Joseph
- Journal
- Joseph
- Volume
- 1 (1879)
- Issue
- 15 (15.8.1879)
- Date
- 1879-08-15
- Page
- Seite 234 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/4896353-5962427-5962450--264-4896596- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
kmsl vielfach vergelten. Wer T>a»er und Mutter ehrt. dem wird e» wohl ergehe». Help» e». denn (»tot» verlapt tue Lernen nicht. Ta ich Euch nun vor Roth und Elend beschuht weis«, verspür' ich neue Kraft m meinen Gliedern und bin in einem einzigen Rügen blick eu» Ruderer aeworden, denn «frische» Wasser für den üech zend«»-. Hecht e» m der heiligen schritt, «ist eine gute Nachricht au» fremdem i.'a»d". seid unbesorgt meuretwegen. Jetzt darf ich auch hotscn, daß e» wieder laicht werden wird aus unserem ' , r.edendir't.z. «sollen wir de,n, blo» da» Gute vom Herrn annehmen wollen, da» Bose aber nicht annehmenk" Hiob S. I«>.) In solchen und ähnlichen Reden sprach Michel zu seinem Lohne, der ihm a»»dächtig zuhörte. David« Anerbieten, für eine besiere Kost sorgen zu «ollen, lehnte Michel ansang« ab; er wollte nicht» seiner Emilie ent- , ziehen, konnte aber schließlich den dringenden Bitten seine» braven Lohne» nicht widerstehen und willigte ein. Nachdem David von schmidt die Erlaubnis erhalten, von ^jiit zu.seil wltderkommen zu dürfen, irahm er von seine« Bater ' herzlichen Abschied. Auch David war fehl ein Anderer geworden. Er mar froh in seinem Herzen und sehnte sich darnach, di« Freude über da« frohe Ereignis, mir Mutter und (»Geschwistern zu theilen.! E» war Mittwoch und bi» zum Freitag hatte er noch zwei rolle!aae. so lang« konnte und wollte er nicht warten. Er entschlaf: nch daher, di« froh« Botschaft ohne Verzug den Zeinen zu ilderdriiigenT' Hoch an demselben Abend sah man in dem Hause Michel» , seit langer Jen wieder einmal etwa» froher gestunmt« Herzen, freilich konnte die Freude noch immer kein« ungetrüdte sein, aber' e,n einziger strahl m der Rächt de» Unglücklichen ist sür diesen ein i.'abial de» Herzen». II. -! David südrlk^ seine» Haiidel mit neuem Muthe sort, ver- -säumt« auch nicht. >',ch ,» (^«»»nschast «»« seinem Freund« Gott-— hold de» Wiütii»werthen immer ^irehr anzueigiien. war in kindlicher i.itb« besorgt, die Cag« seine» Ttater» nach Mdglichkrit erträglicher zu gestalten. Mutier und (Geschwister zu erfreuen. In