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Herzl-Bund-Blätter · 1914-04-01 · 16 (Apri 1914) · p. [Seite]

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Journal
Herzl-Bund-Blätter
Volume
1914
Issue
16 (Apri 1914)
Date
1914-04-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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>tfng vertraulich! M j Herzl-Bund-Bläffer Herausgegeben vom Präsidium des Herzl - Bundes Die Blätter bleiben Eigentum des Präsidium« und müssen bei etwslfi m Autritt »n dasselbe zurOck(efeben werden Nr. 16. April 1914. Die Alten und die Jungen. In der letzten Nummer der H.-B.-Blätter stellt Bbr. Rabinowitz eine neue Forderung auf, in der er die Teilung unserer Bundesbrüder in alte und junge fordert. Die Ausführungen R.'s sind nicht ganz klar. Er verlangt im ersten Teil seiner Ausführungen eine Teilung respektive Neugründung von Clubs, er geht aber im zweiten Teil nicht so weit, denn dann verlangt er nur, daB für die alten und die jungen Bundesbrüder verschiedene Kurse eingeführt werden, der Club als solcher aber einheitlich bleibe. Diese SchluBfolgerung R.'s erspart mir auf die Qefahr, die mit einer solchen Teilung verbunden wäre, hinzuweisen. Tatsächlich wäre damit der H.-C. in ein zionistisches Seminar verwandelt worden, für das nur die Fragen der Ausbildung maßgebend sind. In der Nr. 2 dieser Blätter habe ich nachzuweisen versucht, warum wir für uns die Organisationsform der Korporation mit ihrem engen Konnex zwischen Alten und Jungen akzeptieren müssen. Bs erscheint nur überflüssig, dies an dieser Stelle noch mal zu begründen. Als gute Anregung begrüße ich es aber, einzelne Kurse respektive Vortragsabende zu veranstalten, die nicht für die Jungen bestimmt sind. Es erscheint dies wünschenswert einmal im Interesse der Junioren, die durch die Anfängerkurse, Turnen usw. bereits stark in Anspruch genommen sind und die für das eine oder andere zionistische Thema doch nicht das genügende Verständnis und die genügende Vorbildung mitbringen. Andererseits leiden die älteren Bundesmitglieder darunter, daß die Clubleitung aus dem vorgenannten Grund es vermeidet, über Themen reden zu lassen, die für die jungen Bundesbrüder nicht geeignet erscheinen. Es kommt ein zweites hinzu: Wir haben es uns zum Ziel gesteckt, ein Erziehungsverein zu sein. Wir wollen durch den engen Zusammenschluß der Bundesbrüderlichkeit auf die jungen Menschen, die sich unserem Kreis anvertrauen, einwirken, wir wollen sie zu Volljuden und zu ganzen Persönlichkeiten erziehen

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