Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 3 (1863)
- Issue
- 42 (22.10.1863)
- Date
- 1863-10-22
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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I IäbrUck 52 9>umn irrn. Preis itfs Jabrg >ngs 1 Lhlr. 1 fl. 45 ft. Bei fronfirtn Z lsenbuna unter Ikreuj band 2 st. 12 kr. Bestellungen nehmen alle Postämter und Buchhandlungen an. Der Krlirer srr»eWsrke Organ fsir die Schule, die Familie und das Gemeindelebcn dss Indcnthnms Herausgegeben von I. Klingenstein, Ignaz Lehmann und 21. Treu. Anzeigen ju 1 Sgr. die t'ftltjfüf. 9luf* nabme in die LehreroacanzenlisteZ^Sgr. Einsendungen entweder direkt an den verant» wortlicken Redakteur oder an die Berlagshandlung. IX». 4*. Mainz, den 15. Oktober 1863.;ter Jahrgang.) Ueber den Vorsangerdiewst und dessen Neform. / (Fortsetzung.) 2. lebe l Wir muß das All auch an einen; Bei dem SJortn Melodie. Auf Augenmerk zu fünger dürften 1) @riint|l Forni und t 2) eine Synagogen-M * 3) Kennel lodien ihrem nach beurkheilt 4) Kenn punkte aus Zu 1 geisterung vor) Vortrag des Ein guter fesselt die A schlechter läßt früher du schah dieses, Erbauung, sr,. Die Melod welches der den Inhalt früheren Vor ist, daß die Schulen — d so muß dieses mit das Gefühl was von Herz in einer llebergangsperiode Unsere. Zeit e organisch neu gestalten. Es. sind daher rn andere Anforderungen zu stellen, wie früher, age ist zu unterscheiden: l) der Text 2) die diese beiden Gegenstände hat man also sein richten. Die Anforderungen an den Vorungefähr folgende sein: iche Kenntniß des Urfertes der Gebete — der Inhalte nach; j aftsgebildete Stimme und Kenntniß der alten Podien; iß der Musik in dent Maaße, daß die Me musikalischen und gottesdienstlichen Werthe werden können und i tstiß.der Funktionen vom historischen Stand- Zu 2. Es sollte eigentlich /jeder Chasan eine gute Stimnie haben; allein da dieses nisdurchzuführen sein wird, wird man wohl in diesem Punkte sehr nachsichtig sein müssen.*) Aber ausgebildet must die Stimnie sein. Die Kenntniß der alten Molodien macht die Grundlage aus bei der Bildung dss Vortrags; denn nur(?) aus dem Alten ensteht Neues. Ich will dckmit nicht sagen, daß neue Compositionen kür den Gottesdienst nicht zur Sache gehören, glaube aber/daß sie noch nicht überall anwendbar sind. Das Volk bedarf eines Ueberganges; es muß erst durch Purification und mannigfache Bearbeitung des Alten auf das Neue vorbereitet werden, wenn ihm dieses gefallen soll. Erst wenn! der Geschmack mehr ansgebildet ist, werden die Klänge! welche schöpfcrilche Kräfte rtönen lasten und dem Baume als Pfropfreiser sich anftigen, verstanden werden. Mhn darr nicht einzslne große Städle für das Volk halten. Zu 3. Musik (theoretisck Vorsänger eine nöthige Kunst über alle Arten des Vortrags; und praktisch) ist für den Die Theorie belehrt ihn die Praxis prägt seineni Gedächtniste die Stücke ein, welche er beim Gottesdienste Vmtl Man kann nur dah mit Wärme und Be ragen, was man versteht und ftihlt. Der;n influirt auf die > Andacht der Gemeinde, sag, sei es Rede oder Gesang, spricht an, ulfmerksamkeit und erhöht die Andacht, ein vorträgt und bildet ihn zum Organisten heran. Der Geschmack wird gebildet, das 1lrt)eil über C’juj geschärft und überhaupt der selbstständig fähig einen Chor einzuschulen, rch kalt bei dem erhabensten Terte. Hat der ii »eil son> i e Zuhörer ergötzt, so gerächt verstand und nicht ern ein Mittel gegest die Langweile wünschte, soll aber das seine Triller die man den Inhalt Gefühl ausdrücken, Text in dem Beitenden erregt. . Wer der Gebete *) verstellt, wird gewiß von der t(agsweise^ nicht erbart. Da nun. anzunehmen pätere Generation — Dank den gehobenen Hn Inhalt der Geb bei dem;:ii um so ihm den Ton zun .'N kommt, geht zu Herzeni *) Gebete halt eines Gebe de unübersehbar oder es ist, müssen mit der dienst zu leiten und zu heben und in den Stand gesetzt, sich in seinem Berufe immer wehr zu vervollkommnen. Zu 4. Wenn auch alle Regeln handeln, so hängt doch duellen Ansicht ab. Der pn von innen heraus entwickeln hat er aber eine Stütze, eine Geschichte des Cultus. Vorsänger nach gemeinsamen auch Vieles von der indivimuß sich in seiner Branche und vervollkomnmen. Dazu Basis nöthig und das ist die et stücke verstehen wird, mehr der Fall sein, da- Vortrage angebe. Nur >eren Inhalt nicht der In-! Leit überall ausfallen.! Einsender. J *) Unser Herr College wolle sichtig sein; denn da die Lehrer könnte die Alternative sein: Gute d. h. unangenehme Cbasanim schöne Chasanim. d. h. mit gui. ziehe»? WaS ist die Hauptsacke find gesucht, und werden als £r' oft gerade die besten Lehrer nicht und — darben müsten, denn — s auch gar keine. gemacht.- Auch ist er dann und überhaupt den Gottesirit -dieser Forderung etwas vorncistens auch Borbeter lind, so kcdrer mit schlechter Stimme, oder schlechte Lebrcr u s. g. len Stimmen! Was ist vorzu- ..? Leider — gu<e Chasanim lcbhaberei gut bezahlt, während die Liebhaberei der Leute sind, c haben keine gute Stimme, oft Redaktion.