Herzl-Bund-Blätter
- Journal
- Herzl-Bund-Blätter
- Volume
- 1915
- Issue
- 24 (Januar 1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Streng vertrauliofc! M 1(>G Herzl-Bund-Bläffer Herausgegeben vom Präsidium des Herd Bundes. Di« BlSttar M«Meo Iii Jas Mr. 24. Januar 1915 Jugendlichkeit im Herzl-Bund. Dwiolga*tMUkl ■> v— Vmlmtm «w Krtt^(iÄw. ftitn zun r m mit nntl vir ttYMattti^i v<hi Halk|B ak« MmMi Mliifc i worden. Da ämn atar la abtahawar ZaH airti „Jugendlichkeit44 lautet da« Schlagwort, da« durch die Kreise um Wyneken und Wickersdorf «einen Weg in alle Lager und nach allen Richtungen hi« genommen hat. Oft wird e« so verstanden daB manches, was früher — und größtenteils auch noch heute — für Unreife und AnmaBung gehalten wurde, für da« Erretagnit einer herrlichen „Jugendkultur" angesehen wird. Es ist oft schmerzlich, junge Menschen tu sehen, die sich mit übertriebener Schwärmerei oder halbdurchdachten und nachgebeteten Ansichten brüsten, die dann glauben, daß diese ,.herrlichen Muten4', die sie zu Tage fördern, die Früchte des neuen Geistes, der echten und unvergeßlichen Jugendlichkeit sind. Was aber verstehen wir unter Jugendlichkeit, wir, die wir zwar froh, aber nicht stolr. darauf sind, jung t* sei«? Wir glauben, daß die Jugendlichkeit in uns eine Eigenschaft ist, die unser« Idealismus entfacht und erhält, die uns Lebensfreude und Zukunftssehne« gibt, die unsere Schaffenskraft und Erfmdwngagahc stets neu anregt. Vielleicht prägt sie unserem Tu« eine« bestimmte« Stempel des Unfertigen auf, aber das nichtigste Gefühl, das sie in «ms erweckt, ist der Drang nach der Natur, das Strebe« nach Klarheit und Weitblick. So sorgt sie selbst dafür, daß «rnaere <bedanken draußen m der herrliche« Freiheit gcltutut und geklärt werde«], «o manches, was im Ihskubeesaal schwer und uroMe matisch erschien, hier draußen, wo unsere Jugendlichkeit durchdringt, erscheint es uns leicht, Mar und «elhstver stand lieh. Und sie tragt m sich auch das Strebe« «ach Venrtsfknmmwamg. hagifidhVhkeit ist der schärfste Oegesntatc au einem anderen Geist, der niemals bei uns einreiße« darf, au dem Geist de« Psnhster- und Spießertums, dem Geiste der Kieme« und der Verenas- WO^tf. _ ■