Herzl-Bund-Blätter
- Journal
- Herzl-Bund-Blätter
- Volume
- 1915
- Issue
- 29/30 (Juni/Juli 1915)
- Date
- 1915-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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23Q ...... . als ich Deinen Brief, den ersten, gelesen hatte. hat es mir gleich leid getan, daß ich absolut gegen eine Besprechung war, ich bin jetzt nicht mehr dagegen, man soll niemanden an der positiven Arbeit hindern, machen wollen wir es ja doch, ob es nun früher oder später besprochen wird, ist gleich. Zur Klärung der Aussichten und der Lage trägt die Vorbesprechung sicherlich bei. Deine Briefe selbst enthalten sehr viele und gute Anregungen, ich kann mich vorläufig dazu nicht äußern...... Siegbert Buchholz schreibt uns: ..... für mich kommt es darauf an. möglichst vielen HCern lohnende Erwerbsmöglichkeiten in Palästina zu schaffen und Palästinas -Absatz zu vergrößern. Hierzu müßten wir im HB nach dem Kriege jeder monatlich Anteilscheine im Betrage von Mk. 5.— bis 10.— erwerben. Diese Anteilscheine werden auf den Namen des betreffenden Clubs und mit Datum ausgestellt. Halbjährlich werden diese Anteilscheine verzinst und gelten im Club als Geld, d. h. der Club nimmt einzelne Anteile manchmal an. bezw. ein Clbr. bekommt dann natürlich auch die Zinsen, da ja das Ausstellungsdatum gilt. Das Geld wird sicher und zinsbar angelegt und haftet im Anfang der Club und später wird eine 0. m. b. H. oder Genossenschalt daraus gemacht. Ich rechne, daß wir im HB 150 Mitglieder sind und wir daher in 3 Jahren 100 Anteile ä .s Mk. monatl. Mk. öOOO.— jährl. Mk. 18000.— 50 „10 „ - „ oOOO— . - . 18000.- Mk. 36000 — zusammen bekommen. Jeder einzelne wird in der Lage sein, für sich monatlich Mk 5 — und viele Mk. 10 — zu sparen. In diesen 3 Jahren bereiten wir uns durch alle uns zur Verfügung stehenden Informationsmöglichkeiten (Palästinaamt usw.) für das zu beginnende Werk vor. Da wir alle Geld in das Unternehmen reingesteckt haben und wir auch alle Interesse daran haben, werden wir das Richtige schon machen. Nach den angenommenen 3 Jahren hat sich jeder Clbr. aus den Anteilscheinen mindestens eine Aktie über Mk. 300.— erworben und eine Aktienversammlung in der jeder Club (die Aktien gehören einzelnen Bbr. Bbr. lauten aber auf den Namen des Clubs. Der Club kann natürlich selbst auch Aktien besitzen) soviel Stimmen als Aktien hat. schickt 3 oder 4 geeignete Bundesbrüder, nachdem in 3 Jahren nun alles vorbereitet und Geld zur Verfügung ist,