Joseph
- Journal
- Joseph
- Volume
- 1 (1879)
- Issue
- 23 (15.12.1879)
- Date
- 1879-12-15
- Page
- Seite 367 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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»r SSL D» vermag un« die Furcht vor ihr zu bannen, diese Hoffnung allein giebt un- Trost, wenn unsere Lieben hinübergerufen werden: denn auch wir folgen ja hin Zu dem ewig Linen, Wo wir uns Wiedersehn, Zu dem wir Älle gehn. ck O G Alle Völker, die in Lündern wohnen, welche lange Winter dulden, haben die Einförmigkeit und Eintönigkeit der tobten Jahreszeit durch verschiedene Feste zA beleben, erträglicher zu machen gesucht. Namentlich an dem Tage, an welchem d,e Lonne am niedrigsten steht, wurden Freudenfeste gefeiert, denn mit ihm war die größte Roth überstanden; nach ihm, am nächsten Morgen, winkt die Frühling-Hoffnung. Völker, denen der Herr Wohnsitze beschieden, die kerne bonge Winter-lünge zu ertragen haben, solche Völker kennen keine Winterfeste. Tie alten Völker ttzermanien» hatten ihr Winterfest, da» Jul fest. Al» nun den Germane» da« Ehristenthum gebracht wurde, setzte man an die stelle und in die Zeiten der Heidenseste sogenannte christliche Feste. So sind entstanden da» tstcrsest, da» Pfingstfest, da» Weihnacht»sest. Tem letzter», dem Wmter- oder Jul feste wurde selbst der Rame genommen und dafür der Rame de» jüdischen Feste« gesetzt. Ta« »irdische Fest, da« der Makkabäer, da« Weihesest mußte den Ramen hergeden; dre heidnische Anschauung vom .Reuwerden. Geborenwerden" der Ratnr wurde mit dem christlichen Glauben»satz..de« Geboren wer den de« Heiland« vertauscht. Eonst aber wurden tz«e hndoische» Gedrduche berbehalten. Ter immergrüne Tannendaum wurde al« Mittelpunkt de« Feste« al« Ehristdau« ausgestellt. w»e er früher al» Iuldau« gedient haben mochte. Ta» gegenseitige Beschenke» blieb Bitte. Bo hat sich da« Fest von Germanien oü» dnrch die Christenheit verbreitet. Der Ehristdau« jedoch und d«e Bitte de« Beschenken« haben heute noch kaum die Grenze« Deutschland« überschritte». Hier aber, in Deutschland ist da« Wechnachtdsest — nicht etwa za einem Familienfeste, rnnig und fromm, geworden, aber zu einem Feste der Kinder — herzig, begehrlich, spannend. Wir Israeliten, bir wrr da« richtige, ursprüngliche Wechesest feiern, habe» de» christliche» Feste außer de» Namen auch »och de» Lichterglanz geliehen, den» »a« sind die Lichter a» Christ-