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Der israelitische Lehrer · 1863-07-30 · 31 (30.7.1863) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
3 (1863)
Issue
31 (30.7.1863)
Date
1863-07-30
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Jabrltck 52 Nummern. Preis des Jahrgangs 1 Thlr. — 1 fl. 45 fr. Be, srankirtcr Zusendung unter jkreuzband 2 fl. 12 kr. Bestellungen nehmen alle Postämter und Buchhandlungen an. Der t ■ Feiner. Anzeigen ja 1 2gr. vre -retitzeile. Aufnahme >n die LefireruacanjeiilifleIl^Egr. Einsendungen entweder direkt an den verant» «ortliiben Redakteur oder an die Verlagshandlung. Organ für die Schule, die Familie und das Gemeindelebei^ des Zudentbums. HeraüSgegeben von I. Klingenftein, Jgna; Lehmann und 21. Lreu. IN0. 31. Mainz, den 30. Juli 1863. vrillsr ^alirxLnx.) Bericht übcr dir IX. Orrlammlung israrlit. Lehrer in Nheinhelle» abzehaltcn;u Alsheim am 13. Juli (Fortsetzung.) » ’ _ Die Verhandlungen wurden am Nachmittag eröffnet mit der Berichterstattung des Schriftführers und Bibliothekars Klingenstein über Stand und Wirksamkeit des Lehrerlesevercius; die! Zc^tzl der Mitgliedes. dieses Vereins ist jetzt auf 20 gestiegen. Wir haben ein Eig-nthum an Büchern von etwa 1)0 Bünden, wovon eben etwa die Hälfte im Umlauf sind! Einige Unverbesserliche abgerechnet, ist die Eirculation im besten Gange. Diese.'gibt einen Maßstab für das Interesse der Mitglieder an der Sache. Im vergangenen Jahre wurden außer den Jnslitutsschriftest, päda gogischen und jüdischen Jahrbüchern nych angeschafft: die Geschichte dev Pädagogik von Schmidt, IV. Band: Wiener, Scheuet Jclmdi; Francolm, das rationale Judenthnm; Friedmann, 1 Charakterbilder ans der jüdischen Geschichte, Treu und Krämers JNgendschriften, n. A. m..— Da iin Augenblicke gerade kein Werk besonders zu empfehlen ist, so bittet das Bureau, ihm die Auswahl des Geeigneten zu überlassen. — Tie Kasse wurde durch außerordentliche Ausgaben (Deficit am Essen im vergangenen Jahre, Deputation nach Darmstcdt) etwas mehr alö gewöhnlich in. Anspruch genommen. Die Einnahme betrug im Ganzen j40 fl.; die Ausgabe 47 |l. 53',2 kr. Also ein Deficit von 1 ff. A.S'.j kr. Für eine Ausgabe von jährlich '1 fl. 30 kr. hat jedes Mitglied stets ein gutes jüdisch-wissenschaftliches oher pädagogisches Buch Hause, zugleich mit dem Anrechte der freien beliebigen Benützung der in der Bibliothek befindlichen bereits durch den Zirkel gegangenen Bücher. — Hierauf erstattet derselbe Bericht über bip Wirksamkeit des Bureau's in Betreff der Religionslehreriverhältnisse in Hessen. — Es ward dem Bureau von der vorjährigen Versammlung der Auftrag,' sich mit den Rabbinern "und sonstigen Capacitätcn des Landes in dieser Angelegenheit ins Benehmen zu setzen. Das Bureau hat sich diesem Aufträge unterzogen — ohne Erfolg. Es ist sodann von dem Berichterstatter die Anregung zu einem zu gründenden Vereine gegeben worden — ebenfalls obne Erfolg., Nur von Herrn Marcus Edinger in Worms wurde eine die Sache würdigende Antwort ertheilt. Da veranlaßte Herr Ottensoser von Büdingen die Deputation nach Darmstndt, um daselbst die früher von ihm eingereichte Petition zu unterstützen. Der Berichterstatter im Einvernehmen mit dem Präsidenten der Persamnilunward zu dieser Deputation berufen. Das Resultat derselben war der uns gegebene Rath: eine Synode znr Regelung der isr- Eultus-, Schul- und KemeindeverhältnisseHesseis vor dein Erlaß des Kirchengelctzes anzubahnen, ein orginrsches Gesetz zu veranlassen, um dem Staate als wohlgeordneter religiöser Gesammtkörper entgegenzutreten.— Ge ade damals ward die bekannte Versammlung in Mainz argeregt. Tie Mitglieder der Deputation, im Begriffe für 1 ie Befolgung des obengenannten Rathes zu wirken, glaubt« n im Interesse der Sacke, erst den Verlauf jener Versammln>ig abwart/si zu müssen. Der Verlauf hat erwiesen, daß von jener Versammlung etwas Segensreiches für die flteligioi slehrer wohl nicht zu erwarten steht. Die Majorität der wtt versammelten Vorsteher kennt die Bedürsnffse der Gemeinden vom Lande nickt, hat kein Interesse an der Religl« nsschnle, da in den Städtern die Rabbiner theilweise den Rl ligionsunterricht in den öffentlichen Schulen erlheilen Di« Vorgänge bei der Wahl der Commission insbesondere erwiisen, daß von dort aus für die Stellung der Religionslehier, dieser wichtigsten und bedeutungsvollsten, dieser brenne ideu Frage imMeligionslAien des hessischen Judenthnms niö »ts zu erwarten stellt, und der Berichterstatter schließt daher nit dem Anträge: die geehrte Versammlung wolle die Vollmacht des Bureau's aus vorigem Jahre dergestalt erneuen, daß demselben die Bcnigiilß zustehe, bei allen ihm günstiz erscheinenden Gelegenheiten fortgesetzt zu rumoren, d. h für die Besserstellung der Regionslehrer im Namen der Vl rsammlung zu wirken. Herr l)r. Aub: Da nun die Versammlung in Mainz anklage, so fühle er sich ver müden, dieselbe in Schutz zu nehmen. Dieselbe sei vorzügli h gerichtet gewesen gegen den Passus im Kirchengesetzentwur-e, welcher von „geduldeten" Religionsgesellschaften spreche, städte seien beauftragt gewesen *) Auck Lehrer? Sind die ein id'fn «Gesellschaft Hessens, daß man kennt, oder als unbefäbigt aussck keine Männer zu finden, die fick in Die Vorstände der Kreisauch Vorstände *) der Landsv unbedeutendes Glied in der jüdi kie bei soliden Gclezenbciten nilbt t? Glaubt man unter ibnen gar eieier iUuürcn Vcrsämnilung rarla-* laß

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