Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 3 (1863)
- Issue
- 12 (19.3.1863)
- Date
- 1863-03-19
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Jährlich S2 Nummern. Preis des Jahrgangs 1 Lhlr. — 1 fl. 45 ft. Bet frankirter Zusendung unter Kreuzband 2 st. 12 kr. Bestellungen nehmen alle Postämter und Buchhandlungen an. Der IsrMitiAllw Mrer I Organ für die Schule, die Familie und das Gemeindelebe Herausgegeben von I. Klingemstein, Jgna; Lehmann und A. .(tdi. Anzeigen zu 1 Sgr. die Petitzeile. Aufnahme in die Lehrer- »acanzenlisteÄ'^Sgr. Einsendungen entweder direkt an den verantwortlichen Redaktcur oder an die Verlagshandlung. des Iudenthums. N°. 12. Mainz, den 19. März 1863. 'Dritter Jahrgang.) Einladung zum Abonnement. Mit Nr. 13 schließt das erste Quartal unseres Blattes, unv bitten wir die Bestes aufgeben zu wollen. Die Krcuzbantsendungrn werden wir, wenn sic nicht ausdrücklich c zurückgeht, sortsenden. — Wir werden, unserer Tendenz und unseren Principicn getreu, t| deren Träger zu wirken; andererseits aber jmehr uild mehr unser Blatt; auch zu einem » erheben suchen. So wird die in Nr. 11 begonnene Novelle in anziehender Form eine Le' demselben zum Verständniß und zur Beachtung vorführen. Nachdem wir bereits in v achtbare Zahl von Laien zu unseren Lesern zählen, dürfen wir unsere Kollegen bitten, fl »vollen und unser Blatt insbesondere gebildeten Vorständen und Gcmcindeglicdern, 9?crfuijc schäften zur Anschaffung zu empfehlen. Die Unterstützung unseres Blattes ist Ehrensache Haft menilbliche und israelitische Erzichuua Und Bttdung unserer Jugend thcilnahmvollen Wir ersuchen unsere Frchindc in Schulunv anderen Zeitschriften auf unser Blal zum Ersätze einiger Kosten bereit. Nrchdcm wir die Ausnahme in die Lehrervacan zenliste aus blos 8 kr —j machen wir unsere Herren Collegen darauf aufmerksam, daß besonders durch Zuweisuuc unsere Sache thätig sein können.' Zugleich erbieten wir uns zur Vermittlung für Leh« unserem Blatte ausgeschriebenen Stellen. I Odernheim, im März 1863. ungcn auf das zweite zeitig osbbestellt werden, oder Nr. 13 rtsahron, für die'Schule und ahn» jüdischen Volköblattc zu ndsrage des jüdischen Volkes len wackeren Gemeind-n eine r unsere Sache thätig sein zu n, (Ehebraa) und Lrscgcsellder Lehrer und der für wahrtzsraeliken. hinznweisen, und sind gerne!'.■•> Szr. herabgesetzt haben, von Vacanzanzcigcn sic für und Gemeinden für die in Die Herausgeber. Professor ftr. Älcrander Haindorf und f das israelitische Lehrerseminar zu Münster. (Fortsetzung aus Nr. 10. v.') Seit der Gründung des Vereines find mit jedem Jahre Aspiranten ausgenommen, ilnd mit Ausnahme etwa dreier Jahre als zum Examen reif entlasten worden: Die Zahl der durch den Verein ausgebildeten Lehrer geht weit über 200. Wenn dennoch der Lehrermangel sehr fühlbar und seit einigen Jahren sogar im Steigen begriffen ist, so liegt dies theilveise tu der unsicheren Stellung und der noch vielfach unzureichenden Besoldung der Lehrer. Man mache hier nicht den Vorwurf überspannter Anforderungen der Lehrer. „Wohl, die Lehrer, meist aus dürftiger Lage hervorgegangen, warum sollen diese sich nicht mit einem Ein- *) Berichtigung. Im Art. II. dieses Aufsatzes (Rr. 7) lies: er mußte sich den Launen und harten Befehlen re., statt: er mußte sich de» Bauern und harte» Befehlen .... f" D: kommen von 200 Thlr. bcfti von Comptoristen nach einer.! einer Zeche, oder einer Fab spräche zurückweisen. Wen schätzt, muß anders denken, der höhere Güter als die m irdischen Schätze kennt, wird auch in der bürgerlichen ®jcf< der Mensch war, — waS 'ai sich gemacht, und was er iu sellschaft wirkt, das gibt jibn; Lebensstellung, im Staate." Und „der Lei» bigcn? Haschen doch Hunderte hoch totirteu Stelle irgend an k." Wir müssen solche Ausden Werth der Volksbildung r Lehrer- und Menschenfreund, m Glücke zufällig verthcilten dem Lehrer eine andere Stelle Uschaft anwcisen. Nicht, was ihm geworden, was er aus Wohle der menschlichen Gegerechten Anspruch auf seine rer ist der nützlichste Beamte Waö die Ausnahme in l dabei aus manchen Umftjäntjc j Vorkenntnisten nicht immer j' werden, so wünschenöwerth , gewesen wäre. Mangelte :ie Anstalt betrifft, so konnte n ein bestimmtes Maß von Bedingung streng gefordert ja so nothwendig dieses auch doch in der, ersten Zeit els «S