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Herzl-Bund-Blätter · 1917-04-01 · 35 (Apri 1917) · p. [Seite]

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Journal
Herzl-Bund-Blätter
Volume
1917
Issue
35 (Apri 1917)
Date
1917-04-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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389 (anzusehen durch die wieder werktagsmäßigen Straßen der Stadt der Holzhäuser, und die grüne Heide Rußlands mit ihren mannshohen Wacholderbüschcn nahm mich auf. Dort, wo die dunklen Silhouetten der Wälder sich vom Horizonte abhoben, lief die Front. Dorthin mußte ich. Die Feiertage waren vorbei. Ich war wieder ein Mann des Krieges. Berlin. Georg Israel. Aus der Bibel. Da sang Mose und die Kinder Israel dies Lied dem Herrn und sprachen: Ich will dem Herrn singen, denn er hat eine herrliche Tat getan, denn Roß und Heer hat er ins Meer gestürzt. Der Herr ist meine Stärke und Lobgesang und ist mein Heil. Das ist mein Gott, ich will ihn preisen; er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben. Der Herr ist der rechte Kriegsmann. Herr ist sein Name. Die Wagen Pharaos und seine Macht warf er ins Meer. Seine Hauptleute versanken im Schilfmeer. Die Tiefe hat sie bedeckt. Sie gingen zugrunde wie die Steine. Herr, deine Rechte tut großes Wunder; Herr deine Rechte hat die Feinde zerschlagen. Mit deiner großen Herrlichkeit hast du deine Widersacher gestürzt. Denn da du deinen Grimm ausließest, verzehrte er sie wie Stoppeln. Durch dein Blasen taten sich die Wasser empor, und die Fluten stunden auf Haufen. Die Tiefe wallte voneinander mitten im Meer. Der Feind gedachte, ich will nachjagen und erhaschen und den Raub austeilen und meinen Mut an ihnen kühlen; ich will mein Schwert ausziehen, und meine Hand soll sie verderben. Da ließest du deinen Wind blasen, und das Meer bedeckte sie, und sie sanken unter im mächtigen Wasser. Herr, wer ist dir gleich unter den Göttern? Wer ist dir gleich der so mächtig, heilig, schrecklich, löblich und wundertätig sei? Da du deine Rechte ausstrecktest, verschlang sie die Erde. Du hast geleitet durch deine Barmherzigkeit dein Volk, das du erlöset hast, und hast sie geführt durch deine Stärke zu deiner heiligen Wohnung. Da das die Völker höreten, erbebeten sie. Angst kam die Philister an; da erschraken die Fürsten Edoms; Zittern kam die gewaltigen Moabs an; alle Einwohner Kanaans wurden feig. Es fällt auf sie Erschrecken und Furcht durch deinen großen Arm, daß sie erstarben wie die Steine, bis dein Volk, Herr, durchkomme, bis das Volk hüKkirchkomme, daß du erworben hast. Du bringst sie hinein und pflanzest sie auf dem Berge deines Erbteils, den du, Herr, dir zur Wohnung gemacht hast, zu deinem Heiligtum,

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