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Der israelitische Lehrer · 1863-09-24 · 39 (24.9.1863) · p. Seite 154

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
3 (1863)
Issue
39 (24.9.1863)
Date
1863-09-24
Page
Seite 154 (sequence 4)
Language
German
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154 Hessen, Kurhrnen. Würtemberg. Baden, b'ayr. Pfalz mit Rhein? j lant und Westfalen zählen nach unserer Berechnung weit mehr; als doppelt so viel isr. Lcbrer. Wenn jeder dieser stiXs sich anbeisck'ig macht, jährlich nur zwischen drei- und secks Kalender; und Jabrbück'-r zu verkaufen — und ■ das wird doch jedem. l wenn auch nicht immer in seiner Gemeinde, so koch in seiner \ Gegend möglich' sein, so gibt das. abgeseben von noch iu anderer \ Weile verkauften mindestens t.'idO—3U*> Eremplare Rechnen! wir das Geringste: 1 .'y K l Eremplare. so ftebtn diese inclusive i aller Auslage?u 5—t! Druckbogen höchstens A>—24 kr. , Was bier- > nach, tu 1 st. verkauft, als Reinertrag übrig bleibt, mag cin Jeder! selbst berechnen; ebenso wenn wir die bödvfte Zahl der etwäBedürftigen — der Gesammtzabl — ännehmen, welche Unterstützung wir aus diesem einen Mittel bieten können! — Webxn diesem Unternebwen könnten und müßten jedoch auck noch andere eraristen werden, Konfirmatronssckeine, Kalender obne Jabrbucher. Sckul- und Gebetbücher u. A. m. Dabei berücksichtigen wir nicht, daß erst cin eiserner Fond geschaffen werden kann, dessen Zinsen später thcilweise verwendbar werden; und daß eine mit Kraft ins-Werk gesetzte Sammlung im deutschen Israel, die nicht eben nur neben anderen gleichzeitigen Sammlungen nebenbergcht, wohl für diesen bedeutendsten und gerechtesten aller ©amnu’U zwecke auch etwas ergeben wird. Diese lieberwugung haben wir gelegentlich der Sammlung für den verstorbenen Lehrer Schwab gewonnen. Die Namen der Geber müßten im Jabrbuck' veröffentlicht werden, lieber das Verhältniß unseres Blattes zu diesen Unternehmungen wirk eine Versammlung bierzn berufener Lebrer entscheiden. Darum iri'ck an's Werk, Gemeinsinn. Muth und Gottvertrai:-n' Es wird, es muß gelinge». j A ii e i An) e i g e n. J2T «*. . Dagobert Herbert und Joseph Riegrrl, von Herrn Lehrer Die israel. Gemeinde Hillesheim^ Kreis Oppenheim, nicht . einen Lebrer und ^erdeter; Gebalt zweihundert Gulden, freie Wobnung und Heizung und Accitenzisn.! Gin junger Mensch, der etwas für 'eine Äusbiltung zu tbun j wünscht, Nudel,schätzbare Gelegenbeik. Näbcres bei dem Vorsteher j Gabriel Gähn Erkliirunsv der seither ringclaufenen Gaben für ven nun »erstorbentn Lehrer Schwab betreffend. - Den verehrlichen Einsendern 'von. Sprndrn Niüffcn mir > nachträglich eine Erläuterung unserer Andeutung.aus voriger Rümmer geben, llnier Blatt dir. - 37 -'war .bereits unter der Presse, als wir die Nachricht' von dem Tode unseres tzollegen empfingen. Lbwohl wir natürlich, alsbald nachträglich die- Nachricht.zum Druck ^orderten. vergingen doch * Tage, bis diese Nachricht in. jenem Blatte.zur Zkeniitniß der Abonnenten kani. Tie Auszahlung der ersten di fl. 30 kr. ballen wir bereits vollzogen. Run sind aber während denen noch eingegangen- Gaben von; Herrn Lehrer Ehrlich in Oberlustadt, I. S. in K., 'Nathan in Pirmasenz. von 2 Frauen in Uerspringen in Untrrfrankeli durch Herrn Lehrer Heilner, von Lehrer Frredberg in Ricderwiesen, Sammlung durch Herrn Lehrer- und Cantor Heinbach in Alzen 14 st. «oereits einem kranken und armen Lehrer zugewieien-, von Herrn Louis Lehmann inHoniburg, von Herrn Lehrer Hirsch/Hsroßbiberau, Lehrer Ollendorf in Bergheim a. d. E.. Sammlung des Herr Lehrer Marr in Alsheim Sammlung des Hrn. Lehrer Bärmann in Mutterstadt itherlweiie von 2 nichtjüdischen Wohlthätern, was wir rühmend hervorzuheben nicht vergeffen dürfen,, den-Herren Lebrecht in Bingen, Herrn Eanlor Mosche in Speyer. Was nun mit diesen Zinsen, Geldern ansangeud Eine sonderbare Frage int ^wohnlichen Leben, aber doch s>hr ernst hier. So ist's int Leben der Lehrer! Einmal bekommen sie Geld nach ihrem Tod. Einmal!bdanchen sie Geld und haben keins; ein andermal haben sie, und wisstn nicht, was mit demselben anfangen. Es war dies eine Gewiffeiisiraae iür mich, und ich fand nach enisiee Ueberlegnng den in vor. Nummer leöft bei der Eorrektur» angedeuteten Weg als den richtigen und den Ansprüchen der gcehnen Geber angemessensten. Hinterbliebene hatte Schwab nicht; der Ge meinde für ihre etwaigen Auslagen geben lag ebenio weniff im Sinne der Geber, als das alsbaldige Rückseuken mir geeignet erichien. Ich stelle daher die Gelder — wie ich schon im vorigen Blatte audeutele — den geehrten Gebern ans Verlangen zur Bersüguiuz. Weiden dieselben binnen 14 Tagen nicht zstrülckgefordeit, io werde ich die Suminc hier aufführen, nsid in gleichen oder doch ähnlichen Fällen — für arme ulid kranke Lehrer verwenden, da jetzt und alle Zeit leider solche Fälle öfters Vorkommen, und über die VenvenVung s. Z. in die en Blättern Bericht erstatten Die Rückerstattung kann aber ebenfalls erst in 14 Tagen erfolgen, um etwaige Abzüge an Poito und Vorlagen — wenn a lles znrückgehen sollte, proportional in Abzug bringen, zu können. Klingenstein. Zur gefall. Berichtigung. Die vvr. Nummer haben wir, des Neujabrfcstes willen, nick t selbst ccrrigirl; es blieb daher ein sinnentstellender Druckfehler auf Seite 14*. Spalte 2, Zeile 25 von oben, lies allg. deutsche ,. Lehrer zeit» ng" statt .Lcbrervcrsamrnlung". Verantwortlicher Redakteur: Z. Klingenstein in Odernheim in Rbeinbrnen; Selbstverlag der Redaktion. Für den Buä'bänecl: m Kommission bei E. L Fritzsche t« Leipzig — Druck von I. «ottsleben in Main,.

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