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Herzl-Bund-Blätter · 1914-05-01 · 17 (Mai 1914) · p. [Seite]

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Journal
Herzl-Bund-Blätter
Volume
1914
Issue
17 (Mai 1914)
Date
1914-05-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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123 flug zugunsten des hebräischen Schulwerks zu berichten, der in jeder Hinsicht glänzend verlief und einen Betrag von 70 Mark für das Schulwerk ergab. Von unseren Wanderungen ist besonders die letzte Ganztagstour Dyhernfurt-Obernigk-Trebnitz zu erwähnen, die allen eine frohe Erinnerung bleiben wird. — Im Laufe des Monats hatten wir auch noch die Freude, mehrere Berliner Bbr. Bbr. bei uns begrüßen zu können. — Berlin II. Seit der Gründung unseres Clubs sind 7 Monate vergangen. In dieser Zeit betrug die Höchstmitgliederzahl 18, bei Schluß unserer Amtsperiode 15 gegen 8 bei der Gründung. Der Besuch der Veranstaltungen ließ zeitweise stark zu wünschen übrig; vor allem war die Beteiligung am Turnen durchaus mangelhaft. Die Vorträge von Dr. Herlitz dürften für uns von großem Nutzen gewesen sein, hingegen war die Fuxenstunde durch mancherlei schon erwähnte Gründe ungünstig beeinflußt. Wir hoffen trotzdem, daß die Abschlußprüfung kein allzu schlechtes Zeugnis zeitigen wird. Leider hat keines unserer Mitglieder bisher Muße gefunden, über ein Thema selbst zu referieren. Für das kommende Winterhalbjahr hatten wir unsere Propositionen bereits getroffen: Herr Dr. Herlitz setzt seinen Kursus weiter fort; für die Fuxenstunde war Bbr. Sternberg verpflichtet worden, doch dürfte diese Vereinbarung infolge zeitweiser Abwesenheit Sternbergs ungiltig werden. Was die Tätigkeit im Sommer anbetrifft, so glauben wir, daß sie sich im wesentlichen auf einige Einzelvorträge, sowie auf gemütliche Beisammensein und Ausflüge wird beschränken müssen. Es dürfte für die Clubbrüder Gelegenheit geboten sein, dem Club neue, geeignete Mitglieder zuzuführen Wir kommen hier zu einem sehr wesentlichen Punkt unserer verflossenen Tätigkeit. Wir haben bis zum heutigen Tage Thesaurierungspolitik getrieben und hoffen, daß unsere Nachfolger sie weitmöglichst fortsetzen werden. Wir haben in der Neuaufnahme von Mitgliedern große Zurückhaltung an den Tag gelegt und damit erreicht, daß zwischen unsern Mitgliedern allenthalben die besten Beziehungen herrschen. Wenn dies keine Aenderung erfährt, so dürfte sich der Club bald zu einer Hochburg der Bundesbrüderlichkeit im H.-B entwickeln._______

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