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Der israelitische Lehrer · 1863-12-24 · 51 (24.12.1863) · p. Seite 202

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
3 (1863)
Issue
51 (24.12.1863)
Date
1863-12-24
Page
Seite 202 (sequence 4)
Language
German
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202 bai allgemein? Emporbluhen unh (Gedeihen der isr. Schulen in Ungarn, weshalb er ' auch von Jedermann geliebt und geachtet wird. - 2vier Braun, Hauptschullehrer. Um sch « u.' — Wir haben die Freute, unfern geschätzten Veiern die Miltdeilnng machen :u kennen, daß unser Plan, „die Gründung einer Unterstützungskane für bilisredüritige. isr. Lehrer, Lehrer- Wittwen und Waisen durch Heiausgabe eines Kalenders und Jahrbuchs" vielseitig und zwar oesoudrrs -bei Nichtlehrern— bei gewiegten kauften len, üigbbincn und ionsr höher^esteUten Männern Sen'alion erregt und vollen Äuklaug gefunden hat. Man hak uns gratulier :u dem „glücklichen Griffe," zu dem „ebenso hochherügen als praktisch ausiühN'aren" Unternehmen. Wir baden bereits'Spenden :u den crffen Druckkosten und Pränumerationen empfangen, die wir jedoch der klareren Ucbersickt Willen erst in der ersten Rummev-tes neuen Jahrgangs d. I. veröffentlichen werken, und denen wir bis dahin bereits ein recht großes Verzrickniß dringen ru kennen. Einige Erwiderungen aui freundschaftliche Bemerkungen wollen wir, Hier in wenigen Worten zusammaniassen. Gin -Freund '.der Sache glaubte, es wäre vielleicht bdffer gcwefen, wenn nicht um Sp.nden und Pränumeration gebeten worden, wäre, weil es vielleicht irre sülß-rst und .die Begeisterung ahstumpien^ lönnte, wenn gleich das d"d-N", in Anspruch genommen 'würde. Man würde mißtrauisch werden gegen ein Unternehmen, das iS ix »'fl. eintragen soll und für das die .„Unternehmer" die geringe Sumnw von circa fl. .'»(»>—(U (»j(fc viel dürsten die eisten Kosten iür Sah, Truck, Papier, Binderlohn, Versendungu. dgl. doch betragen!) nickt wagen. Wir wollen vor allem uns die Bemerkung erlauben, käst Hier von . Unternehmern" durchaus keine Rede sein kann; daß der gcsammte deutsch - israelitische Lebrerstcmd, ja -alle . edlen und gebildeten Israeliten, welchen die Zukunft - des» Indent bums upb das Schicksal ihrer Le. rer nicht gleickglltig ist, die eigentlichen Unternehmer sein sollen. Es. vat uns immer.geschmerzt, wenn einem edlen Unternehmen in Jsraet dadurch sogleich der Stempel der! -Selbstsucht auigetrückt wurde. daß der Unternehmer sich vor Aslem selbstherrlich an -die Spitze stellte,. und glauben wir uns verpflichtet, dieser .Sache uneigennützig ru .dienen. Wir werten darum einer rmstFrübjabr stattstkidenten Generalvöriammlung aller Lehrer und Interessenten die freie Wahl einer geeigneten Verwaltung anheimgeden, und dosten, man werde uns auch dann nicht verhindern, die von uns angeregte Sacke ui' vertreten, uni derseloen ru dienen. — Andrerseits kennen wir „chnsere Leute." Tie . Lehrer Haben.'hei der Herausgabe dieses Blatter-leider genugsam ihre Lässigkeit in ihren eigensten^hciligsten Jnreresten hewiesen, daß.wir üderreügk find, sin großer Theil wird erst dann kommen, wenner das Unternehmen ohne sein Jrithun > vollkommen gesickert siebt, und er gleichsam pur rugreiien kann. Man muß den meisten Lehrern, die oil so gleichgiltig sind, daß die geringste Au'opferüng selbst für ibr zukünftiges materielles Wohlergehen ne kalt läßt, etwas bereits Feststebendes vor Augen halten, wenn sie einigermaßen Mitwirken sollest. — Endlich glauben wir es dem deutschen Israel'gleichsam schuldig zu sein, daß wir es in den Staut