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Der israelitische Lehrer · 1863-12-30 · 52 (30.12.1863) · p. Seite 18

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
3 (1863)
Issue
52 (30.12.1863)
Date
1863-12-30
Page
Seite 18 (sequence 4)
Language
German
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18 stiegen, damit cv Dich in Dein-r Klarheit erfasse? Und wenn auch ein Menich dahm gelangen, könnte, Dich in Deiner Klarheit zu schauert: würde er im Stande sein, den Glanz Deiner Herrlichkeit zü ertragen?- a~Nn ’jn-p v\i> •>? vr vernahm einst Der, der Dich am deutlichsten, -•:? erkannte, - und unersoischlich wirst Tu bleiben inr aste Zeiten!*) .' .. «Forts, folgt.) Correspöndens. Oder nheim. 2s>. Jan..- te-''4.'.i-Tas Religio ns behrer-Seniluar des Di. Höci-städter zu Bad- Enis) Gegen Ente.'November v. I. -.iiipfingen wir von einem Raffamiaie» L Heer ejmp Artllel, da» obengenannte Seminar v>tr-ssei:d. Es wv.-e« i,ns bekannte Dinge, die die er Cvre>ipoia».n e-e.Lie. Hatstn ja 42 Vorstände der irr. Oieligwusgerneinde-n Nassaudiesetreu' Klagen ausgesprochen, uitd — uni:n ernch nicht immer, -o ist doch hier bei solcher Euui.üüngreir sicher, Volkes- StiNrNle, Gottes Stimme. Dir Beiveissnhrnng nsiwres Correepondentcn war dabei io einsach klar,, bündig-und nbrrzeNgriid, so allen Eriahning-.n ent vrechend, die Sprache so ginäßigl, so ohiie alle Perlbiuichkeit, sossachgeiiläß, das; wir ohne Scheu dem belegten Aenkel, als nnrerLr Tendenz und Aufgabe ent sprechend, die Ällsnataile in imser Ptail gönnten. Anfangs d. M.' e.hielten 'wir eine Lntgegnnng, angeblich von einem Smuler des Herrn. Senkinardirettors — nur könnten füglich, sagen: „sogenannten" Seminardirektors! aber solche „Rache" ist uns. zu gemein, zu nichtssagend; wir überlanen solche Kleinlichkeiten böherge stellten Persönlichkeiten, d» neu der „iSi.Leyrer,- —wir wissen das wohl, und es ist ihm 'keine Schande.—. ein Dorn im Auge ist; — nun denn, wir liehen auch.die Entgegnung. passiren, obwohl sie Thatiachen mir Phrasen wegdesnoiistreNü woute. Da, die genannte Enlgegnnng.ivar -o ehe^iu dir Dnichrrei gewandert, bracht-- nii'ee Nli1lrs<r Niü. 2. D. a. Z d. Iudenthnms, zu wllcher eine Beilage er»chienchi war. bl titelt „Bad Eins; boer Vas -lsraUitim> NrligioustrlnrrVminar" —; die größere -valire d e rs m>t.vielen PsalN'.v'ersen, mit frommen süßlichen Pr: li-rn nb^silllten Gkwäsllxs 'umr uns, der unschuldigen, a>MlN Reeaknon des ^ist. L-chrers" gewidmet. Wrr stauulrn, wir'trauten unfern Augm kaum. Wie kommt der frot.ilur (ürrstlichr, der -,edle Hirte edler Heerde," der sich^sue das-allgemeine Wohl der-Schule amopfenide Semmardill iröi, zu solchen Gehässigkeiten, zu -olchen unflächigen Lügen i:>id Brrläumdungen, mit' welchen - er unserem oha rakrcr >zu verletzen trachtel? -f ilii i vo Leier, die den Artikel in Nr. geleit^ miissrn uns inglstehen zu folchtin Eifer,..solcher-'niedrigen klatschsüchtigen Gl hä stgkeit war. in jenem Artikelkeine Leraulassung gegeben, Herr Dr. H. glaubt uns vielleicht berechtigt, eine perionliche Abneigung .gegen ihn zubaden? Er setzt, eine solche voraus, erinnert sich an. altes Unrecht, das uns gethun, an Handlnngm, die -nirt dem Charakter eines io ,,'uß" und liebevoll sprechenden Priesters der göttlichen Lehre, durchaus nicht mbereinstimmeue C’asN k2x ••J!r.