Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 1 (1861)
- Issue
- 3 (1.6.1861)
- Date
- 1861-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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- Alsheim 1× ep/1043995
- Alzey 1× ep/1044014
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Jährlich 2i Rnmmern, am 1. und 1ö jeden Monat-. , Preis ä2 kr. oder 12 Lgr. hai-jährig. Der Ein Organ für die Schule, die Familie und das Gemeindk en t! HerauS^eqeben v l n Nr. Emanuel Hecht, I. Klingenstein und A. Treu. Anzeigen zu 5 kr. oder 1 Va E gr-Lie PetltzeUe. Bestellungen nehme« alle Buchhandlungen und Postämter an. s Judenthums. IX0. 3. ' Darmstadt, den 1. Juni 1861. Protokoll der siebente» Versammlung israelitischer Lehrer in Rheinhesien, abgehalten zu Osthofen am S. Mai 1861. * ♦ Es waren zugegendie Herren: Marx, Lehrer zu Alsheim, Sonneberg, Lehrer zu Bechtheim, Seligman, Lehrer zu Osthofen, Klingenstein, Lehrer -zu Odernheim, Herzog. Lehrer zu Heßloch, Di-. Aub, Rabbiner zu Mainz, Heinbach, Lehrer zu Alzey, Hirsch, Lehrer zu Guntersblum, Hauser, Lehrer zu Abenheim, Nathan, Lehrer zu Gernsheim, und dann als Gäste aus der bahr. Pfalz: die Herren Barman, Lehrer zu Mutterstadt, Singer, Lehrer zu Frankenthal, Bender, Lehrer zu Böhl. Der Präsident cröffnete die Conferenz durch, eine Ansprache. Er hob hervor, daß in - unseren Bersammlungen schon manches Wichtige besprochen wurde; möchte es auch feine Ausführung in Schule und Leben finden. Jnrem er die fremden Gäste willkommen heißt, bedauert er die Lässigkeit unsrer Mitglieder, da heute nur ein Drittheil derselben zugegen.' Nach Berlesung des Protok. der vorig, Versammlung wird die Besprechung eröffnet über den ersten Gegenstand der Tagesordnung: „die Störungen in der Circulatiou der LehrcrvereinSschriften." —Die Resultate dieser geschäftlichen Besprechungen sind den Mitgliedern des Vereins in besonderen Circulärew mitgetheilt worden. Zur Anschaffung für den Verein wurde bestimmt: Kayserling, die Juden in Navarra,- den Baskenländern und den Balearen; Wiener, Schevet Jehudi u. A. m., worüber dem Bureau nach MaSgabe der Mittel freie-Hand bleibt. ES wurde sodann vorgeschlagen, alsbald Ort und Zell der nächsten Versammlung zu bestimmen, und^ufm^hrfachen Antrag festgesetzt, daß fernerhin nur einmal im Jahre Conferenzen stattfinden sollen: statt der zweiten jedoch Besprechungen und Zusammenküffte von kleineren sich findenden Kreisen — ^ektionSconferenzin — eingtführt werden, die die Gegenstände der Conferenzdelatte vorays berathen rc. Als Ort der nächstjähr gen Conferenz wurde auf Antrag Heinbach'S Alzey angeiiommen, jund es dem Bureau überlassen, den geeigneten Tsg ausfindig zu machen. Sonneberg eröffnet den wissenschaftlichen Theil der Conferenz lyit dem Referate „steber Confirmation und Confirmandenunterricht-, *). ß(ingen ft ein: Konn n den Confirmanden nach Meinung des Referenten und de Versammlung auch schöne alte rsen zugseich gegeben werden, tücke aus Kaddisch Gabelstücke mit den Bibelv sowie in Skein'S Tora umiz^a AgadaS» und Oleuu Vorkommen? Bär mann findet dies nicht zulässig; der größte und vorzüglichste -Theil der Ge setstücke selbst bestände ja aus Psalmen und Bibclstücken. Klingen stein: Diese wird der Lehrer selbstverständlich als Psalmen rc. und nicht as Gebettheile. geben; zudem ist eS nicht wahr, daß gerade d e vorzüglichsten Gebete Psalmen seien. - Die alten eigentlichen ThephiloS sind von gleicher Bedeutung für-den GetteSdi nst mindestens, wenn auch nicht für die Religionslehre. Marx:.Man kann wo»l auf Gebete Hinweisen, sie als den schönen herzlichen Ausdcnck der Geffihle unserer Alten dem Kinde vorführen; aber unzulässig. scheu; im Gebete spricht der Klingenstein: DaS *1 Folgt nach. als Belegstellen sind dieselben Itr. Aub: In der B bel spricht Gott zu den Men- 'Mrvfch zu Gott, wäre eherein Grund, durch welchen ich meine Frage als erledigt ansehen könnte. Ich Ui.