Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 2 (1862)
- Issue
- 11/12 (15.6.1862)
- Date
- 1862-06-15
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Jihrlich 24 Rümmer» Mi 1. und 15. jeden Monats. Preis j Tblr. oder 54 kr. battbjäkriz. Der IsrrrÄtiLclie Ielire Em Lrgan für die Schule, die ^Familie und das Gemeiudeleb^ des Jndeulhums Herausgegeben I. Klingenstein, Ignaz Lehmann und A Treu. Anzeigen zu 3 kr^oder 1 Sgr. die Pe Bestellungen alle Buckban! und Posrämtl N°. 11 S» iS. Mainz, den 1h. Juni 186J2. | Einladung zum Abonnement. ™ ' Mit der nächsten Nummer beginnt ein neues Abonnement des „israelitischen Lehrersu,td ersuchen wir unsere^ geschätzten Leser um umgehende Erneuerung desselben. , Unsere Ziitschirist hat ihr erstes Jahr, obgleich mit vielen äußeren Uebcln kämpfend,/ glücklich überstanden. Insbesondere war eS der mehrfache Wechsel des Verleger», der sehr unangenehme Störungen veranlaßte. Wir haben deshalb den Verlag jetzt selbst in Händen genommen, und für den Buchhandel einen sehr tüchtigen Commisiionär in .Herrn 8. Fritzsche in Leipzig gewonnen. Wir hoffen dadurch mij Gott jene äußeren Mißstände glücklich beseitigt zu haben; und wenn eS wahr ist, daß eine neue Zeitschrift einem neugebornen Kinde an« darin gleicht, daß im ersten Jahre die meisten Nicht lebensfähigen Kinder und Zeittingen sterben, so dürfen wir die uversichtliche, Ucberzeugung aussprechen, daß unsere Zeitschrift ihre Lebensfähigkeit erwiesen hat. Wir werden auf der von uns bettctenen Bahn muthiz fortschreiten. Wir sagen: fortschreiten! denn uns ist nicht unbekannt, daß die Ausführung der uns gesteckten Aufgabe noch sehr vieles zu wünschen übrig laßt. Aber es gibt ja nichts Vollkommenes unter der Sonne! Und insbesondere das JnS-Lebenführen eine: neuen Idee ist mit so vielen Schwierigkeiten verknüpft, daß, wenn noch äußere Mißstände das Verkörpern dieser Id e in seiner natürlichen Entwicklung stören, einige Nachsicht gewiß am Platze ist. Wir sind uns bei alledem der reinsten und uneigennützigsten Hingebung ,' des aufopferndsten Sterbens bewußt. Darum bangen wir nicht, so lange u iS da» Vertrauen und die Mitwirkung unserer Freunde und College» bleibt, Segensreiches wirken zu können. f Was wir wollen? So oft wirs gesagt haben, wir müssen'» doch auch hier nocl mals wiederholen. Wir wollen Hebung de» jüdischen Gemeinwesen» auf Grundlage seines ersten und bedeutsamsten FakiorL: der Schule. Wir «ollen Hebung der jüdischen Schule, daher vor allem Hebung eeS jüdische» LchrerstandeS nach Innen und Außen. Wir verlangen und arbeiten für seine materiellen und geistigen Interessen, und werden darum c lles besprechen, was Noth thut, um seine Stellung zu einer achtunggebietenden, gesicherten und erfreulichen, sein Wirken zi i einem segensreichen zu machen. Wir werden weiter alle bedeutsamen Vorkommniffe im Judtnthume unserer Besprechung unterziehen. Dadurch werden wir auch dem so achtungöwerthen Publikum, das als Nichtlehrer sich mr unser Blatt intereffirt, wie insbesondere unseren geschätzten Gönnern in der bayr. Pfalz, gerecht und willkommen, zu werden streben. Möchten unserer Freunde stets mehr werden in Israels damit auch durch unser Wirken Licht und Leben wachse in den jüdischen Gemeinden de» deutschm Vaterlandes, und die Schule dem Leben und davon einander zu fordern haben.. — Leben der" Schule biete, was sie - Die Redaktion. K* Der „iSrael. Lehrer* ist durch jede Post oder Buchhandlung zu beziehen. Dei! geschätzten Lesern, welche unser Blatt direkt von mir.erhalten, werde ich dasselbe, wenn es nicht ausdrücklich abbestellt wir >, auch fernerhin zusenden. Den Bettag «erde ich für den Fall er mir nicht (etwa in Brief-Marken) zugefertigt wird, seiner Zeit durch Postnachnahme erheben. Recensionen und Anzeigen finden die weiteste Verbreitung in diesem Blatte Vakanzenliste, zur Bekanntmachung erledigter Lehrerstellen. Odernheim im Juni 1862. insbesondere empfehle ich die I. Klinge»stein. i