«~v? Nach bekannter Erfahrung hassen-gemeine Seilen den, von dem sse wissen, .daß er chre Gemeinheit durch- /i i-cv.il. Sduller- .DLs verschleierte Bild;n Sais." schaut;! nun denn, der gute Herr Seminardirektor mag sich beruhigen! rot^n D\n?x: njn Hp araern cnx! Ich kann Sie versichern, daß nicht ein bischen Haß gegen Jhro Hochwürden in meinem Herzen lebt, weder -alter noch neuer. Dazu sind Sie zu — durchschaut.- Nun zu den Lügen, die meine Person betreffen, mit . welchen Sie mit nreiner Perlon auch dem „isr. Lehrer" eins zu versetzest gedachten, aber sich, d. h. ihrem s g Charakter hundert versetzten. Sie sprechen vdn den unbrauchbaren Subjekten sind verschmitzten Charakteren, die früher die Lehrer in Nassau malen. Sie sagen, daß Sie über deren unmvealijches und irreligiöses Betragen nöthigenfalls stagnenerregende Mittheilungen machen könntenl Sie sagen dann, daß besonders am doeligen Kurplätze die vou auswärts kommenden Lehrer, von denen manche nicht einmal die Thora vorlesen konnten, oft wechselten — in einer Notiz eiwähnei» Sie nun, daß auch der jetzige Haupttedakteur des ,,'ogr" Israelitischen Lehrers daselbst ein Jährchen iungirt hätte — und dann wieder oben im Texte, daß dsßhalb auf Antrag der Emser Cultusgemeinde der Rabbiüats- und Seminarsitz von Schwalbach nach Ems verlegt wurde. Mein Herr, das sind wahrlich zu'viel Lügen und Gehässigkeiten in einem Athem für einen Mann in Ihrer Stellung. Ich — Klingenstein — war in Men, kaum 5 Monate in EinD. Bei meiner Aufnahme erklärte der dortige Borstand,-daß man mit dem Rabbiner wegen Uebersiedlung nach Ems in Unterhandlung stände, und daß deßhalb meine Ausnahme vorläusig nur provisorisch — auf £ Jahr — geschehen könnte. Schon nach den ersten 2 Monaten niemes dortigen Aufenthaltes war die Sache entschieden, und Ihre Ueb.rsiedlung auf Mai festgesetzt. Ich verschweige — um der Ehre der Gemeinde^willen den eigentlichen Beweggrund, der die Gemeinde, resp. den Vorstand, zu Ihrer Ausnahme veranlaßte; ich schweige von der staunen erregenden Jntrigue, die Cie spielten, um die Ihrer Ausnahme noch Abge eigten zu Ihren Gunsten zu stimmen. Sie wollt-n nach Ems und darum mußte ich ineine Stel ' verlassen Ich kam dann hierher und bin nun seit dreizehir Jahre -hier. Alle in diesem angedcuteten Passus hineingelragenen Zweideutigkeiten sind daher 9!iederträchtigkeiten, zu der nur eine gewisse Sorte Menschen fähig, die Gott auf der Zunge und den Teufel im Herzen haben, und d.. mail rm gemeinen Leben — Jeiuiten nennt. Meine Vorgänger in Ems aber waren der jetzige so hoch geachtete und-cülgemcin geschätzte Lehrer Sommer in Coblenz, nun schon seit mindestens vierzehn bis fnns-ehn Jahre daselbst und vor demselben der jetzig« Wirth Mayer zu Mainz, ein ebenfalls allgemein geachteter und besonders in jüdischem Wissen tüchtig bewanderter P-ann. Beide waren längere eit in Ems! Wie können Sie cs also wagen, über Ihre ^d»gcstiger im ^ieligronslehrer- und Eantoramte in Ems in solcher Weise-Unwahrheit zu sagen? 'Wir haben anderwärts (in d. a. Z. d. I.) erklärt, daß wir die Nr. 4!» an alle uns dem dkumen nach bekannte Aabbincn versendeten, daß also der Sendung an Dr. H. gar keine Gehässigkeit zu Grunde lag; daß die Bezeichnung mittelst Nothstists unwahr ist, wie vieles Andere, in jenem

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