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Der israelitische Lehrer · 1862-01-15 · 1 (15.1.1862) · p. Seite 8

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
2 (1862)
Issue
1 (15.1.1862)
Date
1862-01-15
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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8 1 Epkyer. Bei Aufbcsterung der hiesigen Lehrergehaltr in diesem Monate wurdeanch des israel. LebrerS Schloß gedacht — der gleich den christlicken Lehrer längst schon seinen ganzere Gehalt von der christlichen Gemeinde erhält, indem seine bisherigen Bezüge von 400 st. «us öftO fl. nebst freier Wohnung erböht wurden, was gewiß ein schönes Zeichen der Humanität des hiesigen Stadtrathes äst. — Mit ' gleicher Bereitwilligkeit hat der Israel. Synagogen-Auschuß demselben, seine Pension von 100 fl. für den Borsängrrdienft wieder zurückerkannt. — Endlich wird es doch immer mehr und mehr anerkannt^daß auch die äußere Lage'der Lehrer einer Aufbesserung dringend bedarf/, und datz Beispiel des verebrlicken Staktrathes im Spedrr sei hiermit anderen Gemrindcräthen zur Rackahmüng empfohlen. 8vK .... Mntterstadt, im Dez. "Ick kann es nicht Unterlasten, mein tiefes Bedauern auozusprechen über die Gehässigkeiten, welche zwischen den Herren Radbincn Ilr. Grünbaum und Selig mann, und zwischen best Lehrern Ghrl ick und Stern b erg er vor Kurzem im „Pfalz. Kurier^' zu lesen waren. Man deeenktz doch, welche Rachkheile für das Anzeigen. Im Berlage von B. Wittneven Lohn (<f. Oflumim) in Gc.* seid find so «den erschienen und durch alle Buchdantlimgen >u baden- RliMgrttjchijcht' VoctMbtütli'l für israelitische Schulen. Jüdisch-deutsche Currenlschrifl von .Uno», Lehrer. 2 Hefte - 3 Sgr Bei der außerordentlichen Billigkeit und dir präciscn, schönen Ru« führung dürste nach den Unheilen von Sachkennern, eine allgemein« Einführung der Hefte in israelitischen Schulen sehr erwünscht und von großem Nutzen fein.___ Im Berlage von Isaak Kaufmann l» Frankfurt a. M.i in erschienen und durüi alle Buchhandlungen zu bezielcn: JTDZl pH Leichenreden von Benedikt Hause, Lebrer an der öffentlichen israelitischen Schule zu Reichlichen hlturheyen. > Preis 10 Sgr. 36 kr. Diese auch in diesen Blättern äußerst günstig beurlhelil« Schrift »n insbesondere jüdischen Lehrern, welche Bortrage. ballen, rriygend zu'ein pfehlrn. «nie find, unseres Wissens, die einzigen israclisch.n Traücrpredigt.-n, welche bisher gedruilt wordln. Ansehen von Rabbinen un» Lebrern bieraus erwachsen, und nr welchem Lichte hierbei Juoen und Judenthum erscheinen müssen; man, bedenke, daß-hierdurch für die Sache, um der eS den streitenden Parteien zu tbun ist, Nichts, gar nichts gewonnen wird. Ick habe' deshalb im „Pfalz. Kurier" den Vorschlag gemacht, die svuagcgalcn Verhältnisse im „israel. Lehrer";u besprechen, und wiederhole hier diesen Wunsch mit der Bitte;-r! Möge man meine bescheidene Stimme' hören. - . Bärmann. -— Laden. Tic Verhältnisse der isr. Schule hier zu Lande wcr^eil-sich zugleich mit censenigen der Schulen anderer Lousrssioucn sehr verändern. . Tie öffentlichen Volksschule!! werden nicht mehr, wie seither, dein Tber-Rathe, sondern cincr für ^ll c Schulen ernannten L?bcr-Schul- und. Studienbctiörde übertragen sein. Weimar, 1-'. Dez. .Das Staatsminifterium hatte zu Gunsten des isr. Schul- und SonagogeNbaueö eine allge meine LasttcskcUcctc bewilligt, welcke Handlungen von der ,^krcuz;eiMng begeifert wurde.. Tic heutige ,Meimsr-Zkg." fertigt ui n csiic:vsjenes Sdmähbbatt gehörig ab, und rcchlfertigl diese Handlung , der Regierung mit natürlichen humanen Gründen und besonders auch deshalb, weil die Israeliten zum Bcftcn^der christlichen Kirchen, und Schulen „stets tc Aid' und rei-cklick *beigeftr u cr t haben." I - . ' (' ,-:- liappel bei Buchau. Der Unterzeichner« hat noch salzende in seinem- Selbstverläge erschienen Jugendsckriftcn vorräthig : 1) sein Schulgebetbuch, das t^ebotei» Äthcmbolcn 6er Seele, brvjchirt ü 3t) kr., welches von der W. ier. Obafircher.: betöree in Stutezart jämmtl. Relizioiisl.hrern des Lances zum Gebrauche beim Rcl gnmsunterrichte empfoblea wurde. 2j T!as betende Kind, für die Hand d.r Uinder, broch. a 18 fi., von welchem Hr. Rabbiner Stein in Frankfurt a. M. in s. Lolkslehren 1853, S. 52 behauptet, „dag es eine der besten webetsammlungen sei, di« wer besitzen, ein herrlicher Strauß von man nigfaltizcn Blumen, deren lublicher Dust zur Höhe emporstcigl./ 3) seine v. d. ft. Oberschulbebvrde mit dem 1. Preise gekrönte Schrift üeer die Frage: „Woraus grünte: ych die Forderung: aller Un texrirbt in der 3tlUlc se: religiös" je. broch. a 3ü kr. Zu beziehen durib die Dorn'schc Buchhandlung in Biberach. L. Hoshciiner» Lehrer. Bermerk. d. Redaktion: Wir können di.se voizügliche Sll rijeen un sere« geschätzten NilarbeitrrS bestens empfehlen. Vacanzen. MT Eilimalige Aufnahme 18 kr. — ö Sgr. *®ß 1. Die isr. Glrmcntar-Lchrcr und Vvrbelrrsttlle in Böhl, bayr. Pfalz, Gehalt 300 fl., freie Wohuung mit Garte» (Schcchitagebührcu und andere Accidenzien.) 2. Tie Ncligionslchrerstcllc zu Hcßloch, Kreis Worms in Rheinhesten, Gehalt 23 j fl., nebst freier Wohnung. 3. DieRcligionolehrcr- und VordclerfteUe zu Schorn«, heim, Ganlon Wörrstadt in Rhcinhcsscn, Gehalt 300 st., nebst freier Wohnung. Einlauf. Die iseschiäte der Israel. Schule in Würltemberg v. L. H. — Exegetisches von Dr. I. St. — Pfälzer Briefe v. <ä. — Brief über bayr. israel. Sä ulverdältnifie v. S. St. — lieber den Leseunterricht v. T. Fortsetzung. Brüse au« d. Pfalz, Fortsetzung v. L. - Geschichte der jüdischen Schule m ftlurhessen v. W. — l)r. Pincbas v. V. D>.— U. a. m. Wir wirten uns die baldige Befriedigung sämmtlicher gesebätztrn Korrespondenten, io viel möglich, angelegen sein lassen. : Red. . Birantworrlicher Rkko'te,:..: S I-i n o ( n ft t i n in .Odernheim in Rhein! lssen i Lerlaz von Frietrich Schott in Blainz; Druck von I. Gottskeben in Main^.

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