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Der israelitische Lehrer · 1861-09-15 · 10 (15.9.1861) · p. Seite 78

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
1 (1861)
Issue
10 (15.9.1861)
Date
1861-09-15
Page
Seite 78 (sequence 8)
Language
German
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78 lich, ohne die kleine dabej vorgefallene Schlägereiauf dem Tanzboden, erwähnen, daß dem Lu^nS Tausende von Gulden geopfert worden sein sollen. Hier haben Sie die Haupt momeate der Düdelsheimer Shnagogen-Einweihungt - :;£>itenfofer, Lehrer. Feuilleton. Berlin. Eine Ministerialversügung hat die Beschränkungen über die Aufnahme -fremder Juden als Rabbiner, Lehrer, Handwerksgesellen, Dienstboten theilweise aufgehoben. Heidelberg, vr. Weil wurde zum Ordinarius der philosophischen Fakultät ernannt. Weil war seit einer -Reihe von Jahren als zweiter Bibliothekar mit dem Titel eines Honorar-Professors verwandt, ohne daß, es. chm unter dem Ministerium Stengel — seiner Religion wegen — gelingen konnte, die Stelle eines ordentlichen Professors und Mitglieds ' der philosophischen Fakultät zu erlangen. Weis ist »er erste Iöraelit, der eine ordentliche Professur an unsrer Hochschule bekleidet. In der gelehrten Welt jift Weil durch seine Geschichtie Mahomeds und des Chalisäts. rühmlichst bekannt. u Meiningen^ 1. September. I Die ' zur Zeit viel besprochene Iudenfrage ist vomMinisterium in die einzig richtige Bahn, in die des Gesetzes, verwiesen'und dadurch zur beiderseitigen - Berubigung erledigt worden.' Aus die an das -Ministerium gelangten Reklamationen, hat dasselbe auf Grund 'pes IudengcsetzeS für die jüdischen Petenten im Maße dieses Gesetzt« entschieden. Sonach .dürft? für alle weiteten derartigen Fälle der Anlaß zur Erbitterung beseitigt sein. . Wien, 17. August. Die medizinische Wochenschrift bespricht, heute einen „Barbarismus,"'der in dem Wiener.Gebäri^nd Finkelhanse. herrscht, wo' ladige Schwangere unentgeltlich entbunden werden. Wenn Ane Jüdin von tiefem Rechts Gebrauch macht, wird das Mid gegen ihren Willen getaust^-der mütterlichen Obhut für immer entrissen, und im Findelhause untergebracht, wo man ibch, Nm all» Rachforschungen ah^rschneiden, nicht einmal eine Rümmer ertheilt: die Multsr aber, die ihr.eigenes Kind nicht nähren darf, wirr gleichzf^ig gezwungen, in der Anstalt bei sremren christlichen j stinderii Ammendiensie zu leisten. i . . ' P^lkh, 17. August. Die konigl.j ungarische Tafel hat in ihpet jüngsten. Sitzung bcschlosseiir keinen Israeliten zur Advckatenprüfung züzulasien, fernlr den bereits bestehenden Advokaten jütischen Glaubens, bereit Ernennung noch unter dem früheren Regime erfolgte, die fernere Ausübung der Advokatur nicht zu gestatten. Die.Gesammtheit der israelitischen Arvckaturscanditaten beabsichtigt nun. in den nächsten Tagen eine ausführliche Dei kschrift bei der königlichen Tafel zu überreichen. In dieser Dlrd unter gründlicher, auf ungarische Gesetze gestützter Wide 'legung der gegen die Zu lässigkeit der Israeliten zur Aevolatur hie und da erhobenen Zweifel, unter Rachwcisuug der l ießfallsigen Rechte, die gesetzliche Berechtigung der Israeli en zur Erlangung der Advokatur außer Zweifel gestellt. & I. Prtih. Nachdem die unga'ischen Landesvertreter bis jetzt ihre wirklichen Ansichten in 8ezug auf die lMdeneman» cipation genugsam geäußert rcsp. ^eigentlich durchthre^urück- Haltung erwiesen haben, wollen Sie zu guter Letzt bei ver Auflösung, des Landtages sich weiß machen, und erklären fast ciiistimiuig, der Landtag habe ni emancipation bezweckt. Wer wil ciNS anderes, als die Iudenls glauben? > 2) V a k a Die Stelle eines Rkligionslehre heim «reis Alzey (Rheinheisen) -ist n den sich in rorrofreien Briefen mit A dortigen Vorstand. Gehalt 2es> ff. zu 3v ff. incl.) Auch würbe die Schechita beigege ca. 50 ff. trägt. *, n z. s und BordeterS in FramerS- >ch unbesetzt. Reflektanten beste« .sten belegt zu wenden an den - (mit dem Wohnungsanschlag den wercen können, die jährlich E i n l a Bei der am 16. Mai Lehrerversammlung in Neuste einstimmig gewünscht, daß jt eben allda wieder eine Ist israel. Lehrer stallstnden so I Herrn Bezirks-Rabbinen chstf Man wünscht und d it n g A. c. staltgehabten israel. ldt an der Hardt wurde 'er 26. September l. I.! sammcnkunst der Pfalz. e, und wozu auch die ichst eingeladen werden. ‘ c r w a r t e t zuversichtlich, daß die Betheiligung eine recht zahlreiche sei, damit auch die Lehrer in Israel einmal wieder einen genußreichen und frohen Tag zusammen verleben mögen. Im Auftrag der Neustädter Lehrerversammlung Mutterstädt, den 11. September 1816. Bärmanu. li-.-rantv örtlicher Retacteur: 3. JtJinge.nfiMjn in CtcTiibjrtin (Rheinhcsteii) — Druck und Verlag von Elhr. Friedr. Will in Darmstadt Schloß. I. Finger. i : . i i . _! ‘ __ Clsaffer. 13) I

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