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Herzl-Bund-Blätter · 1916-12-01 · 34 (Dezember 1916) · p. [Seite]

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Journal
Herzl-Bund-Blätter
Volume
1916
Issue
34 (Dezember 1916)
Date
1916-12-01
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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351 ich hiermit eröffne, erscheint, ich doch keineswegs hinter diesen technischen Fragen die Gedanken und die Aussprache über die ideellen Grundlagen unseres Bundes, die die tatsachlichen sind, in den Hintergrund gestellt haben will. Sprechen wir zunächst von der Arbeit des Präsidiums und nehmen wir hierbei an, daß die große Arbeit der Reorganisierung alles Gewesenen bereits geschehen sei. Man wird /weckmäßig fünf Leute in das Präsidium nehmen müssen, deren Arbeitsgebiete sich in folgende Ressorts gliedern: Vorsitz, Schriftführer, Kassierer, H.-B.-Blätter, Außenarbeit. Ueber die beiden ersten Ressorts ist nichts neues zu sagen. Ihnen fällt die Aufrechterhaltung und Neuschaffung der H.-Cs. zu, die Erledigung aller laufenden Angelegenheiten und all das. - Unser Kassierer wird sich vor Augen halten müssen, daß die bisherige Art unserer hiuauzführung unzureichend ist. Es darf nicht vorkommen, daß Arbeiten des Präsidiums nicht ausgeführt werden können, weil die genügenden Geldi i hierzu nicht vorhanden sind. Unser Herzl-Bund-Fond muß einen Bestand von mehreren tausend Mark erhalten. Wir dürfen nicht w ieder von der Hand in den Mund leben. Im Kriegt haben wir gesehen, daß wir geldlich leistungsfähiger sind, als wir je vermutet Matten. Wir werden diese Tatsache als wichtige Erkenntnis mit in unsere Friedensarbeit hinübernehmen, und unsere Maßnahmen danach einrichten müssen. Den Hilfsfond mochte ich auch weiterhin beibehalten haben. Eine Begründung hierfür erscheint angesichts der schweren wirtschaftlichen Zeiten, denen wir entgegen gehen, überflüssig. Aufgabe des Kassierers ist es, bald von Anfang an auf die Einbringung größerer Gelder Gewicht zu legen und die geeigneten Methoden hierfür auszuarbeiten. Wenn hierbei die selbständigen, bemittelteren unter uns prozentual etwas mehr herangezogen werden, so wäre das gegenüber den Jüngeren und Jüngsten, auf denen im Kriege ein gut Teil der geldlichen Last ruhte, nichts weniger als gerecht. Derjenige, der die H.-B.-Blätter in Zukunft redigieren wird, ist meines Erachtens vor ganz neue Aufgaben gestellt. Man kann in Sactmr~H.-B.-Bläiter zwei Standpunkte einnehmen, die in unserem Bund auch vertreten sind. Die einen lehnen alle Beiträge, die über den Rahmen unseres Bundes hinausgehen, strikt ab und wollen unsere Zeitschrift am liebsten nur als „Mitteilungen des Präsidiums" erscheinen lassen. Die anderen glauben, daß die H.-B.-Blätter auch allgemeine zionistische Themen erörtern sollen und zwar unter spezieller Berücksichtigung der Gebiete, die uns innerhalb des Zionismus zufallen. (Kaufmännische und organisatorische Dinge.) Ferner sollen die Fragen unserer eigenen Arbeit besprochen werden und Proben dieser Arbeit

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