Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 1 (1861)
- Issue
- 12 (15.10.1861)
- Date
- 1861-10-15
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/4896751-5428754-5431968--0144-4896857- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Jährlich 2i Rummera, am 1. trab 15. jeden Monat-. Preis -2 kr. oder!2Lgr. halbjährig. Der Israelitische Lehrter Ein Organ für dle Schule, die Familie und das Gemeind elelscn des Judenthums. Herausgegeb en von I)r. Emanuel Hecht, I. Klingenstein und A. 2 reu Anzeigen zu 5 kr. oder t'/rEgr.die'Vrtitteile. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen und Postämter au. j\\ 12. Darmstadt, den- 15. Octvbcr 1861. Das Bcrhältniß der isr. RcligionSbcamten zur Gemeinde. Ein Beitrag zur Bcleuckitung der Streitpunkte zwischen dem Herrn Rabbiner Leopold Stein in Frankfurt a. M. und dem iSr. Eemeiudevorstande daselbst. *■.! - . (Schluß. *) Wir stehen her betreffenden Angelegenheit;u ferne, und viele der Streitpunkte sind uns darum trotz der Schriften und Gegenschriften**) zu unklar, zu -unverständlich, ja nach unserer Ansicht theilweise fast zu lächerlich, als daß wir ein Urtheil über derartige Tetailfragen hikr abgebe» könnten. Das ist alles bureaukratifcheS Zopfthum. 'Wir wollten nur über einige Punkte nach ihrer theoretischen Bedeutung unsere Meinung äußern. Denn ist es nicht lächerlich, nicht ein testimoniuin paupertat is sonder Gleichenwenn eine Borstandskorporation einer so viele Intelligenzen und Capacitäten zählenden Gemeinde, wie Frankfurt, die ihrer Schale eine so hohe Bedeutung beimißt, sich vor einer einzigen Person fürchtet, die vermöge ihrer Stellung Sitz und Stimme im Borstande haben soll, vor einer Person, die zudem von dieser! Corporation, diesem Vorstande selbst im Aufträge rer Gemeinde zu dieser Stellung berufen wurde? Was vermag — beim bösesten Willen, der doch gewiß nicht vorausgesetzt werden kann — Einer gegen den Willen dieser Bersammlung und der Gesammtheit, die sie vertritt? Und wenn die Lehrer in der Schule so vorzüglich sind, wie sie sein sollen, was kann, immer wieder den bösen Willen vorausgesetzt, ein Mann, der im besten Falle in einer Mittelklasse (vom 12. — 14. Jahre) wöchentlich etwa 2 Stunden Unterricht ertheilt, oder über diesen Unterricht *) 3» Folge der Fe^rtage verspätet. **l Von. Letzteren besonders IQ Artikel in der Frankfurter Volkszeitung gegen Steins Brochüre. i gut<n bi fi Rechenschaft zu fordern hat 30 andersdenkende Lehrer lang, den ganzen Tag zeitgemäß unterrichten? daß einmal trotz der käme, wo ein solcher Man zi Charakteren wäre, daß und seinen hirarchischcn dann die Gemeinde dem Ob Und wer ist der unter Euren verdienten, ebeufatls Theologen; sind Könnten sie nicht von den wie der Rabbiner? Könn sicht werden, um ebenfalls — ein Rabbinat — zu Thorheit, wenii man die ihrem Stande und ihren Daß der Rabbiner Behörde conferiren, daß geben darf, das ja eigent seiner Person und seiner durchaus kein Eingriff in theologisch gebildeten Borft i stände die Berechtigung, Freisinnigkeit zu stützen z tischer Absolutismus — noch, hinten." Wir sehen in der Behängen niit sophistischen soll in Deutschland aus F deuten, die jedes hirarchi gar nicht existirte, äbgeworifi iS w d« ülser in ann >m el mim ganz < Gelüst cur Rabb im 'i l iese I elbeil eil ein om Ar b Stichi iriht r k^i lich r wis die nd sich all is Phil vermag er gegen mehr als diese Kinder 8 — 10 Jahre allen Fächern des Wissens man allen Ernstes befürchten, chule in Frankfurt eine Zeit weltlichen Intelligenzen und rettungslos dem- Rabbinen en preisgegeben wüLde, der hntisinus überliefern könnte!! ner? Ein Theologe? Aber icnste ergrauten Lehrern sind Männer etwa auch gefährlich? Tendenzen durchdrungen sein, 2ieS nicht schon in rer Abjedenfalls einträglicheres Amt men? Es bleibt alle Zeit eine ecedensien einer Person nach ien vcrurtheilen will. Mündlich mit seiner Vorgesetzten in theologisches Gutachten ablur ein Akt des Bertrauens zu s mschaftlichen Befähigung, also Rechte des gewiß nicht sehr ist, all das nimmt dem Vorbei seinen Behauptungen auf das ist plumpster bureaukratcrthum. „Der Zopf, der hängt ne gasizen frctfii i anksu jche en Affaire nichts, als ein estles innigklingenden Phrasen. Man rtS Jsrarliten-Gemeiude Hin- Joch, d. y. etwas, was' dort hat. Man sollte diese so sehr 1