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Joseph · 1879-10-30 · 20 (30.10.1879) · p. Seite 312

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Joseph
Volume
1 (1879)
Issue
20 (30.10.1879)
Date
1879-10-30
Page
Seite 312 (sequence 6)
Language
German
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» »2 310 »Ta« ist Ihr Ernst nicht." entgegnete David, .für » erste ward mir die Ireudt zn Dheil, Ihnen seit meiner Abwesenheit von hier all,ährlich einige Mal zu begegnen, und sahen wir un» doch erst kürzlich in Leipzig. Ader trotzdem wäre aumeinem Elternhause der erste Weg z» Ihnen gewesen, wenn ich nicht durch eine unvorhergesehene, nicht auszuschiebende Reise wäre verhindert worden. Und was den reichen Mann anbelangt, so — — .Glaub» ja. glaub» ja", fiel ihm Herr Abrahamsohn, dem eS schon leid that, auch nur im Scherz in solcher Weise gesprochen zu haben, in die Rede, ,ebedars mir gegenüber keiner Entschuldigung. selbst wenn ich nicht wüßte, zu welcher Reise dich beut dein gute» Herz angetrieben; Hab s von deinem Vater bereits erfahren. — Wie steht die.Lache?" Wie damals, als David für den zu beginnenden Hausirhandel die Hülfe de« Herrn Abrahamsohn in Anspruch zu nehmen im Begriff stand, so zögerte er auch heute einigt Augenblicke, mit seinem Anliegen hervorzutreten, um so mehr, al» er nicht die Gewißheit batte, ob Herr Abrahamsohn ihm beim besten Willen auch wirklich helfen könnte: denn lausende stehen selbst dem reichen Manne, der zu Zeiten sein Geld in Waaren oder anderweit angelegt hat, nicht immer zur Verfügung. VeNommenen Herzenbegann er daher: .Da ich vor jenen Jahren mich in Roth befand, wandte ich mich vor Allem an Ihr wohlwollende» Herz und Hab« es nie vergessen, wa» Sie dem armen Knaben und damit zugleich einer ganzen Familie Guteerwiesen. Auch heute gilt», eine Familie vom Elend zu retten. Hierzu ist aber viel Geld erforderlich." Hierbei erzählte er Alle», wa» dem freundlichen Leser laut Mit »Heilung de- Schulzen Walter bereit« bekannt ist. und richtete an Herrn Abrahamsohn die Bitte, ihm die nöthige Summe, wenn möglich, aus bestimmte Zeit vorzuschießen. Herr Abrahamsohn, welcher der Erzählung David» mit Dheil - nahme gefolgt war. erklärte ohne Besinnen: .Muth. junger Freund, hier wird geholfen werden. Wäre ich auch augenblicklich nicht bei Kasse, so gälte nöthige» Fall« mein Wort, die Schuldenlast aus «ich selbst übernehme» zu wollen. Aber du bist Gottlob ein wahre» Glückskind; denn erst vor einigen Dagen lief eine bedeutende Geldsumme ein, die eben

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