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Der israelitische Lehrer · 1861-07-15 · 6 (15.7.1861) · p. Seite 48

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
1 (1861)
Issue
6 (15.7.1861)
Date
1861-07-15
Page
Seite 48 (sequence 8)
Language
German
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I — 48 — las lm jen fln wichenen der Sch v Xi on ti:« tuet 3 m Nieder .an. Nh wurden, gegen 8 wiet er verr ehmsi ihre' ihp verbundenen Hauptlande die vollste Emancipation herrscht. S> in Holland, wo ein Jude Justizminister ist, und diese in jeder Beziehung eine höchst geachtete Stellung einnehmen. D lsglei hen in Schleswig-Holstein; während nämlich in Dänemark se t lange Juden zu allen Rechten und Aemtern zugeen werden^.und sie selbst in ihrer gesellschaftlichen Stelg den Christen vollständigst gleichgestellt sind, so daß vor Kurzem der König mit einem großen Cortöge bei einem Jude» speite, liegt in Holstein noch der ärgste unmenschlichste -Druck auf den Juden, ein'Druck, der in ganz Europa fast seir es 6 leichen nicht mehr hat. [fdjatrl,. 4. Juni. LaChaux de Fonds hatte ver- Freitag eine Scene, dergleichen glücklicher Weise in eiz nur äußerst selten verkommen. Am Nachmittage >ges griffen 150 Individuen (aus welchem Grunde, nicht) unter dem Rufe: „Nieder mit den Juden! mit den.BlutauSsaugern!" einige jüdische Fabrikanten chdem einige der Rädelsführer in Haft genommen schien die Ruhe wieder hergestell^ Doch Abends llhr rotteten sich die Mittags Ausemandergelriebenen z stammen, ließen den Ruf gegen die Juden wieder n, und stürzten sich auf die Präfektur, welche sie in Wrth verwüsteten. Ter Präfekt ließ den Generalmarsch schlasien, worauf bewaffnete Mannschaft herbeieilte und siebzehn der Unruhestifter ins Gefangniß warf. Tie Juden sind, rer ^National"- versichert,' iti ihrer Ruhe weiter nicht gestört. Neueren Nachrichten zufolge war cs nicht auf die j Judin. 'entern auf die Regierung abgesehen, und der Ruf: > ,Ni<der mit den Juden!", war leider nur das altbekannte! Mittpl, einen Zusammenlauf zu.veränlassen. .! sie! ihre Jugend verloren haben, rezitire ich privatim die Pijutjm an jedem Festtage, und wer diesen Hochgenuß aus Erfahrung kennt, wird es begreifen, warum hier einige Juden eine Pijutim-Synagoge bauen, und Jemanden anstellen wollen^ der, wie in unserm Abgeordncten-Hause, wo die Adresse im j ^3ijutftt^I_ gehalten war, das .Amt eines Dolmetschers verseht Als ich nun am zweiten Tage des Wochenfestes den Sistuk des R. Simon bagadol für mich sagte, da begann ich^ zu zittern am ganzen Körper. Was fand ich dort von Mosche Rabbenu? Hören und lesen Sie, Herr Redakteur, höht es, Ihr Männer von Frankfurt, Halberstadt und Mainz! 23^i Moses sagt R. Simon Ha-Gadol: frDl •rBpnD2V ny-Q mim! o, welcher Jammer! Also auch Moses hgste eine andere Ansicht vdn der iTllD als! die Zeloten unserer Zeit, auch MoseS ein Anhänger des Breslauer Seimnads! Und für diese Pijutim will man eine Synagoge bauen!! 8)! Anzeigen.-. Bei Alb. Abclsdorf in Berlin erschien soeben und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Lol Nidreh. Für Piano, sowie für Violine und Pianoforle arrangirk - von _ L. Lewandowski, vbor-Tirtgenten an der Hauplsonagoz« zu Berlin. Preis: für Viano 5 sgr.; für Piano und Violine 7*/, fgr. Früher erschien: schi hr Brief als s in Ftlge in Ar g Or. der off famo«n New-ß) wenigste« genöthigt Jü-Balti kanische neu, den von oi k dab. i Aup Nordamerika. Ein eben von dort angekommener ldxrt die dort gegenwärtig herrschenden Zustände traurige, und meldet x daß viele jüdische Gemeinden der staltfindenden Unnlheu Noth leiten, alle neu riff genommenen Institutionen aber verschoben werden, tßinlvrn, der bekannte geschätzteRabbiner zu Baltimore, quch in Europa Verjagte, wurde dähurch, daß er der Rede des ^englischen) Rabbiner» I>r. Raphael zu gegenüber die Sklaverei als ein verwerfliches, am durch die Bibel gut geheißenes Institut erklärte,, Baltimore, die bekannte Mobstadt, zu verlassen, tibwre wohnen sehr viele Juden. — Tie nordameri- (i Ilions-) Armee zählt viele Juden unter ihren Fah- 35 freiwillige Offiziere; mehrere Regimenter wer- Juden commandirt. ü n, 27. Mai. (Ben-Chananja.) Als ein treuer Anhängei alles Alten, mit Ausnahme von Kleidern, wenn Chanukka- Hymne für Gelang mit Pianolortebcgleitnng von 8. Lewandowski, mit melrischcin Tertc r. o N A. Horwik. 9) P r e i t: ö sgr. io) Nicht zu übersehen! Die Stelle eine» Israel. Religionslehrers und Vorbeter» in hiesiger Gemeind^ iü sofort zu. befeven. Nebst freier Löhnung mit Garte», Schulhcizung und sonstigen Nebciicinkünflen, hat der Lehrer einen stren Gehalt von 300 Guide» zu bestehen. Resieetanten wollen sich gefälligst baldigst in. portofreien Briefen a» den Unterzeichneten wenden. Schorn»beim im (santon Wörrstadt in Rkeinbeifcn, im Juni 1861. Der Vorstand Herrnumo Löwensteio l. Verant«»« licher Redacteur: I. .lklingenstein.in Ldernheim (Rheinhesien). — Truck und Verlag von Ehr. Fricdr. Wi!ll in Darmstadt.

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