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Der israelitische Lehrer · 1862-09-01 · 17 (1.9.1862) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
2 (1862)
Issue
17 (1.9.1862)
Date
1862-09-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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-I ~’ctr!:if' -12 Sunnit» ur. .. ur.t 15. jtcm SDiocote. triiS i Tklr. otrr .'i fr. f-cIJ-'sftrto. er Lrselitiscke Jelrrer. , ct.v I £>sr, eie i.f itjfilr. r>ril«Uunqc» allf "üud'I'an:‘iuiiäfn und Pottämtir t». im Organ für Die Schule, die Familie und das Gemeindlichen. des' Zudemh Herlausgegeben 1 ... * •»" j.; I. ftli»ifl«tjlein, Jqnaz £ebntamt und A. Treu. lUlS. x°. i7. Mainz, den I. Seniptember Id l'.l.': ^oiist:inc zu eiuer allgemeinen Untcnichlslrhre für die israellische Schule. Fortsetzung aus Nr. II und 12.1 . I. Ter Geist in der teracl. schule. ’l) Der Geist in der israelitischen gU'iilc sei -.ui humaner. Wenn au cd für die höher organisirtcn Menschen, und« im wahren Geiste de« Jndenthums, Huma nität mit Religiosität zusammcnfälll. so zwar, daß erstere in Lchrerer von selbst enthalten ist; so haben wir d>>ck' unseren besonders wichtigen Grund, diesen Haupttheil des religiösen Lebens berauszuhebe i und nachdrücklich zu betonen. Man hat den Juden von Auers her, so oft und so gerne ZluSschlirßungSsucht vorgeworscn; ob mit Recht, wollen wir hier nicht untersuet'eu. Bicllcick't gescbah es, um sie desto besser ausschliesten zu können. Tie israelitische Sckmle must durch den ihr innewohnenden Geist darthun, dast oas Juden rhnm als 'lieligion von Anssebliestung nichts weist; tast vielmehr die Princivien der höchsten und reinsten .vjmuunität in ilnn verwirklicht seien. Es must die schule lehren und beweisen, daß „der Glaube an den einigen und cm zigen Gott die Bürgschaft ist für die Einigung des Men fchcngrfchlechts zu einem heiligen Bruderbund; “ käst die Messiasidce des Judenthums die höchsten Hofinungen der Meufchleii in sich fchlicstt, eine Aufhebung aller Trcyuung, aller religiösen und gesellschaftlichen Sonderungen, und die «Geltendmachung des göttlichen Bundes mit der gcjainmten Menschheit in ewigem Reebl und Frieden. Wenn wir eS schon fn'lhcr alS die Aufgabe der Dvlksschnle erklärt haben, das Bewußtsein ein Glied einer Allgemeinheit zu sein in ihren Zöglingen zu pflegen, und den Gemeinsinn durch den . Geist in der Schule, der auch das Einzelne dem Allgemeinen unterordnet, zu begründen, so ist dies um jo niehr heilige Pflicht der israelitischen Schule, um den Schäden und Jrrthünlern zu begegnen, die sehr leicht aus dem Wesen der evnfefiioneUcn Schule erwachsen, und deren Leb;u und Treiben trüben. In den israelitischen Schulen rar weder der Geist der eonfcssionellen Absonderung, noch rer rer Geringschätzung Anderer, und-selbstverständlich an allerwenigsten religiöse Intoleranz, und das scheußliche «'-eivenst, das dieser verwandt ist, der Fanatismus — gehegt oder nur geduldet werden. Die Schule soll die Identität eines vorzüglichen Theils der. Priucipien des Jueenlhuius mit den von der ganzen gebildeten Menschheit anerkannten Sittlichteitsprinoipicu und die unbestreitbare IBatcr jchaft dieser beglückenden Prineivicn dadurch bethätigctl, daß sic das israelitisch religiöse Leben/nicht als Schxidcwand darstellt, die etwa seine Ansgchen inj ric bür gerliche und mensckhcitlichc Gemeinschast zu denntrachiigen im Stande wäre. Vielmehr soll die anerkennen rmd durch Wort .dasJudenrhnm in allen sei Schule als ihre heiligste Pflicht und Thal manifeitircu, dast n e n h i st o r i s ch c n P h aä e n zur Läuterung und festig»», eines sittlichen Lebens und der gesellschaftlichen Tugenden dct, und dast nur dir mit den religiösen Jdecit des Jurenkbums eine Einheit bildende! seiner Bekenner in allen die sicherste Grundlage bil- Moralprineipicü dem Loben stincn Bcziehuiigen ric reckte die wir besondere in einem nachdrucksvoll hervorgehobeu bezweiielt werden sollte, dast seiest dieser Pflicht genügten, Weibe und Bertlänmg zu ge >cn im Stande /feien. 2isir können hier eine Bemerkung nicht zurückyalieu, Bucke für israelitische Lchr.r wissen wellen,! niebl als ob die jüdischen Lehrer nicht von sondern weil man sc sehr ost dem Jlldcnthum gegenüber sie nicht zu beachten nöthig sinket. — Wir malten, die Achtung, die wir den religiösen Anschauungen und Gebräuchen anderer Eonsessionen schul big sind. Wir glauben zivar durchaus nicht Beziehung in israelitischen Dennoch wird eS nicht nn das ,eudkiithnni, das sich vo dar; m neier Schulen gefehlt werrcn sollte, lütz sein zu maniscstiren, Last 1 all.fr Proselyl uiijail'mt sern

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