einige Worte über die „Das U eversetzen des Pentateuch" betitelten Artikel der Herren Simon und Bär. Ar. 40 d. Bl. v. I. und Ar. 3 d. I. (Schluß.) 3) Wenn das Volk von „Rebbes," die es für gelehrt hält, getäuscht wird, wenn es den größten Unsinn für Weisheit hält, falls er ihm in hebräischer Sprache gedruckt erscheint, so lhut mir das ebenso leid, wie Herrn S., und ich möchte das Volk so gerne heilen, wie er; aber unsere Couren sind sehr verschieden. Ich glaube: das Nolk würde den in hebräiicher Sprache geschriebenen Unsinn nicht für Weisheit halten, wenn es denselben lesen und verstehen könnte. Lurch einen gründlich»n Unterricht im Hebräischen wüldcn darum manche Betrüger das terrain verlieren; denn nicht ihre Klugheit, sondern die Dummheit der Leute macht diesen das Handwerk leicht. Die Verehrer solcher Betrüger sind meistens ohne Kenntniß des Pentateuchs in der Ursprache; vielmehr haben sie ihre Gelehrsamkeit aus dem „Cheder" und dem „Deutsch-Chumesch." Das Uebersetzen des Pentateuchs und der Gebete ist für den Juden nöthig und bildet im hohen Gerade den Geist, besonders in religiöser Hinsicht. Israel' muß die Quelle benutzen. Mit Recht hat daher Herr Bär dem besprochenen Aussatze in Nr. 3 d. BI. widersprochen und ist sein Artikel sehr;u beherzigen.*) Zu beklagen ist es jedoch,» daß derselbe die Pädagogik ignorirt und namentlich in Bezug auf die Auswahl des Lehrstoffes fabelhafte Begriffe hat. Von den Sätzen: „Beschränke den Lehrstoff gehörig" und: „Unterrichte elementarisch" scheint er nicht viel zu halten. Es würde mir das auch gleichgültig sein, wenn Herr B. nicht dadurch die meisten, ja, fast alle Schulen als nicht ächt jüdisch und deren Unterricht als oberflächlich bezeichnet hätte. Herr B. sagt: „Tie Schüler unsrer Schule und wohl jeder befleren „Schule nehmen das Verständniß der min so in sich auf „u. s. w. Dann: das macht aber, weil unsere und jede „ächte jüdische Schule daL sein nicht oberflächlich, sondern „mit Erklärungen nxm ’ttn llchrt, neben D’soj o^nn auch „Nier nvitpe im Lrctionsplan hat und die Schüler so ächt „jüdischen Geist in sich aufnevmen. Ich unterschätze den Werth des talmudischen Unter richts nicht; aber in die Vönsschule gehört er" nicht. Genannte Gegenstände (me: njtec 'c~) sind nie Fächer der Volksschule gewesen und können es unmöglich je werden. Und doch bezeichnet Herr JB. den Unterricht als oberflächlich und die Schule al» nicht ächt jüdisch, wenn dieselben nicht auf dem Lehrplane stehen. Es ist das ein sich selbst richtet. Herr den Lehrern zu sagen, wie ein igibe in der Volksschule möglich oder zweckmäßig werden kar n? Wenn die Behauptung de- Hrn. B. wahr wäre, befär de sich" das Judenthum in «ben letzten Zügen, weil dann m r ein gar kleines Häuflein aus harter Vorwurf, der B. ist wohl so freundlich, Unterricht nach seiner An „ächt jüdischen," die g jüdischen Scyul n, also ohne ächt jüdisches Geist in sich ausgenommen zu Nordeck, 27. Jannai Corres v. 20. Nov. a. p brachte meine Petition über das iSr. betreffende Verhandlung be oße Masir aus „nicht ächt" aben, hervorgingf. 1d64. > Plaut. pondenz. Büdingen, 14. Febmar. Die Darmstädter Zeitung einen kurzen Beriet über die, Neligionsschulwesenim Gki Hessen unserm Landtags. Ich mußte *) Ick backte ungefähr wie Herr B nachdem er den des Hrn. Simon gelesen. Eies. Artikel i nicht notwendig finden, auch - lesen hätten. mit Gewißheit den Abdruck desselben in b.?|l. erwarten. Statt deff n glaubte man mit einer flüchtigen Bemerkung unter Umgehung meines Nimens gcnüg^ zu haben.*) Es ') Herr Ottensoser spricht da aus verletzter Eigenliebe so, wie wir bei seinem Streben für tie Besserstellung der Lehrer nickt erwartet batten. Wir krackten j ene Verhandlung nichts weil wir die Tarmstädtcr Zeitung nicht bscn, und die kurze Notiz schöpften wir auö dem Fr. I., da« Otto asosers nicht erwähntes Warum hat uns Herr O seiner Zeit nicht a > Darstädterin aufmerksam gemacht? Wäre das nickt ieine Lacke gewes n? Wir konnten Nichtwissen, von wel chen Petitionen die Rede ist. uni von einer Umgehung »ineS NamcnS kann ol?o nickt die Rede sein. Dem Verdienste seine Kronen; aber unS gilt dock die Sacke mebr, als die Person, und Na 4— mit dem bekannten Ausdrucke .zur Berückst' stigung übergeben,' bekanntlich nickts geschehen ist, so konnten wir j dcnsallS ein weiteres Eingehen gerade wenn wir die offtci elljc Zeitung ge- Red.

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