Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 4 (1864)
- Issue
- 1 (7.1.1864)
- Date
- 1864-01-07
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Wö«h«ntlich lRummcr. Bierteljährigrr Abon nemmtsprels j Tl'Ir. 27 kr- B«l fraiekirter Zusendung unter Kreu^dand jäftrlicfi 2 fi. 12 kr. Bk'tellungrn ncsmen all« Postämter und Buchhaodlu»gru an. Der JüNlklitiurli f I Anzeigen zu 1 S,r. die Petitzeile. Smsendungen entweder direkt an den vrrant worrlilde^ Redakteur oder an die Lerlazshandlung. Organ für die Schule, die Familie und das. Gemeindeleben des Indenthums. Hexausgcgeben von I. Ktiugenstcin, Ignaz Lehmann und A. Treu. N* 1 Mainz, den 7. Januar >864. (Vierter Mit dieser Nummer beginnt der vierte Jahrgang des „israelitischen Lehrer." Wir bitten um umgehende Erneuerung des Abonnements, damit in,der Zusendung keine Unterbrechung eintritt. Denjenigen geehrten Abonnenten, welche das Blatt seither unter Kreuzband bezogen haben, werden wir dasselbe auch weiterhin zukommm lasten, wenn nicht dieses Blatt an uns zurückgeht, oder die Abbestellung in anderer, Weise geschieht. Den Betrag für das nächste Semester mit 1 fl. 6 kr. werden wir alsdann mit Nr. 3 durch Postvorschub erheben, wenn er uns mittlerweile nicht in anderer Weise zugeht. Uebrigens kann das Blatt durch jede Post und Buchhandlung vierteljährig gegen 27 kr. — \ Thlr. excl. Bestellgebühr bezogen werden. Wir werden sortsahren, unserer Tendenz und unserer Aufgabe gemäß, die inneren und äußeren Interessen der jüdischen Schule und Lehrer mit Hingebung, Kraft und Entschiedenheit zu vertreten. Wenn wir auch, besonders m der ersten Zeit, unsere höchste Sorgfalt vorzüglich der Besprechung des von uns in Verbindung mit andern höchst achtbaren Männern in Angriff genonimeüen Untcrstntzungsvereins zuwenden müssen, da die energische Fortführung dieses Planes eine Lebensfrage des jüdischeil Lehrerstandes ist, so werden wir doch nicht aufhören, den überall gewistermasten in der Entwickelung begriffenen, aus Veränderungen und Umgestaltungen besonders in den äußeren Lebensstellungen der Lehrer hindeutenden Bewegungen unsere ganze Aufmerksamkeit zuzuwendcn, und hier und dort zur Aussprechung und zur Klärung der Ansichten Anlaß und Gelegenheit bieten. 1 Gerade in der Gegenwart, in dieser Periode des Werdens und Umgestaltens ist ein Organ der jüdischen Schule ein unabweisbares Bedürfniß. Wir rechnen daher auf allseitige Förderung unserer Bestrebungen durch unsere Frennde und Collegen und hoffen, daß Diejenigen, welche das Fortführcn dieses Blattes als Nothwendigkeit. als Ehrensache des israelittschen Lehrerstandes hingestellt haben, durch'persönliche Anregung die Lässigen und Gleichgülttgen aufmuntern und anfeuern, und chre ganze Kraft aufbieten, um den Fortbestand dieses Blattes nicht in dem bedeutungsvollen Momente der Entwicklung fraglich zu machen. Den Nichtlehrern werden wir, wie seither-in der Correspondenz und Umschau, so auch nächsthin wieder durch eine sehr anziehende Novelle u. dgl. m. Ersatz für das kleine Opfer bieten, das sie der Sache der jüdischen Schule und Lehret, der Erziehung und des Unterrichts bringen. Wer dürfte es wagen, sich Lehrer zu nennen'oder von seinen! Interest« für die Sache der Schule zu sprechen, wenn er für die Vertretung derselben in der Preste, die die erste Macht der Gegenwart ist, nicht einmal wöchentlich 2 kr. aufzubieten bereit ist? Odernheim in Rheinhesscn. Die Redaktion. In Sachen des Unterstützungs-Vereins für hulfsbedürftige isr. Lehrer, ^ehrer-Willwen und -Waisen erlauben wir uns hiedurch ergebenst mitzutheilen, daß von den Mitgliedern des provisorischen Gesammt - Eomite's besonders die Unterzeichneten sich der Prüfung und Auswahl der eingesendeten Arl'eiten zuul Jahrbuch unterziehen werden. Wir bitten jedoch um recht baldige Einlieferungen, damit wir den Druck bis zum 15. Februar d. I., wie solches im Ausruf sestgestellt wurde, in Angriff nehmen können. i— Wir rechnen dabei auf die stets wachsende Theünahme aller hochherzigen und^edlen Israeliten-, für dies heilige Unternehmen, bei dem sich der Ruf der Religion und Bildung mit der Sorge für die Hülfsbedürftigen, für die Witttoen und Waisen vereiniget. Den i. Januar 1864. Im Auftrag des Gesammtcomitö's: Dr. Rothschild, Rabbiner in Alzey, Dr. Leopold Stein in Frankfurt a. M-, Louis Lehmann, Kaufniann in Homburg v. d. H., K. Marx, Lehrer in Anheim. I. Kling enstein in Odernheim in Rheinheffen.