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Herzl-Bund-Blätter · 1918-12-01 · 40 (Dezember 1918) · p. [Seite]

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Journal
Herzl-Bund-Blätter
Volume
1918
Issue
40 (Dezember 1918)
Date
1918-12-01
Page
[Seite] (sequence 40)
Language
German
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636 Diese gemeinsame Arbeit und die gleiche begeisterte Grundstimmung schlangen ein unzerreißbares Band enger Freundschaft um uns. Unser Kreis erweitert sich langsam, so daß wir jetzt einen Anfängerunterricht für die neu Hinzugekommenen beginnen mußten. Wir hoffen, ein vollwertiges Olied des Herzl-Bundes zu werden und mit zahlreichen Bundesbrüdern den Weg zu gehen, der nach Zion führt. Mitteilungen des Präsidiums. Hu Cölner Blau-Weiß hatte sich ein besonderer Zug von solchen jungen Leuten, die bereits die Schule verlassen und sich den nichtakademischen Berufen zugewandt hatten, gebildet. Der Führer dieses Zuges, Paul Silberstein, schrieb uns, daß man wünschte, diesen Zug später dem dortigen HC. anzugliedern und bat uns, deswegen mit ihm in Verbindung zu treten. Im Anschluß an eine Dienstreise konnte seitens des Präsidiums Walter Samuel persönlich mit den Cölner Blau-Weißen Fühlung nehmen. Es wurde folgende Regelung getroffen: Der 1. Zug des Blau- Weiß, der bereits seit Januar 1918 seine innere Arbeit selbständig in der Form und der Art eines HC. durchgeführt harte, tritt in eine enge Arbeitsgemeinschaft mit dem Herzl-Bund, er erhält alle Berichte des HB. ebenso die HB.-Blätter, seine Mitglieder sollen wir ßundesbpuder des HB. behandelt werden. Der I. Zug erkennt die Statuten des HB. an und wird seine Arbeit im Einverständnis mit dem Präsidium des HB. durchführen. Die Cölner Bundesbrüder erklärten sich mit dieser Regelung einverstanden. Im November ist der Eintritt der Mitglieder des I. Zuges in den HC. Cöln erfolgt. Der Präsidialbeitrag wurde auf Mk. 0,50 erhöht. Während des Jugendtages wurde auf einer Besprechung der Vorstände aller seinerzeit arbeitenden Clubs beschlossen, den Duzkomment auf den gesamten Bund auszudehnen. Der Vorsitzende des früheren Präsidiums, Bbr. Max Sternberg, geriet in englische Gefangenschaft. Von den Mitgliedern des Präsidiums ist Edmund Levy nach Lüneburg, Max Kober nach Breslau übergesiedelt. In ständiger Fühlungnahme mit ihnen werden die Geschäfte bis zum nächsten

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