Herzl-Bund-Blätter
- Journal
- Herzl-Bund-Blätter
- Volume
- 1913
- Issue
- 4/5 (Mai/Juni 1913)
- Date
- 1913-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/4895413-5934791-5934817--044-4895449- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
30 einiges sammelt, wiedergibt. — Ich lasse das Schema des ersten Kalenders folgen: I. Kalendarium: In verschiedenen Rubriken nebeneinander werden die Tage und Monate samt den Ereignissen registriert; diese selbst möglichst durch ein Wort oder einen Vers, der auf die Zeit und den Ursprung des Festes oder sonstigen Geschehnisses hinweist, begleitet; dazu tritt als notwendige Ergänzung die Illustration, mag sie nun eine Reproduktion aus bekannten Werken sein (Friedemann'-Struck, der Lilien-Bibel etc.) oder von unseren Jüngsten oder Meistern für diesen Zweck beigesteuert werden Der Stoff dieser Bilder lehnt sich eng an den Monat an, mag er nun an ein einzelnes Ereignis anknüpfen oder von dem Charakter dieses Monats ausgehen, mag er aus der Vergangenheit Palästinas oder großen einstigen Zeiten Israels geschöpft sein oder aus unserer Gegenwart genommen sein, z. B. Ernteszenen einst und jetzt für die Zeit der Ernte. — Es soll so die Einheit des Geschehens von damals bis heute konstatiert und betont, das Neuerstandene geschildert werden, ohne Kitsch und ohne unnötige Sentimentalität, mit der man leicht nur Mitleid erweckt, aber keine Tat, keine Kraft, kein Können und Vollenden. II. Inhalt: Aufsätze und Studien. 1. Theodor Herzl. a) Seine Bedeutung als Symbol unserer Zukunft, indem wir Gefühle hineinprojezieren und unseren Willen, unsere Erwartung. b) Elemente seines Wesens: (Einzelne Abschnitte) Wie Theodor Herzl zum Judentum kam und bei ihm blieb. Theodor Herzl als Feuilletonist — Herzl als Schriftsteller, Stilist, Journalist — Herzl als Politiker — Herzl als Dramatiker — Herzl als Erzieher — Herzl als Jurist — Herzl als Philosoph: (Es ist nicht nötig, diese kleinen Essays, von verschiedenen Menschen geschrieben, auf einmal zu bringen.)' c) Aus Theodor Herzls Werken einige Proben. d) Gespräche und Begegnungen mit Theodor Herzl. (Anekdotisches, Zusammenhängendes, Erinnerungen.) e) Oedichte über und auf Theodor Herzl. 2. Golusblüten und satirische Glossen zur Zeit: 3. Aus den Ereignissen der Gegenwart — eine kleine Chronik der Judenfrage in unserer Zeit.