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Herzl-Bund-Blätter · 1914-01-01 · 13 (Januar 1914) · p. [Seite]

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Journal
Herzl-Bund-Blätter
Volume
1914
Issue
13 (Januar 1914)
Date
1914-01-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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«3 Noch Muht viel zu tun. und die Clubs haben die Pflicht, das Präsidium energisch zu unterstützen. Hie vielen Anträge und Resolutionen, die von den verschiedenen Clubs dem Bundestage unterbreitet wurden, dürfen als geiniKender Beweis dafür Kelten, daß der Wille, unserer Leitung ihre Vufgabc zu erleichtern und an dein gemeinsamen Werke mitzuarbeiten, in allen Clubs vorhanden ist. Nun gilt es. die gefällten Beschlüsse in die Tat umzusetzen! Zwar wird nicht jeder dieser Beschlüsse im Handumdrehen auszuführen sein (z. B. die Herausgabe des Herzl-Katenders und des externen Heftes), aber wenn wir nur planmäßig, ohne Übereilung, an die unser harrenden Aufgaben herangehen, dann wird auch ein schöner Erfolg unsere Arbeit krönen! Ich will nicht die einzelnen Vcrliandlmigsgegcnständc besprechen; dies ergibt sich ja aus dem vorliegenden Bericht. Nur ganz kurz möchte ich das am Schlüsse der Tagung von Bbr. Rosen hl (Ith gehaltene eindrucksvolle und von tiefer Begeisterung getragene Referat über ..ßtindcshrüderlichkeit als Grundlage der ll.-C." erwähnen. Der Referent ist vielfach falsch verstanden und angegriffen worden, w eil er nach Ansicht mancher den Begriff der Bimdcsbrüdcrlichkeit zu eng gezogen hat. Und doch hat er nur ausgesprochen, was wir längst als die Prinzipien unseres Bundes anerkannt und festgelegt haben: der Merzl-Club soll nicht ein Tummelplatz für jeden, der sich Kionist nennt, sein, sondern er soll nur solche Elemente in sich vereinigen, die als Einnisten und ils Menschen zueinander und miteinander streben wollen. Dies bedingt einen engen .Zusammenschluß der einzelnen Clubbrüder und ein geschlossenes Auftreten des Clubs nach außen hin. In unserm Club sollen wir stets einen gewissen Rückhalt finden, von ihm wollen wir Anregung und Anfeucrung für unsern zionistischen Kampf empfangen und die Disziplin, die der Club verlangt, wollen wir auch später ins zionistische Leben hinausträgen und selber üben. Pal> wir in unserer persönlichen wie korporativen Arbeit unsere Pflichten gegenüber der zionistischen Ocsämtorganlsatton in erster Linie zu erfüllen haben, ist eine Selbstverständlichkeit, die nicht erst besonders betont zu werden brauchte. So habe ich die Ausführungen von Bbr. Rosenbliith aufgefallt, und deren Quintcssenz waren die vom Präsidium vorueleeten Thesen, die auch ohne Widerspruch angenommen wurden. Noch einmal «ab es eine scharfe Debatte über den Antrag des Präsidiums, wonach dieses die Entscheidung bezüglich Mitarbeit einzelner aktiver Bundesbrüder in andern jüdischen Vereinen selbst zu treffen hätte. Wenn auch die f'"rdcrunv! de* Präsidiums in dieser Form nicht gut geheißen wurde, so geht doch aus dem Beschluß, der die Entscheidung in die Hände der Vorstände der betr. Clubs gelebt - wissen will. hervor, dal! das eigentliche zionistische Arbeitsfeld de* im Hcrzl-Bund organisierten aktiven Zionisten der Herzl-Club

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