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Der israelitische Lehrer · 1863-08-13 · 33 (13.8.1863) · p. Seite 130

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
3 (1863)
Issue
33 (13.8.1863)
Date
1863-08-13
Page
Seite 130 (sequence 4)
Language
German
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I — im — »ur' 'üt bas ©£tm..itifp vorlegen foH, einen iürifd'tn Swulm.'.nn (iGeit?) beni'cn. : ■ Das isr. Vebrcrifntinar in ^annorVr;äblt in diesem Semcüer;i i Hörer. Es wird usis - von einem zuverlässigen Freunhe nnL durchaus sa>1'vrrLndigen und edlen Kollegen dieie Anstatt sel-r gerühmt. und wird insbesondere von der genialen Leitung und dem vcr;ügli>L>eii hebräischen Ilnterriclte mit wahrla'ier Begeisterung gesprochen. Weitere MittbeUungr» über diese 'Auftalk, die bereits mehr als .'»> Lehrer den Gemeinten geliefert bat, und ru der der Staat einen jährlichen Zuschuß von lA*' rbalern giebt. wären uns für unter Blatt sehr willkommen. Baten. Lurck Beschluß großb. Ministeriums wurde der eroßb. ^berratd der Israeliten tür diews Jahr crmäcksiigt. eine Anzahl von Mri'enalzulugen an würdige, und tür'tigc israel. .'kteligionsscbullebrer zu verwilligen. . Iuirirminisier vr. Hein hat soeben die Ad v oe al e ii Wiens um Mitglieder vermehrt; unter den Neuernannteü-vefindet iäck auch l»r. Freund. ein Jude, der e.rire Isvaelite, der in Wien zum Hoi- und Gerichts-Advocaten ernannt wurde. Die Ernennung ist eine io bemertenswertbe, da >>reund. der 'rüber Eorrespondent mehrerer auswärtigen Journale, wie der .^WcsdrZeitung", .»war, im Jahre 1 ,<>."> wegen dreier Eorreiyontenren und angeblich durch dieselben verübt r Majestäksbeleidigurrg von dem tama'i.un Kriegsgericht ru dreijäbriaer Festungshaft rernrkbdill wurdet Freund war erst vor kurzem vom Kaiser rebabitilirt worden. Bern,!I. Juli. Unter .allen trogen, welche -die Bu»- desveriammlung in ihrer gegenwärtigen Sitzung behandelte, ist die aargauische Iutensraae eine dev wichiiaiieu, Daß diese Angeleaenbeit vor die eidgrnöisiichen Glätte aelanale, ist eine Folge der Eollectivbeächwerde, welche die schweizerischen Israeliten in Endinacn und -Leuanau csegen das . aargauische Eeielvcm y.. Juni In bi dem Bundesratb eingereicht haben, worin sie die durch einen 'ruberen Bmidesbeichluft ihnen /zugesicherte Gleichstellung mir den Ehriften in der Ausübung ihrer pvlikij rischen Rechte in eidgenölsi'chen ,t;Vt dantonalen Sachen verlangen 5 er Eanton Aargau hatte di>ie Gleichstellung durch die Volksabstimmung am ,'i^ Iriui'teirtbur verweigert, und es war mm an der Buntesveriammlung. das Aargauer Volk eines Besseren zu belehren und die Juden'in den vollen Besitz ihrer Menschenrechte :u fetzen. Das ist .nun trotz alles Sträubens der ftieactioiräre geschehen, und jeder Freuiid des Iorttt ritis begrüßt den Buudeshcichlup mit Freuten.'. T-or vier. Tagen .sprach der Aationalrarh mit 7.T» gegen >'.> und aefterrr 'der Ckänderatb mit A> gegen I>> Stmimen die' volle Nnk .gänzlille Emaneipatien der Juden in der Schwei; aus.. H.ermit bat sich die Eitgenos-. 