Herzl-Bund-Blätter
- Journal
- Herzl-Bund-Blätter
- Volume
- 1914
- Issue
- 14/15 (Februar/März 1914)
- Date
- 1914-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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93 1. Schekelpropaganda. Zu diesem Zwecke rüstet die Ortsgruppe die ihr von uns aufgegebenen Vertrauensleute mit Schekelblocks aus. 2. Broschürenvertrieb. Dieser findet statt einerseits in zionistischen Versammlungen, andererseits privatim bei Bearbeitung bestimmter ins Auge gefaßter Personen. Das Arbeitsfeld des Herzl-Club ist hauptsächlich der Turnverein Bar Kochba. Die Zentralstelle für Broschürenausgabe liegt in den Händen unseres Bibliothekars. j« 3. Veranstaltung von Herzl -und Makkabäerfeiern. Diese Feiern betrachten wir ebenfalls als starke Propagandamittel und zwar ausschließlich für die jüdische Jugend. Auch in diesem Falle richten wir unser Hauptaugenmerk auf den nationaljüdischen Bar Kochba. Die Propaganda für den Herzl-Club und die anderen zionistischen Institutionen ist u. E. das ergiebigste Betätigungsfeld für den jungen H.-C'er, der sich vielleicht für die Propagierung der zionistischen Idee noch nicht stark und reif genug fühlt. Der N.-F.-Kommissar unseres Clubs gibt an die einzelnen Cluhbrüder N.-F.-Matken, Telegramme und Ansichtskarten in Kommission, und diese müssen sich dann bemühen, diese Sammelmittel schnellmöglichst abzusetzen In erster Linie aber stellt der H.-C. eine Anzahl Leute aus seinen Reihen, die sich an der Leerung der N.-F.-Sammelbüchsen beteiligen hezw. Büchsen vertreiben. Für den Vertrieb der Aktien unserer Bank-und Landerwerbsinstitutionen haben wir uns stets nach Möglichkeit eingesetzt. In letzter Zeit haben wir diesen wichtigen Teil zionistischer Arbeit reorganisiert, indem wir einen Sharekommissar ernannten, der in ständiger Fühlung mit der in Hamburg befindlichen Shareclub- Zcntrale für Deutschland Steht. Jeder Clubbruder hat eine Sharekarte, die er regelmäßig mit Sharemarken ä Mk. I.— oder ä Mk. 0 25 beklebt, bis er eine volle Aktie dagegen eintauschen kann. Natürlich wird diese Tätigkeit auch nach außen verlegt, und wir hoffen, noch in diesem Winter gute Erfolge auf diesem Gebiete zu erzielen. Soviel über die Außenarbeit des H.-C. Für die innere Ausbildung sorgten wir bisher in folgender Weise: Durch Abhaltung von: a) üeschichtskursen. b) Palästinakursen.