Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 3 (1863)
- Issue
- 50 (10.12.1863)
- Date
- 1863-12-10
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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D«^r JLHelick» 529tusmeni. Preis M Jahrgangs 1 Phlr. — 1 fl. 45 kr. Bei frlmktrter Zasendrma unter Kreuzband 2 fl. 12 kr. Bestellungen nehmen all« Postämter und BuLbandlungen an. smÄtisrKe Snzeigen zu I €gr. die Petitzeilc. Auf« nabme in die üehrervacanzenlifle2"2Sgr. Einsendungen tntweder direkt an den »erantwortlicken Redakteur ober an die Derlagsbandlung. Organ für die Schule, die Familie und das Gemeindeleben des Indentbums. "HerauSgrgebcn von I. Klingenftlein, Ignaz Lehmann und A Treu. --- -- N°. SO. Mainz, den 10. December 1863. (Dritter Jahrgang.) Nächste Woche erscheint, des-zufällig in diesem Jahre überzähligen Donnerstags willen , kein „israelitischer Lehrer." Die nächste Nummer wird erst am 24. d. versendet werden. — TI adlakat ner schel €Jhauukka. | Motto: Jcsaj. 60, l- 3. Hehre Freude, süßer Frieden Senket sich in meine Brust; Jeder Schmerz, Der das Herz , Mir durchdrungen, ist geschieden — Allgewalt'ge, sel'ge Lust! — Denn es naht das Fest der Weihe, Denn es naht Chanuckah mir: Es erhellt Bald mein Zelt, Und der Sang, der frohe, freie, Adelt hold die lichte Zier! Ja, im muntern Kreis Getreuer Will ich weih'n dem ew'gen Hort Lobgesang, Jubelklang; Der Begeift'rung heilig Feuer Werke meiner Hars' Accord'! Ihn soll uni re Feier ehren, Ihn, der merkt, wenn Juda spricht: „Wie die Macht Jede Nacht Wir dem Weihelichte mehren, So wachs' uns'rer Seele Licht!" — Ja, wie jene Strahlen kosen Acht der Rächte mir mein Zelt: Sei geweiht \ Meine Zeit Immer mehr dem Licht — ob Rosen, Ob sie Dornen mir gesellt; Ob nur kurze Zeit, ob länge — Acht Jahrzehnde ■— hier ich weil' :> Nie soll Tand, Mammon's Hand Mich entfreinden nieinem Range, Dem Berus, der Judas Theil: Licht und Liebe, edles Streben Zu erhöhen immerfort; Gottes Lehr', Licht und hehr, Zu verkünden, zu verweben Tief dem Geist das Seher-wort: Der die stolzen Syrer beugte Durch die Chgschmonäerichaar, Daß, erfreut, Sie erneut' Seines Hauses Weih' und Leuchte, DaS des Hochmuths Spott schon war — Der die Ahnen stets entrissen Also der Tyrannenhand, Wenn gebaut, - Fest vertraut Sie auf ihn in Kümmernissen, — Der noch heut den Feind uns bannt, 1. „Weichet, kalte Geistesniichtr, Weicht von Gottes Erdenrund' Bald erglänz' volkerlrn;, J Dem nur feind die feilen Knechte, Die uns schlagen manche Wund'!" — Nun, mein Herz, aus tiefsten Gründen Dank' dem Gott der Aigkeit, ( Del: erschafft _ - Licht und Kraft I- ,,«o»mt, Geliebte, Lichter zünden. Denn die «acht tritt rin, 'S ist Zeit! --