'rnscl-a't bcr der öffentlichen M'e.nung in Europa rebabilitirt unk ertlärk, daß in der ibdien Schwei;, keine veralteten Borur rheile mehr über die Stellung der>Juden eristircn. Die Generalstaaten baden bekanntlich den Handelsvertrag m t der Sckwei; perworien. weil die Israeliten in einigen Eäntonen den übrigen Bürgern nicht gleichgestellt werden. Banqnwr Bisckosrsbeim in Paris bat in Anerkennung tr'esxs Beschlusses dem Bürgermeister von Amsterdam eine bedeutende Geldsumme;ustelleu lassen',;ur Begründung einer Stiftung, die Mitgliedern aller Bekenntnisse m Gute-kommen soll. ' ' (Rat.-I.» Wir müssen heute eine MittbeiKmg^aus nichtjüdischem Gebiete ansügen. Die Stadt Brüssel hg^.beschiössen, ihrem eben verstorbenen Bürgermeister ein würdstws Monument zu errickten_— ei» Asill ftär pensionirte Lehrer, in welchem dieselben ihren Ruhegehalt mit Ruhe und Hctterlcil verzehren können. — Wir erwähnest dieses Umstandes blos, um die scignerstichc Frage daran zu knüpfen: wann werden die deutschen Israeliten einmal sür ihre im Dienste ergrauten Lehrer, für deren Wittwen und Waisen sorgest? Wahrlich, „untröstlich ist's noch allerwärts"; das ist ein Gegenstand, bei Mien' Besprechung und Anregung wir nimmer ermüden türien. Der Tropfen böblt den Stein ans. Gcdankrn über einzelne Stellen der heiligen Schrift vor L. Lulstmann, :>ie:igiono!e!rcr in .'IkwOdar' lieber das »rgrscktccki. - T' .«kap. — I!'. 11 „Tas ewige Wesen, Gott, letzte den Mcnlcheil in den Garten tzden, ihn zu bearbeiten und ihn zu hiitcn vor jeder Beschädigung). Dies sagt uns zugleich, daß. wie die nährende und stärkende Arbeit des Menschen nächster Berus ist Ps. 104, 'Bi. es auch seine Pflicht sei, durch Enthaltsamkeit sich selbst vor leiblichem, geistigem und moralischem Schaden zu bewahren. Die stets lohnende Thätigkeit, verbunden mit weiser Mäßigung in jedem Genüsse, ist heilbnngend für Leib und Seele -jS 7jp*£* <Pi. I2d!, > Naschiz El.), während mt eine »:»ßig zinzedrachte Stunde, eine Uebersüllung, dem größten Manne »Werblich werden kann tsiehe 2. Sam. IJ. I. Mm. 2^-25). Spr. 21, 2ö. Hieraus folgt das Verbot: Bon allen Bäu men des Gartens kannst du genießcn, von dem in der Mitte aber 3, 2. ti. so oft und so lieblich er sich deinen Blicken darbietet — sollst du nicht eisen" »nd daran e> kennen, daß d.as Gute das Böse nicht aüsschiießt, wenn nicht überall Maß und Iiel eingehalten nnrd, ja die ihm B. 1.^ zugedachte Lebensgefährtin sollte ihn erinnern, daß Beiricdignng mit Bezähmung abwechseln müst'e So sollte das in seiner Seele ichiummernde Erkeniitniß und Unter scheidungs-Aermögen durch äu ße re Anichauiing geweckt, ge-, nährt, durch entsprechende.Benennung der verschiedenen Tlnergattungen B. 19 "s zu beiehe» ,'e. > geübt, seine Willensfreiheit in Gehorchen und Einiagen erprobt, seine Menschenwürde errungen und er zur steten Wachsamkeit I über sich 2NXN veipstichtet werden 4. M. lö, M9. 4<>. •i Solltest du aber, warnt die väterliche Stimme, deinen iinn- . lichen Trieben folgen und dem Verbot zum Trotz dennoch davon genießen, r03r PltD, w wizst du durch deine sittliche Entwürdigung (i„oO>) auch dein irdisches Ende herbeiüihren «siehe unten iJ) Job i»t!, 10—12. So versuchten wir obige 4 Berie in Zmanunenhang zu bringen. (Forts, folgt.) Berantwortlicb« Revaktnir: I. Llingtustein m Oderuhktm in rX!>mdEfcn: Lrldslvertag der Ütiahicn. Für den «c-i.isntil: in llommifiisn'bri E. L. Frntzt«b« in Leipzig. — X'tu.-' von I. lüortslebkn >n Main,

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