Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 1 (1861)
- Issue
- 5 (1.7.1861)
- Date
- 1861-07-01
- Page
- Seite 40 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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I 40 Hause diesen bei neu Jubelt Lidnir eine 8» dir loub. pb datan (i 118. unde dich synay, jsteinir nellin moisy dirrc &us Westfalen. In dem hohen preußischen Herrenhaben sie es dem Judeneide wieder angethan aber nicht abgethan. Also bleiben auch noch die Gebühren ldeSleistungen unfern Lehrern und Rabbinern, von dezu ihrer Ehre glauben, daß sie gern zu Ehren des hums auf die Gebührenverzichteten. Jur Vergleichung der Zeiten und Sprache^wollen wir < Eidesformel aus dem 12. Jahrhundert beifügen. Erfurter Jureneid, 12. Jahrhundert. ] )es dich dirrc scüldegit des bistur unsculdic. So t helfe. Der got der himel undc erdin -gescuf, blumen. unde gras, des da uore ninc was. Unde Unrechte sveris. daz dich, die erde uirslnde. di unde abiron uirsland. Unde. ob'du unrachte svedich di muselsucht Uiste. di naamannen liz? liezi bestund. Unde ob du Unrechte sveris. daz e *) uirtiligc di got moisy gab. in dem berge di got selbe screib mit sineif uingeren an der tabelen. Unde ob du Unrechte sveris. daz dich alle di scrift. di gescnberi sint a den uuf buchen Dit ist der iuden heit den di biscop Counrat du daz statt gegebin hat. ■ schuldig Erde nicht verfchl n; tu Raam^ii schwör auf de seinen falsch. Schrif Judenti! ömnt hat mä raelitei Jahre Staatssri ein n will » HauS Isebersetzung: „Deß dich dieser beschuldigt, bist du un- , so dir Gott helfe. Der Gott, der Himmel und geschaffen, Laub, Blumen und Gras, das da vormals ivar. Wenn du falsch schwörest, soll dich die Erde gen, die Tatan und Abiram verschlang, und wenn schwörest soll dich der Aussatz treffen (ergreifen), so m verließ und Gechasi blieben. Und wenn du falsch 1t, soll dich vertilgen der Fluch, den GottMose gab n Berge Sinaii, den Gott selbst geschrieben hat mit Fingern auf die steinernen Tafeln. Und wenn du schwörest, sost dich fällen (niederwerfen) die ganze so geschrieben in den Büchern Mose. Das ist der id, den der Bischof Conrad dieser Stadt gegeben hat." eildem schreib^ man die Hauptwörter groß, der Judeneid ist aber in Preußen nickt kleiner geworden. „-I, liche das Tage Meiningen; 81 Juni, Die Judenfrage nimmt Jntereffe Ausschließlich in Anspruch. Dieser n den um dahiesige Bürgerrecht nachsuchenden!Jseröffnct, daß nach einer Ministerialvervrdnung »om 1856 die Bestätigung der Aufnahme Seitens egierung an die Bedingung geknüpft! werden fjutn, HauS in hiesiger Stadt zu erbauen. Dadurch n dem Einwande, daß die Angemeldeten bereits e res zekaust, rechtzeitig begegnen. Ob die vdn den Inden *) 1 )ieS Wort scheint verstümmelt. rUranvefirr^tr Redactenii I. Klingenstein in Ldernbeim (fstheinhesten). — Druck und Berlaz von <fhr. Friedr. Will in Tarmstadt. ein zu etbauenden Häuser eine Art Ghetto bilden sollen, darüber ist eine Bestimmung noch nicht getroffen. Wien, 13. Juni. D :r Kaiser hat genehmigt, daß in Galizien eine mit den Rech ten einer öffenlichen Lehranstalt ausgestattete Rabbinats-Schule errichtet weiche; ferner, daß der israelitische SchulfondS-Antheil aus dem katholischen Schulfond mit dem zur Zeit seiner Einverleibung bestandenen Kapitalsbetrage zu äpi ocentigen Obligationen im Nominalwerthe ausgeschieden und sofort der Verwendungfür israelitische Schulzwecke zursickgegeben und von der bisherigen Forderung der Gymnasial- und philosophischen Studien für die Rabbinats - Candidaten in Galizien abgestanden und sich mit dem>Beweise der Bildung, welch? das Unter - Gysnnasium begnügt werde. (Fr. I.) ZgMMngarn. Dr. Meisel in Pesth hat am Schewuokhfeste beidelegenheit der Seelenfeier (HaskorathReschomoth) auch deS verstorbenen Teleki gedacht. Das ist ein NHDEDN an die herrschende Tagesansicht, die später vielleicht Lächeln Hervorrufen mag. Der Abckinistrationsrath macht bekannt, gewährte Erlaubnrß zu Propi-' Warschau, daß die manchen Juden nationserwerb (wie alljährli h) unter den bestehenden Ausnahmebedingungen, Steuern Jahr verlängert wird. *** In der „Bozener „Mitterbad iu Uten" betr., prompter Bedienung wird dem ohne Unterschied des R (Ernst oder Satyre?) und Strafvorschristen auf ein (Brest. Z.) Zeit." findet sich bei einer Ankündigung —: die Bad - Er, ffnung der »rasten Eisenquelle folgender Schlußsatz des Unterzeichneten Badmeisters A. kirchlehner: „nebst solider und möglichste Aufmerksamkeit Je- :ligionsbekenntnisses zügesichert." (Didaskalia.) Paris, 1. Juni. Heute begruben die Polen den berühmten Geschichtschreiber Joachim Llelewel. Vier Redeu wurden gehalten. Walowski gab eine Skizze des Lebens des Verstorbenen. Ein Rabbiner hielt die zweite Rede. Er drückte dem Verstorbenen die Sympathie aller Israeliten Frankreichs auß, weil er es> zuerst gewesen sei, der in seinen Sckxiften die Einigung der Katholiken und Juden im Allgemeinen und der Polens geredet habe. im Besonderen zuerst das Wort. (». Z ) .7) \ Vakanz. Rrligionslrhrer^ und vorbekerstrlle, Tie israelitische Religionsschul- und Vorbeterstelle zu Schorns, heim ist erledigt, und soll anderweitig wieder besetzt werden. Gehalt 250 Gulden nedst freier schöner Wohnung mit Garten; bei tüchtiger Leistung noch mehr. Candidaten wollen ihre Zeugnisse oder beglau. bigte Abschriften baldigst franko einsrnden an den Vorstand der isr. Rtliaionsae»ti»de SchornShei«, Cantou Wörrstadt ln Rheinheffea.