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Der israelitische Lehrer · 1862-06-15 · 11/12 (15.6.1862) · p. Seite 92

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
2 (1862)
Issue
11/12 (15.6.1862)
Date
1862-06-15
Page
Seite 92 (sequence 12)
Language
German
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92 fcolufte" wer der Rabbiner jauch nicht im Programme erwähnt. vr. Küchler lud ihn nachträglich ein, ein paar Worte nach de» evangelischen und katholischen Geistlichen -zu sprechen; er erschien hierauf und — blieb ausgeschlossen, „»weil die Feier einmal so arrangirt fet.** Bei kürzlicter Einweihung des neuen Schulbauses war der Rabbiner nicht geladen, angeblich aus Mangel an Play oder einem ähnlichen Grunde. Gestern erklärre sich der Herr Kreierath v. WiUtch (die Staatsbehörde, die eigentlich die jüdischen Angelegenheiten leitet) incempdtcnt, den Rabbiner einzu- ' laden. Ebenso das Obercvnsistorium; d>.r Obrrccrnionicnmeister hat nur die Geistlichkeit ringeladen, und meint, daß der Rabbiner darunter bcgristcn sei, während die einlae enden Zwischendehörden tas Wort „Geistlichkeit" anscheinend anders auSlegen. Kurz, trotz aller Schritte und Bemühung (?) fand sich keine kompetente Behörde, den israel. Geistlichen einzuladen, und er mußte wegblnben! Hoffentlich wird die Todesfeier der unvergeßlichen Grcßherzogin der letzte Fall gewesen sein) in welchen, die Residenz eines Enkels »Philipps des Großmühhigen* einen solchen „Mißgriff" erlebte. — Zn esth bar eine „ungarische Landrs-Lchrcrconfcreuz" stattgefunden, an welcher mehr als 150 Lehrer, Rabbineu und Gcmeindevorstchrcr Thcil genommen haben. Ausführlichen Pericht werden wir später bringen. — Aus j„Konstautinopcl" berichten die Zeitungen von einer Bcrpegunz unter den dortigen Juden, die, wie es scheint, eine traurige Rückwirkung der zum Thcil mit Hülfe nicht türkischer Dnnkrunänncr vcr einigen Zähren geschehenen Auflösung deh französischen. Schule zu feen schein:. Wir werden später näheren Aufschluß bringen, sobald wir solchen erhalten' habur LtteiLrisctje Anzeigen. In Hahn’üchen HofbnrhbantlllUlg. in Hanunrcr < r.silii< n so ebcn|uml ist iif;4|lvn liuchhandlougtu tfi haben: :|l.n •Begesten zur Geschichte der Juden in Deutschland während des Mittelalters, beAvbeiti t von Dr. M. Wiener. Erster TheiL gv.S. 1802. geh. 1 14 fyi 2" Leipzig ^tj Lei«r,^ Hunger ist erschienen: j Oerfon Latch, Ci^rtfl'm, D a r k *- IN' o 11 m. tfmfatfn tzur SilijjcnSIffrf für' ioraelitisebe Schulen 1K61. 12 Rar. ' (In Partbien billiger.) Verantworil^-er Retakteur: I. Klingen stein in Odernbeim t» Zn der Isaak Kaufniaun'seben bebräiich - anriquariscken Buchband lung ist erschienen, und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: □TSE' pP3 J Praktische Angaben . zum Gebrauche beim Unterrichte in der hebräischen Sprache für Schulen und Gymnasien von I M. I a ph t r, Lehrer an der Unlerrichreanstalt zu Frankfurt a. M. In Leipzig bei C. L, Fritzsebe ist erschienen und durch alle Buch- Handlungen zu beziehen: Katechetücher Leitfaden beim Nnteniebt in der israelitischen Religion, gleiebizeitig Zronfitmandeilbllchsein für die israeCitifrfje Jugend. Mit zwei Anhängen, enthaltrnd B-b!k nr, <tzrv'-rc un - Li der. Von Dr. I. H Jacobson, Rabbiner und Prediger.! Vierte, Derbesscrke und sei r vermehrte Auflage, bind von deinscllen Verrasser: ' Die Geschichten der hei igen Schriften - m t vielen Uuffanwcndnngcn für die israelitische Jugend jeden Altärs in Schule und Haus,! wie auch mit einer Zeittafel und _ einer Karte des heilige» Landes. ,_ Tie Kaufiuäuilische V fir-- und (rrziehuuftsanühit .von I Lehmann in Reustadt a. d. Haardt (Pfalz) ist jetzt die Gesuchteste ihrer Art .in her Pfalz und in zweitem Umkreise, vereinigt aber aul; in ihrem Jnnmn^und Aeußcru Alles was-man von einer gute,i Erziehungsanstalt der Neuzeit fordern darf: freundliche Schulsäle, geräumigen Speisesaal, gesunken Scklafsaal, Wioer, Turnunol Spielplatz, Garte»; 11 tüchtige Lehrer, wirken an der Anstalt, wovon 5 im Hause selbst "wohnen, so daß die Knaben nie (auch Nachts nicht, sich selbst überlassen bleiben; dfe Frau des Hauses selbst sorgt für die Ordnung und Reinlichkeit, für Sltte und Anstand, für die reichlichste Nahrllng und das körpe jlchc Gedeihen der Zöglinge (die übrigens allen Confeffionen angehören) :n einer Weise, welche ihr d^en Tank und d,e Anerkennung aller Mütter zu Thcil^werdest ließ. Wir glauben denjenigen Eltern, die. ihren Knaben eine auf gesunden pädagogischen Grundsätzen basirle Er-, ziehung, einen tüchtigen, prakiischcn Unterricht in, den allgemeinen und kaufmännischen Lehr gegenständen, und dabei eine wahrhaft väterliche und mütterliche Sorgfalt sichern wollen, einen Dienst zu erweisen, wenn wir auch iw weiteren Kreisen auf diese in ihre nLeistungen bewährte Anstalt aufmerksam machen. Prospectus — deutsch, französisch oder englisch — durch die Redaction dieses Blattes oder bei dem Director der Anstalt. ... Rheinbessen; Selbstverlag der Redaktion. Für den Butbbandel: in vommiiston bei S. L. Fritzsche in Leipzig. — Druck von I. Gottsleten in Mainz. s I ,

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