Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 3 (1863)
- Issue
- 45 (5.10.1863)
- Date
- 1863-10-05
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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ILdrli* 52 Xutr.mftn. 4.-rci£ de< Iadrguug« 1 Lhtr. — 1 fl. 45 k. Bei fraskirter Aulen« düng unter Nreuzbane 2 fl. 12 ki. Beflellungen nkhmcn alle Boflämter und Bxbhandlunqen «n. Asm, Drgan für die Ecbule, kic Der Familie mit tao t^'emeinteleben tis Iiltenrlmms >> eransgc.; e b c n von 3* SUinflPiiftcit», 3g«a; Lehmann und 51. Treu. Nnzeigen -4 1 2j die Petitzeilc. Aul n»bm» -n die Lehrer uaoanzeielegcü "»S jw limiendunge» kniwelen direkt an den «erant-l worriick>rn Rkkakt'urf oder an die Vertaaddai'tluna .X°. cks '1K ainz, dev 5. November 18(>3. (Dritter Jahrgang.) Protokoll -er 4. linffliuinlunti israrlit tcljrcr der psnl; abqebaltcn N> Neustadt a. d. H. am 12. £ dotier Motto: .rebe im <*amf:n! .^mnur »rebc „•schließ e.n cm zum er am tu * ' : Ganzes Ti* an:** Twill c r. Man sollte glauben, bei Lieblingsdichter unserer deuts scheu Nation hätte diesen erhebenden Mrhnrus gerade süi die Lehrer geschrieben! Weuil es einen Stand gibt, der' , durch Stellung und Berns zur Einigung aufgefordert isr, si ist es sicher der Lehrerstaud und rnsbei rndere der jüdisch, Lehrersland. Diesem, auch in unserer ^5eit liegenden Be düisnisfe folgend, versannuellen sich, na«h vorbergegangenei öffentlicher Einladung am IL. Oetober c. 21 >sr. Lehrer der Pfalz, um in collegialiicher Gemeinscha l über ein Themg zu berathcn, das io ganz dazu angethi n schien, das Jntere»e jedes einzelnen Slandesgenoffn zu beleben und Alle znr Berjammlung herbeizuziehen. E> handelte sich in der ausgestellten Frage uni nich:s weniger e ls uni die Stellung der Mischen Lehrer zun, Gesetze, das unlängst in Bayern über die Ausbringung des Becarfs fr r deutiche Schulest erlaffen wurde, zu welcher Ztlasse von ir chuleu auch d,e jü. bischen Elemenrat schulen zälllen. «Die Heni' Player 'für seine Äusme, tramkeit^ zil danken.j welcher Pflicht hiermit mit Vergnügen öffentlich Genngg' geleistet wird. Die Gesänge wuiden sodann dein (Sirtcll übergeben und werden nach Umlauf durch den Sekretär in Verwahrung genommen werden, Jeder Lehrer, wirse nach 14 Tagen die Gesänge weiter lesordern. Hieraus wurde durch den Prä identen ein. Brief dss Herrn Klingenstein aus Odernheim in Nheinhejsen verlesen, welcher bedauerte, der Berjammliii g diesmal zum ersten Male nicht anwohnen zu können *i und seine herzlichsten Grüße übern Hielte. Zugleich kamen 2 Eremplare von denen neuester Sei ist ,.Elst:s Lei'e i.i.l Uebenetzungsbuch lim Hebräischen" i Fibel) zur Vorlage r nd Einnchtsnabme lind wurde allseitig die Brauchbarkeit riese» ganz nach moa gogr'chcn Anschauungen und Grünt sähe» der Neuzeit jotx faßten Büchleins anerkannt und »rfolgte« iogär alsbald mehrfach Bestellungen dieses znr Ei isühruna in die Schulen empfohlenen Schnitclitns. Diese Gelegenheit wurde benutzt, um über den Lcbrer" etwiS eingehend zu reden.' Das Neiultat der tost eine Stunde daneuiden betreffenden Tiseusston veröfstnrlichuu mir hiermtili der Erklärstng. Der ..Isr. Lehr als gemeinsamer Spr anerkannt werden muß. Die Freuden sowohl wie dis Lei Pfalz bat ffrsi mit den der Lehrer und gelegenheiie» werden öffentliche Elementarschulen., Es ^olltst ge,prochen werdest über die durch erwähntes Geietz herbeigstuhrlen Perhälliitffs der Lehrer ihren resp. Gemeinden gegenüber. Herr Justitutsoorsteher I Lehniann begrüßte die eingetroffenen L.hrer niit wenigen aber warmen und aus dem Herzen kommenden Worten und erklärte hieraus die 4. pst Lehrerversammlung jür eröffnet. Durch Akklamation wurde derselbe abermals zum Präsidenten uüd Lrhrer Bärmann 'aus Mutterstadt abernials zunr Schristzsührer ernannt. Ter Präffdent fand es für geeignet, über das Geschäftliche zuerst zu reden und machte der Versammlung die erfreuliche Miltheilung, daß Herr Alb/ Mayer aus Mainz feine rühmlichst bekannten Synagogengesänge l^v' tb] denr Vereine, als Beweis seiner rnstigsten Theilnahme an dem Wirken der pf. Lehrer, zum Geschenke übersandt habe; das Bureau wurde beauftragt, in! anerkennendster Weste er'- ist die ei izige Zeitschrist, fvelche cchiaac des g, uzen jud. Lehre eiriandes hrei Schule, überhaupt alle ihist An in diesem Dl zane aus-eine crlstbenbe frriu.uthige und würdige Weise bei, rochen. Es verteilt. ivie kein anderes Organ es vermag, die Unteres-,!! juvere* Standes und ist stets bereit, mannsast sür deffei: (sbre und Nectch in die Schrankt n zu treten. Tcii Lehre> stand ifiüil das Lraan Haupt üchlich dadurch zu hben, -das; es i>i/: Lehrer anieuerl, unaushörlich an seiner Zortbilduiig zu /arbeiten, dic Lcisturigeii der Schule zu stcigeiii, und von seiner Stätte aus für die geistige uni möglichst auch äußere Einigung des gesamntlen rsr. Lrhlerstandes. Unbeschadet seiner Einigung Mit dem gesa» mteil auch nichtjüdischen Lehrerstande zu wirken. Ties Blatt darf also keineiu isr. deutschen Lehrer fremd.bleiben. I Feder niuß es kennen, Jedem muß es eigfu fein ' Tuiw Wort und Thal soll es von Jedem unterstützt werden, uiid daniit fallen d,e etwaigen •, Bcr-el- Nr . 40 6. Bl.