Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 2 (1862)
- Issue
- 2 (22.1.1862)
- Date
- 1862-01-22
- Page
- Seite 16 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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16 einzig in seiner Art. — Zn einem Dorfe beiSch «echat (?) erkrankte ein auf Kosten der Gemeinde bei Bauersleuten i» Pflege gewesener Waisenknabe, der nach katholischen Grundsätzen erzogen wurde. Der Arzt, der den erkrankten Knaben untersucht, fand, daß derselbe nach Vorschrift des israel, Glaubens die Beschneidung erhalten habt, und da die Erhebungen ergaben, daß der Knabe nie getauft wurde, somit bezüglich dessen Erziehung ein Jrrthum vorwalte, wurde er vorläufig der israel.. EultuSgemrinde übergeben. — Unter den für die Stadtrepräsentanz in Pesth von -der Regrerung vorgeschlagenen befinden sich 9 Israeliten, was einen sehr guten Eindruck' hier machte. - A»S Lemberg, 3. Dez. schreibt die „Presse": „Ein junges Judenmadchen aus der Provinz, von einer Gräfin zum lieber ritte zur christlichen Religion beredet, entfloh auS ihrem väterlichen Hause und ward in ein hiesiges Kloster gebracht. Der Mutter gelang es nach vielen Bemühungen, den Aufenthaltsort ihrer- Tochter zu erfahren; allein vergebens bat sie, man möge ihr eine Unterredung mit derselben gewähren. Sie wendete sich daher an den Statthalter, der ihr sogleich etne Zusammenkuu t mit ihrer Tochter im Bei'eiu eines Bekannten verfchasste. Kaum hatte dfeser sie versichert, daß ihter freien Willensäußerung »ichtS tm Wege stehe, als das Mädchen erklärte, .nur die Furcht habe sie an diesem Orte znrückgehalten, den sie je eher^ je lieber verlassen wolle. Zufolge dieser Erklärung wurde das Mädchen sogleich entlassen, worauf sie ins väterliche Haus zurückkehrte.^ (Was sagen die „frommen" Blätter dazu, daß nun selbst in Oesterreich nicht mehr k la Morlara verfahren wird? Bald wird Schwefel vom Himmel regnen müssen!) «u— OQ «Vr 9thrfnr*rr bf* katbolilkbeu siedansien einer Mutter Ü6er SiSftsche Cepte, in Reden an I ihre Wie», 29. L)ez. rxr «yrroroer oe» lacymc,^r» « , Sinder. — Au« dem Englischen übersetzt und berausgeaeben Gymnasium» zu Teschen hat die'Verleihung eines erle» ‘*on Le«poM stein, (Rabbiner »uFrankfurt a.M.)— 0r. emt SÄÜäSSiVVWüV'Ä ■ tfyftef Schüler wegen vorzüglicher Würdigkeit bei der Lanfci»fe, bereit« in vielen Blättern sehr günstig recensirten Reden, au« . . ._ . . <r\;,{,r fflnrfan ist de« Leben gegriffen, von einer noblen, bochgesiellten Mutter im Fätniliendesregrerung ,n Schlesien beantragt. Drestr Vonau.tp sk-ibe nach gehalten, eignen sich gleich sehr zum «ortrage in 41 M J eigen. Stetle Gesuch. Etn tuchtlgerEommis sucht eine Stelle, am liebsten! llten v«r dem 2. Bogen. — gu der Scknle wie im Hause, und sind daher allen deutschen Müttern «nd Lehrern besten« zu empfehlen. tSg-^eammltra wird auf je sieben Exemplaren da« achte gratl« geliefert. Bei Unterzeichnetem ist zu haben und durch alle-Buchhandlungen zu beziehen: Achltsinger's Lunch Haittim „Zeittafel zur biblischen und nach - biblischen Geschichte der Juden" 14 Bogen in 4", geheftet 44 kr Wenn schon die -diesem überaus billigen Buche beigedruckten Empfehlungen für seine Brauchbarkeit bürgen, so haben dock die Bezirksrabbiner: Herr Dr. (Jrüneöaum in Landau,'Herr •Seligmann in Kaiserslautern und.Herr Jlterj in Dürkheim am 19., 25. und 2t!. Dezember letzthin in Betreff desselben, auf Ersuchen de« Verfasser« gemäß gütigst ausgestellten Zeugnissen, sich noch besonder« dahin ausgesprochen, »daß „jene Schrift — da sie sowohl sür den biblischen als nach- „didliscken Geschichtsunterricht wichtige Dienste in doppelter Hinsicht leisten und darnach für ein sehr nützliches „Schulbuch zu halten sei — sämmtlichen Schulen und Lehranstalten derPfalz mit48orbebalt ber Genehmigung „Seitens der X. Rgierung empfohlen resp. jene Genehmi- ,,gung auch ermöglicht werdkn solle" Von dm von demselben Verfasser herausgegebmen und für Juden sehr brauchbaren Hundert Tadelten „Ausgaben der jüdischen Fest-Feier- und Fasttage vom Jahre der Welt 5622 bi« 5722 (1Stil—1991.)" find noch Sremplare zu 21 fr. vorräthig. Wieder Verkäufer, die sich an mich oder auch an den Herausgeber H. Scklesinger in Kreuznach direct wenden, erhalten entsprechenden Rabatt. fl Atauffntnwn in Frankfurt o. M. Dacauzeu. _ Einmalige Ausnahme 18 kr. — 5 Sgr. ‘90 Die israel. Lehrer und Vorbeterstcllcn zn: Cösfeld bei Münster. (Kreisstadt. Gericht. Gvmnasium) hatte bjs dahin eine wohlgeleitcte Schule. S alair stark 200 Thlr. und einige Ncbcneinkünftc. S a l z k o t te (an der Westfälischen Eisenbahn) Salair 240 Tbalcjr. . ' Unna (an der Berg. Märk. Eisenbahn). Salgir 240 Thaler. Bünde bei Minden. Salair 200 Thaler. Briefkästen. s. r. in M. Die genaue Adresse des Herm Singer ff. d. Blätter.) Herr L. H. in ff. 6. B. kann unftanfirt schreiben; sendete den in des bayr. Pfalz. Er würde rinige Zeit nöthigenfallS auch Volontär fein. Näheres aus ftankirie Anfragen bei Z. Klingen stein in Odernheim (Rhcinhessen.) Interessante Ingendschrift. Unmittelbar durch den Herausgeber und gegen srankirte Einsendung 7'**ro8e®' to0Tauf die Schrift franko geliefert.wird — sowie durcd Ver«iMur^ der Auffarth 'scheu Bu'Lhandlnng zu Frankfurt a. M. ist PE oeziehen: Zur Benachrichtigung. Diejenigen Herren, welche das Blatt von mir direkt erhalten, und noch nichts bezahlt haben, bitte ick uni Frankorinsendung von 22 kr. Anberufalls erhebe ich diesen Betrag mit dem nächsten Blatte durch Postvorschuß. Um in Ordnung zu kommen, werden wir nun die nächste Nummer bis zum 1. Februar ausgebcn. I. Klingenstein. Verantwortlicher Redakteur: A Kl in g.e n stei n in Odernheim in Rbeinhessen; Verlag von Friedrich Schott in Mainz; Druck von I. Gottyleben in Mainz.