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Der israelitische Lehrer · 1863-03-26 · 13 (26.3.1863) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
3 (1863)
Issue
13 (26.3.1863)
Date
1863-03-26
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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i Jthrlich 629tamtttn. Preis M Jahr,«»« 1 rhlr. 1 fl. « 6. Bri frankirter Zusendung »nt«r Lrruzband ' 2 fl. 12 kr. Lrflrllungen nehmen all« Postämter and Bachhandlaugra an. Der IsmelttMke IeKrer. »en zn 1 S«.!titz«ll«. Auf. nahm« in dt« £e$reroacniu«nlisi«2^sS-r. Sinfrntmngnt eMweder direkt an den «erantwortlicken Redakteur , oder an dt« ' Verlagshandlung. Organ für die Schule, die Familie und das Gemeindeleden des JudeuthumS. HerauSgegebrn von I. Klingenssein, Ignaz Lehmann und A Treu. N°. 13. Mainz, den 26. März 1863. (Dritter Jahrgang.) Einladung znm Abonnement. Mit dieser Nummer schließt bo8 erst« Quartal unseres Blattes, und bitten wir die Bestellungen auf das zweite zeitig aufgebkn zu «ollm. Die Kreuzbandsendvngen werden wir, wenn si^ nicht ausdrücklich abbrstellt werden, oder Nr. 13 zurückgeht, fortsenden. — Wir werden, unserer Tendenz und unseren Principien getteu, sortsahren, für die Schule und deren Träger zu wirken; andererseits aber mehr und mehr unser Blatt auch zu einem wahren jüdischen Volksblatte zu erheben suchen. So wird die in Nr. 11 begonnene Novelle in anziehender Form eine Lebensfrage des jüdischen Volke« demselben zum Berständniß und zur Beachtung - vorführen. Nachdem wir bereits in vielen wackeren Gemeinden eine achtbare Zahl von Nichtlehrern zu unseren Lesern zählen, dürfen wir unsere Kollegen bitten, für unsere Sache thätig sein zu wollen und unser Blatt insbesondere gebildeten Vorständen und Gemeindegliedern, Vereinen, (Chebras) und Lesegrsellschasten zur Anschaffung zu empfehlen. Die Unterstützung unseres Blattes ist Ehrensache der Lehrer und der für wahrhaft menschliche und israelitische Erziehung und Bildung unserer Jugend theilnahmvollen Israeliten. Wir ersuchen unsere Freunde in Schul- und anderen Zeitschriften auf unser Blatt hinzuwrisen, und sind gerne zum Ersätze einiger Koste« bereit.! Nachdem wir die Ausnahme in die Lehrervacanzenliste aus bloS Sk»--- 2^2 ©ft*, herabgesetzt haben, machen wir unsere Herren Collrgen darauf aufmerksam, daß besonder» durch Zuweisung von Vacanzanzeigen sie für unsere Sache thätig sein können. Zugleich erbieten wir uns zur Vermittlung für Lehrer und Gemeinden für die in unserem Blatte ausgeschriebenen Stellen. Odern heim, im März 1863. Dir Herausgeber. Die israel. Sleligionsfchnle im Grossherzogthum Hessen.! Von Lehrer Dttensoser zu Vübingen (Fortsetzung aus Nr. 11.) Die ReligiouSschule muß wieder in ihre ehemalige Würde und Rangstufe etngereiht, und die Synagogeihr nachgesetzt werden. In ihr und nicht in der Synagoge muß der erste Stützpunkt des Judenthums anerkannt werden, damit Derjenige, welcher opferberett ist, auf ihrem Altar seine Opfer darbringe Oft sind die Opftr, welche angeblich dem Heiligen gewidmet werden, den verbotenen Bamot dargebracht, und der Grund, auf dem die Meisten der neuesten Synagoge gebaut werden, ist nichts der alleiulge Grund- und Eckstein Israels, ist nicht Hingabe an den Höchsten uud Heilige», sondern das gerade Gegentheil — weltliche Eitelkeit. Neue Synagogen sind oft uöthig und schön, aber die ReligiouSschule ist das erste und wichtigste. Maubet nicht dm falschen Prvphetm, die in jebei: neu erbauten Synagoge ein nmeS Monument deS Judenthums verbeißen, und zu solchem Bilderdienst, ihres eignen jJutereffeS halber, oder aus Unkenntniß der Sache, Hinneigen. Bauet nur fort solche Bilder von Erz und Stein, jein Leben ist selten darin, auch keine Heiligkeit; denn Leben Und Heiligkeit wohnt nur da, wo die Thora ihren Sitz aufgeschlagm. Die Thora ist der Baum des Lebens. Statt solcher'religiös werthlosm Steinhaufm pflanzet euch mit eurem Gelde den ewig befruchtenden Baum der Religionsschule. Davon werdet ihr und euere^Nachkommm stets gottgefällige Früchte gmießen können und euer Name als Gründer solcher SchulfondS wird zum (Suten1 in aller Ewigkeit genannt und gesegnet werden. Baueti ihr aber die prachtvolsstm Tempel, sie sind nutzlos und zerfallen wie der Salomonische und der zweite, wenn ihr nicht erst dm Grundstein legt zu einem geistigen, dem ReligionS-Lehrhause, der ReltgionSschule. Solche Tempel find das wahre-Ziov: min-Kän p’Sio o sie sind da» «ahtfe Jerusalem, wovon e» heißt: n^rrro-Ti ra-n i | j

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