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Herzl-Bund-Blätter · 1913-02-01 · 1 (Februar 1913) · p. [Seite]

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Journal
Herzl-Bund-Blätter
Volume
1913
Issue
1 (Februar 1913)
Date
1913-02-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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3 geworden sei, auf deren Erfolge er kurz eingehl Er erörtert die Frage, warum die zionistische Jugendbewegung bisher keine Fortschritte und keine Erfolge aufweisen konnte, und betont dann die Wichtigkeit der körperlichen Ausbildung Robinow itz begrülit die Tagung im Namen des Hamburger Klubs. Er erwähnt gleich im Anfang seiner Ausführungen, dali der Hamburger Herzl-Klub sich eigentlich noch nicht an einen festen Statutenentwurf und an eine definitive Organisation binden wolle. Man soll erst versuchen, die bestehenden 3 Herzl-Klubs miteinander in engere Verbindung zu bringen Nach einem halben Jahre etwa werde .-man in der Lage sein, zu beurteilen, ob eine dauernde Verbindung empfehlenswert und Erfolg versprechend sei. Er ist vor allem dafür, vorläufig noch nicht in die gröfiere Ocffentlichkeit zu treten. Er gibt eine Schilderung der in Hamburg geleisteten Arbeit und fordert Klarstellung des Verhältnisses zur Gesamtorganisation. Rosenbliith geht auf verschiedene Widersprüche in den Ausführungen des Vorredners ein Er legt eingehend dar, warum eine lose (ombination nichts nützen könne, und warum man den Herzl-Bund jetzt unbedingt definitiv gründen müsse. kabinowitz präzisiert seine Ausführungen dahin, dali der Bund zwar der Leitung der Organisation gegenüber offiziell bestehen soll, nicht aber der nichtzionistischen Oeffentlichkeit gegenüber l:euerring betont die Notwendigkeit der definitiven Gründung Ein loser Kontakt bestehe jetzt schon insofern, als alle drei Klubs mit geringen Variationen dieselbe Arbeit leisten und vor allen Dingen den gemeinsamen Willen zur Arbeit in der gleichen Richtung haben. In Bezug auf das Verhältnis zur Organisation sieht er nicht die geringste Schwierigkeit, eine theoretische Festlegung dieses Verhältnisses hält er für vollkommen unnötig Das Wesentliche sei, dali der Herzl-Bund berufen sei, eine Anzahl von Arbeiten, die bisher von der Organisation geleistet wurden, besser und intensiver zu machen Für die Oeffentlichkeit würde eine kurze Notiz in der „Jüdischen Kundschau", die die Gründung des Bundes anzeigt, genügen Wir müssen uns vor Kuhmredcrei hüten und dürfen daher vorläufig die Gründung des Bundes nicht als einen grollen Erfolg in der Oeffentlichkeit hinstellen kabinowitz wiederholt und ergänzt seine Irüheren Ansichten, f r kann sich nicht entschließen, einer definitiven Gründung schon heute zuzustimmen, und möchte daher von einer definitiven Annahme von Statuten abraten. Rosenbliith und i-'cuerring sprechen nochmals für die Notwendigkeit der Gründung Sie betonen, dali ein definitives Statut unbedingt nötig sei, schon deshalb, weil man den in anderen Städten zu gründenden Klubs ein endgültiges Programm und ein festes Statut mit auf den Wcg'gcben mülltc f ür Aenderungen, die sich als notwendig erweisen sollten, werde man stets eine Mehrheit finden, es sei daher nicht einzusehen, was gegen eine definitive

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