setzen, eist so wett 'tragendes heiliges Unternehmen gleich von vorn, herein . aller Schwierigkeiten _ und , störenden Justille. eines neuen Unternehmens durch kräftige . Unterstützungmit großartigen Mitteln zu übererbeben. Hat man j ja seit lange weit ferner liezdude Unternehmungen und Stiftungen > allseitig unterstützt; warum sollte man zögern, einem io naheliegenden Bevürmiß zu dienen, einen so heiligen Zweck, der mehr als alle anderen klar und praktiich ist, dem an Wichtigkeit gewip cein zweiter an die Seite zu ictzen ist, großartig, und wie es der deutschen Judcnheit zur Ehre gereichen würde, ins Werl zu setzen? Was steht uns als Menschen uni Israelitin näher und Höher als das Wobl unsrer Lehr r und Sä ulen? Das veranlaßt? nns zu Spenden und .Pränumeration,.!: i auizuiortern, und wir freuen Uns. daß un>er Auiruf gerade nack dieser Richtung bin bereits einzelne Früchte getragen bat, hoffen auch, man werde hier im Geren nickt ermüden. Sollt n wir uns aber auch hierin täuschen, so würde dock eine vinreickende Anzahl von ©ubifribenten das Werk genügiam stützen. Wir bitten darum recht' trinkend, die Subscriptioncn reckt bald ins Wert zu setzen, weil diese erst es möglich machen, an eine T rgani-. sation des Unternihmciis (iurck Abtheilung in Kreisen, Ausstellung von Agenten, welchen >vir die Bücher rm'enden, Erhebung der Gelter, Bildffng von Eomitee's in den einelnen Ländern u. s. w.)-zu denken/ Selbstverständlich dürfen wir das Unter, nehmen, soll es Früchte bringen, nickt wi: eine Geschä'tsipeeu lation ausgreisen, und io die Früchte des clbcn Buchhändler?e. erndlen lassen. — Auch bitten wir tieienigen Herren, welche Arbeiten für das Ja^rbuck eiinenten wolle:,!, uns dieseiben reckt bald zukommen zü lassen, oder uns mindestens über Teilten: und ungefähren Uprsang einstweilen Mittheilung :u macken. - Aus Darm stad t wird gemeldet^ daß die Anträge des Abgeordneten etotfbaujen aut erweiterten Wahlmodus b-t der Bildung der Vorstände der isr. Religionjsheniecndcil nebst den deßsallsigen Bemertungen des Ausschußberichts der »Regierung zur Berücksichtigung cmpsoblen worden deßgleicken auck verschiedene Anträge bezüglich einer Reo rgal» Nation des isr. Religionsickut Wesens. Es wird nunmehr an der Zeit sein, diese Sacke nochmals kräftig hei der Regierung :u unterstützen, und wir hoffen, daß dies bald gesg-ehen wird.' Bei C. L. Fritzsche m Leipzig ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu erhalten j- Die Jubelfeier des geretteten Vaterlandes. Predigt am 18. Oclober J.v63 im Tempel der isr. G, meinde m Leipzig, gehalten von Gold schm id t. j »Preis 3 Rgr Festrede bei der am 3. Jauuar 18(31 veranstalteten Ge dächtiiißfeier Maies M e n d e l i o h n s. gehalten von l)r. Goldschmidt. Pr-.-s t; Rg:. Jahrbucd für Israeliten au das Jahr 50W, (Fortsetzung des Klein ichen Iah: Büchner. 2l. Jahrgang. Jllustr. isr. Boftskalenoer 5024, von Prag. buchs, von I. ii »Prns 15 Rar. Wolf »Pa,cheles in Preis 8 »Rgr. Bedeutung uud Zweck des Verfölinuugstages. »Predigt, gehalten am Versöhnung-feste nt Göthen von 1)r. Falk-Cohn. »Preis 3 Rgr. Die Rückkehr. Predie.t, gehalten am Versöhnungsseste 5023 in Cöthen von : r. Falk-Co hu. »Preis 3 Rgr. -—-r- 1 i - Briefkasten.: Herrn S.'Z. B. in Halberstadl. Senden Sie gefälligst ein: soll bestens besorgt werden. L!«'.oiinrrrckilt'kr Ziedakteur: I. Klingenstet».tn Odtrnbrim in öcn-.misfion tei lt. L. Fritz sld« i» Sechzig tziheinbeffen; Selbstverlag der Redaktion. Für den mvel >» . — Druck von I. ttsttftltbtn in l'iaini.

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