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Der israelitische Lehrer · 1862-09-01 · 17 (1.9.1862) · p. Seite 131

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
2 (1862)
Issue
17 (1.9.1862)
Date
1862-09-01
Page
Seite 131 (sequence 7)
Language
German
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r — L31 uuc ocm Geoeiben unserer Lolrsjacule geGndcin. Lies ist Ihr Verdienst uns oeßhatb feiern wir Fhren Ehrentag, und id' bin stolz earauf, im Namen der «Gemeinde Ihnen oaS Zeichen unserer dlncrkennung bicrnril überreichen (ccm i Jubilar rvurde von j^ecm Frenkcl tad Geschenk iit diesem Augenblick überreicht) zu können, und wünsche von gaktzcm Herze::, daß Sie unserer Engend »nc Ihrer Familie noch sänge erhalten bleiben/' Jed r Anwesende war tief gerührt unj& der Gefeierte dankte ndstlick ergriffen für die Anerkennisng, — Auch die Jugend gab ihr. n Gef üblen Ausdruck, indem sic einige! Musik Piecen und tzlesängc vortrug, t .'?■ B. F. Lr. u. V.» . ImfdM u. :! Ltanislau in Galizien, 13. Aug. . Tue israel. Gemeinde lner batte aus Anlaß der Ergänzungswahlen des ftävlifchen Ansfäuifies an die Ltatthallerci da-; Ersuchen gestellt, für die Wablen denselben Movus^bei den Jsraelilen j christliche Lehranstalt, und daß im Collegium einer solgelten zn lassen, wie bei der christlichen Gemeinde. ES ist! chcu Anstalt iw ein Jude befinden dürfe, sei bis jetzt «och nicht l agcwescu, sei znwidcrlausend gegen alle Ordnung. — Abg. Dr. Rupp: Die Regierung verfahre in je-er Beziehung reudenziös. Der Magistrat zu i rosen wolle volle Gleichberechtigung, und gewiß könne derrecht ausüben zu dürfen, könne, so beißt es nach der „Lem- > s>lbe am Besten Aufschluß geben über die bei der Gründung Negierung nicht genehmigen''will. Die Commission stellt Heu Antrag. ,.dic Petition der k. LtaatSregierung ^jnr Abbnlfe zn überweisen. Der Referent, Abg. Rüpjsl, bemerkt, wie der Grundsatz der Emancipation der Inden in Preußen scbon vor 50 Jahren ausgesprochen worden sei." Dennoch müsse das Haus gegenwärtig noch über rine Petition, wie die vorliegende, berathen, ob lficich nach 1812 noch das Aprilpatent von 184$ und endiich noch die ^Verfassung sclbst erschienen sei. Referent gibt em I)r. I., der in Breslau unter seiner Leitung stnvirl, loch ein besonders günstiges Zeugniß. Auch wirke er in )cscu scgensrciw, wie auch der Magistrat sjclbst dies bezeuge; dennoch entziehe man ihm den Unterricht selbst in den Fächern,! in welcher er mehr leistet, als ein Anderer i— bloS weil er Jude ist. — Der Regicrungscommissär: bandle sich um ein wicbtigcS Princip. Rach Ansicln der Rezierunz fei die Llealfchule in Posen eine höhere aber die abschlägige Erledigung dieses Gesuches am 1". d. Mts. herabzclangt. Das Gesuch der iSracl. üLtanislauer Gemeinde, nicht nach dem Gesetze des Jahres lt'j2, sondern nach dem vom Jabre 1849 daS activc und passive Wahlbcrzer Ztg." in ccm Erlaß der statthallerei, insofern nicht berücksichtigt werden, da letzteres in Galizien nicht einge führt ist. 'Die Abäneerung dieses Gesetzes könne nur auf verfassungsmäßigem Wege von sich geben, und werden daber jetzt nur jenen JSracitleN in Bezug der Wahlen uiil den Christen gleichgestellt, die den Anfordernngrn eines Bürgers nach dem Gesetze des Jahres 1192, Punkt 3, Lir. <i. entivrcchen. Es ist also erst nach dem Zusammen lritie des. Landtags, uns der dnrck denselben erfolgten Beschlußfassung über das Gemcinoegesctz für die israel. Gemeinden Galiziens in dieser Beziehung eine Acnoernnz zn erwarten. 1 t er Realschule in Posen gehegten Absichten. Durch Tcnlcnzen, welch! aitßerhalb der Verfassung läge«, dürfe sich s ie Regierung nicht bestimmen lassen. Don vorn herein sei das Recht des v>. I. gekränkt worden. Ja, sogar bei: deutschen, geographischen und geschichtlichen Unterricht habe man ihm genommen, weil er eine Jude. Einen gr- . Lausten Juden freilich übertrage der gegenwärtige Eultusministtr dtn christlichen Religionsunterricht und de«: i Principe des 'EnttuöininistcrS möge das auch allerdings . cntiprechen. iflbzuschcn sei indessen nicht, wie durch die Danse orientalisches Blut sich mit einem Male in germanisches sollte verwandeln können. — Die Verfassung spräche Berlin, Aug. Bereits in der Lession och letztes nur von „Esnfcssioncn," und die Regierung spräche von Winters lag oem Hanke eine Petition des Machst als nnd! ^christlicher Religion." Hierdurch werde ein Gegensatz geder Staotvcrordi-.eteu von Posen, betreficnd die Anstellung! schaffen, von dem die Verfassung nichts wisse, Redner gehr dcS l>!-. Jnnoiiiistv au der städtischen Realfd'ule daselbst,! hierauf auf das allg. pr. Landrcchl über, daS den Lchnlen vor, über welche sowohl von der damaligen EommWon für I eigentlich schon oeu couscstiencllen Charättcr benommen das Unterrid'lsivesen ein ausführlicher Bericht cr-stättet, als and' iin Plcinnn des Hauses (4. März) veibande t, jedoch wegen inzwischcll erfolgter Auslösung kein Bcscblrß gefaßt worden ist. Petenten haben dcßhatd die fragliche Petition jetzt abermals überreichen lassen. Es handelt sid um die vom Magistrat und Stadtverordneten zu Posen längst beschlcssene dcstnitive Anstellung des vr. Jntrosinökl> an der städtischen Realschule, die, weil.der I>r. I. Jude ist. die habe. 'Nachdem noch mehrfad' große Widersprüche der-Regierung nachgesvicsen werden, und Abg. Berger aus Posen üntcr großem! Beifall ocö Hauses erklärt, daß er feine Stiftung für die Rcalfd'ule zu Posen >50,000 Thaler) nr r in der Voraussetzung gegründet habe, daß »e Art. 4 Md 12 der Verfassung ohne Weiteres zur Ausführung kommen würde«, und nachdem der Referent nock hervorhebt, daß in Preußen 5o Jahre nacv I

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