Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 3 (1863)
- Issue
- 4 (22.1.1863)
- Date
- 1863-01-22
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/4896751-5428748-5431172--0429-4897109- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
I. Jährlich S2 Nummern. Preis des Jahrgang» 1 Lhlr. —ist. 45 kr. Bei frankirter Zusendung unter Kreuzband 2 fl. 12 kr. Bestellungen nehmen alle Postämter und Buchhemdlungen an. D tx sraeMslilw Organ für die Schule, die- Familie und das Gemeindeleben des Anzeigen zu 1 Egr. die Pct!tzeUe. Ausnahme in die Lehreroacanzenliste 5 Sgr. Ein sen düngen eni weder direkt an den verantwortlichen Redakt ur oder an die Berlagshandlung. Zudcltihums. Herausgegeben - von I. Klingenstein, Ignaz Lehmann und A. Treu. j\°. 4 Mainz, den 22. Januar 1863. (Dritter Jahrgang.) ytST Diejenigen Herren, welche das Blatt direkt von uns unter Kreuzband beziehen, bitten wir um Einsendung des Betrages; andernfalls werden wir denselben mit Nr. 5 — und zwar für ein halbes Jahr mit fl. 1. 6. ftvf— durch Postnabine erheben. Klmgensttiu. Protokoll der 3. Conferen; iSrael. Pfälzer Lehrer, abgchalten zu Neustadt a. d. Haardt am 13. Oktober 1862. (Schluß) , 7) Biblische Geschichte. Dieses Feld ist so genau umgrenzt, daß eS genügt anszusprechen: Die iSrael. Jugend ist mit dem ganzen Gebiet möglichst genau bekannt zu machend Ueber die Hilfsmittel dazu wird die nächste Confcrenz sich aus-usprechen haben. Die Versammlung spricht ihren lebhaften Wunsch auS: daß jeder Lehrer, die wichtigen Arbeiten der Neuzeit auf diesem Gebiete benützend, auch den Unterricht in der „jüd. Geschichte" (von der Zerstörung des TcmpelSl bis auf unsere Tage) damit verbinde.! Der Vorsitzende: So wären wir! zum Schlüsse üusercr heutigen Arbeit gelangt. Wir wissen wohl und ich erkläre zum Ueberflusse nochmals, daß wir mit unseren heutigen Abstimmungen Niemanden ein Gesetz vorschrciben können noch wollen Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen das festzusetzen gesucht, waS wir in unseren Schulen für möglich, für nöthig und nützlich halten. Wir werden uns mit een HülfSmittcln hierzu, mit den nöthigen Schulbüchern, und mit der Methode in den uäckstrn Confercnzen zu beschäftigen haben. Die Einladung dazu wirds durch das von Ihnen gewählte Comite geschehen. Die Versammlung ordnet dem Ausschüsse: den Herren Schloß, Singer, Bärmann, Elsässer, noch Herrn Stern in Ludwigshafen bei, und gibt demselben die Befugntß,Zeit und Ort der nächsten Versammlung selbst zu bestimmen; es solle jedoch die Einberufung nicht in der Pfingstwoche geschehen, wegen der „allgemeinen deutschen Lehrerversamm-. lung", die um diese Zeit in Mannheim stattfinden wird. Kltngenstein: Ich darf Sie, meine Herren, zu Ihrer heutigen Conferen» beglückwünschen. Läßt sich auch Manches gegen die Beschlüsse im Einz lncn cinwcnden: Sie sind die Ersten, welche das Maß des in der iSrael. ReligionSschule zu Leistende» festgrstellt 'haben, und wie um einen Crystallisaiionskern kann sich nun an Ihren Beschlüssen die Meinung anschließen, um dadurch das Wahre ünv Gute für unsere Zeit! und unsere Verhältnisse endgültig sestzustellen. . Auf Antrag des Hern: Rabb. Merz spricht die Versammlung dem Vorsitzenden ihre Anerkennung aus, und dieser schließt die Sitzung dankend, mit dem Wunsche, daß der Tag ein froher und genußreicher gewesen sein uno auch Nutzen tragen möge für ISrael und seine Lehrer, für die Schule und unsere Jugend. So schloß die Versammlung am späten Abend, nur unterbrochen ron 1 bis 2 eprch ein frugales Mahl, welches gewürzt war durch heitere Gespräche und Toaste mannjchfachster Art. Der Tag wird allen Anwesenden eine wohltduende Er.nnerung bieten und diese lebhaften, interessanten und belehrenden Verhandlungen, von denen wir im Obigem nur ein schwaches und dürftiges Geripre geben konnten, lassen hoffen, daß die nächsten, Zusammenkünfte eben so genußreich sein und nach und nach von allen israeli Lchkern der Pfalz, ohne Ausnahme, besucht werden möchten. Schule und Haus *) In Nr. I8d.v. I. dieser Zeitschrift begegnen wir einem recht brav gearbeiteten Aufsatze unter obiger Aufschrift von unserem geehrten College«, Herrn Hirsch auS Gnntersblum. > Sehr richtig ist es, wenn derselbe „das HauS,^ und den Mangel in diesem an Zucht und Gehorsam als Hindernisse aufzählt, welche dem Lehrer und seinem Wirken gegenüber- •) Durch Verschulden der Redaktion sehr verspätet. r