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Der israelitische Lehrer · 1862-02-01 · 3 (1.2.1862) · p. Seite 24

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
2 (1862)
Issue
3 (1.2.1862)
Date
1862-02-01
Page
Seite 24 (sequence 8)
Language
German
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24 Nachrichten. Karlsruhe, 2P. Jan. Der.Präsident des Ministeriums des Innern legte heute in der 9. Sitzung der.2. Kammer einen Gesetzentwurf vor, betreffend: bürg er licke. Gleichstellung der Israeliten. Nqch der lurzen Erläuterung des Präsidenten bezweckt der Entwurf sofortige und vollständige Gleichstellung mit zwei nothwcndigen Ucbcrgangsbeschränkungen bezüglich de» BürgergcnuffcS und der Armenunterstützung. Zn gcwiffen Kreisen regt sich eine Agitation gegen die Emarcipaticn; so im Bezirke WaldShut, Ettcnheim u.- A^ Tie ilL F. Z. ftagt mit Recht: wann nach den scheinheiligen Ansichten jener Partei endlich die Zeit dcS Rechts gekommen -fei? Vor 20 Jahren sagie der liberale Rcttck: di: Juden sind noch nicht reif! Hcnte kann man dies nicht mehr sagen; dagegen sagt man: Unsere Bauern sind noch reif für die volle Gleichberechtigung Wiesbaden. Unter, den dem bevorstehenden Landtage vorzulcgcnden Gesetzentwürfen soll einer lauten: „Ueber das Derhältuiß der Staatsgewalt einerseits und der katholischen j und evangelischen Kirche, sowie der übrigen RcligionSgescllschasten andererseits i,m Sinne vollständiger Glaubensuud Gewissensfreiheit. lautern und Herr ällerj in Dürkheim am 19., 25. und 26. Dezember letzthin in Betreff dcffelden, auf Ersuchen de« Verfasser«, gemäß gütigst ausgestellten Zeugnissen, sich noch besonder» d.hin ausgesprochen, „daß „jene Schrift — da sie sowohl für den biblischen alS-nach- „diblifrben Geschichtsunterricht wichtige Dienste in doppelter Hinsicht leisten und darnach für ein sehr nützliches „Schulbuch zu halten sei — sänimt.lichen Sckulen und „Lebranstalten der Pfalz mit Vorbehalt der Genehmigung „Seitens der St, Rgierung empfoblen resp. jene Genehmi- ,.gung auch ermöglicht werden solle." Bon den von demselbeii Verfasser berausgezebenen und für Juden sehr brauchbaren Hundert Tabellen „Ausgaben der jüdischen Fest-Feier- und Fasttage vom Jahre der Welt 5622 bis 5722(1861 — 1991V' sind noch Eremplare zu 21 kr. vorräthig. Wiederverkäufer, die sich an mich oder auch an den Herausgeber H. Schlesinger in Kreuznach direct wenden, erhalten entsprechenden Rabatt. I. jkauffmann in Frankfurt a. M ' In Commission bei 8 o n r f (6 tl m Berlin ist erschienen uud durch olle Buchhandlungen zu beziehen: ruvoi nrxx Der Pentateuch in lehrreichen und erkanlichenZselrochlungen, Erzählungen und gedichlen von Dr. Cmanuel J&ecbt. 20 Dogen 4®. Preis 1 L Haler pr. Diese volkstbümliche Schrift des bekannten Verfassers eignet sich zur Privatlektüre in israel. Häuiern, sowie zu Vorlesungen in frommen Venammlung n, Ehebras u. dgl. A n; e. i g e n. ■| SteLe Gesuch. . Ein tüchtiger Cpmmiö sucht eine stelle, am liebsten in brr bavr. Pfalz. Gr würde einige Zeit nöthigenfallS auch Volontär.fein. RähereS auf frankirtc Anfrag n. bei I. K lingen stein in.Odcrnheim (Nhcinheffcn.) Vakanzen. 3äJE“ Einmalige Ausnahlnr 18 kr. — 5 Sgr. Die israck. Schnlstelle .zn Göllheim in der Pfalz. Gehalt 300 fl. nebst freier. Wohnung. Die iöracl. Lehrer und Dorbetcrstcpe in Heß loch, Kr. WormS, Rheinhessen. Gehalt 230^ fl. nebst freier Wohnung und Heizung. bavr. Brt Unterzeichnetem ist zu haben und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Schltfinger's Erwach Haiti in* „Zeittrfel zur biblischen und nach - biblischen Geschichte der Juden' 14 Bogcn in -1°, geheftet 44 ft Wenn schon die diesrm überaus billigen Buche beigcdrucktcn Empscblnngen für seine Brauchbarkeit, bürgen, so haben dock die Bezirksrabtm-r: Herr Dr. Zjrüneüaum in Landau, Herr 8elign>a»n in Kaisers¬ Benaehrichtignng. An di-e israel. Lehrer der bahr. Pfalz. In einem Privatschreiben des Herrn Rabbiner Seligmann in Kaiserslautern an Ihren Vorsitzenden Herrn Lehmann bedauert derselbe recht sehr, in Folge hier ricH zu erörtender Verhältnisse nicht in der Lege zu sein, die nöthigen Anordnungen zum windigen Empfange der Lehrerversammlung zu treffen. Hr Rebbiner Seligmenn spricht sich zugleich gegen Herrn Lehmann weiter aus, indem er lagt: „Ich denke, Sie gewähren uns wieder Ihre bewährte Gastfreundschaft.'' In Folg« dessen schreibt uns Hdrr Lehmann zum Bibufc der Veröffentlichung in diesen Blättern: „Ich erkläre mich, dem Wunsche des Hrn. Seligmann entsprechend, mit Vergnügen bereit, auch der nächsten Versammlung israel. LArer meine Local'tät einzuräumen, worauf ich besonrers die Herren Bärmann, Singerund Schloß als Begründer dieser Zusamincnkünft« aufmerksam zu machen, mir erlaube. Ich bitte di se-Hcrrcn zuiammcntreten, sich hierüber schlüssig zu machen, und dann Näheres entweder mir mittbiilcn, rder durch diese Blatt,r peröffintlichen zu wollen. Neustadt a. d. H., 24. Januar 1862. Ignaz Lebmanu. Seit dem 22. v. M. sieht der vollsiändir regelmäßigen Versendung die''er Blätter durch Post kein Hinderniß mebr im Wege, und hoffen wir, daß die Klagen wegen unregelmäßigen Eintreffens nun gehoben sein werden. Bis dahin waren mehrfach gesetzliche Hindernisse vorhanden; dies zur Entschuleigung. Tie Rehaktlon. Briefkasten. Herrn F. in Ld.' i. d b. P. das Versprechen?! Dr. jf. in H. soll alles geschehen, sobald Zeit vorhanden. — Wir können selbstverständlich die Geschichten verschiedene Schulen aus Württemberg, Kure Freunde Hebräische sied. Hessen re. nur nacheinander bringen, unv bitten darum unsere um Entschuldigung. Zugleich buten wir wiederholt, das deutlich, in groß Quadratschrift zu schreiben. Verantwortlicher Redakteur: I. Klingen stein in Odernheim in Rheinhcsscn; Verlag von Friedrich Schott in Mainz; Druck von I. Gottsleben in Mainz. (

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