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Jüdisches Gemeindeblatt Dresden · 1938-09-23 · 17 (23.9.1938) · p. Seite 6

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt Dresden
Volume
XIV (1938)
Issue
17 (23.9.1938)
Date
1938-09-23
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 GEMEINDE BLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE DRESDEN Nr 17/21.9.38 Bekanntmachungen Vermietung von Betplätzen für das Synagogenjahr H49-I938 19. Die Vermietung der Plätze für beide Gemeindegottesdienste wird am Vertage dos Neujahrsfestes, Sonntag, den 25. September, tu tn'* pünktlich I l hr abgeschlossen. Nach diesem Zeitpunkt i ndet kein Kartenverkauf mehr statt, so daß niemand mit dem Zutritt zu den Gottesdiensten rechnen kann, der nicht bis dahin im Besitz seiner Eintrittskarten ist. Feiertagsgottesdienste. 1. Die Besucher der Synagoge werden auf den neugeschaffenen .weiteren Ausgang .ms dem Synagogerihof auiiiierksam gemacht, der nach dem Hasenberg fuhrt. Es w ird dringend gebeten, diesen Ausgang nach Schluß des Gottesdienstes zu benutzen. Das Anfahren vor der Synagoge sowie das Einbringen yon Blumen ist strengstens untersagt. 2. Die Besucher des orthodoxen (leineindegottesdienstes werden nochmals daraui auimerksam gemacht, daß Kinder ohne Eintrittskarte keinen Einlaß finden, auch nicht zum Besuch der Eltern. Noch nicht schulpflichtige Kinder erhalten selbst dann keinen Zutritt', wenn sie im Besitz einer Eintrittskarte sind. Kinder müssen die ihnen zugeteilten Plätze benützen. Das Mitnehmen der Kinder auf die Plätze der Erwachsenen ist im orthodoxen Gottesdienst aus Grtinden der Sicherheit untersagt. Jede Ansammlung ist strengstens untersagt. Den Anordnungen der vom Gemeindevorstand bestellten Aufsicht ist unbedingt Folge zu leisten. Auszug aus der Synagogenordnung. Unter .Hinweis auf § 19 der Synagogenordnung wird dringend ersucht, jede Störung des Gottesdienstes zu vermeiden, jedes Gespräch und insbesondere jede Art von Begrüßung. Begluckwünschung usw. sowie lautes Mitbeten zu unterlassen. Es muß unter allen Umstanden größte Ruhe und strengste Ordnung gewahrt werden. Den Anordnungen der Aufsichtsbeamten ist unweigerlich Folge zu leisten. Der Beginn des Gottesdienstes, speziell der Predigten, wird an anderer Stelle dieses Blattes bekanntgegeben. Die Besucher des Gottesdienstes werden dringend gebeten, rechtzeitig zu korninen die (länge der Synagoge werden vor Beginn der Predigt abgesperrt — und die Synagoge nicht vor Beendigung des Schlußkaddisch, an den Vorabenden der Festtage nicht vor Adaun aulom. zu verlassen. Kindern unter 6 Jahren ist der Zutritt in die Synagoge — außer am Simchas Thauro — nicht gestattet. Die Damen werden gebeten im Interesse der Verkehrssicherheit nach Möglichkeit die hintere Treppe zu den Emporen (Eingang B) zu benutzen. Seelenlichter. Genieindemitglieder. 'die zum Andenken an ihre verstorbenen Angehörigen am Versöhnungstage in der Synagoge Seelenlichter aufgestellt zu haben wünschen, können diese fernmündlich — 1-1051 und 17**7 oder schriftlich im Gemeindeamt bestellen. Das Licht kostet RM 1.S0. Glück W unschablösungen. (Glück » unsch-Telegramme und - Karten) zugunsten des Israelitischen Kinderhorts und des Israelitischen Frauenvereins erhältlich: Israelitisches Gemeindeamt. Zeughausstraße 3; Buchhandlung Strauß, VVaisenhausstraße 25. Nächste .Auswanderer-Beratungs-Sprechstunde des Herrn Dr. Wachtel oder seines Vertreters. Herrn Dr. Kirschstein, am Donners ag. den 29. September, in der Zeit voll 9H 1 Uhr und .y'A—6 Uhr hu Gemeindeamt L Stock. Markenausgabe findet am Mittwoch, den 2«. September, vormittags 8 9 Uhr im Erdgeschoß des Gemeindeamtes statt. Jüdische Winterhilfe 1938?.'). Von unserer Wohlfabr-tsstelle nicht laufend unterstützte Geii:ciuder.ii glieder, die nach den Richtlinien des Wiu'.erhilfswerks des Deutschen Volkes Anspruch auf Bewilligung von Winterhilfe haben, werden aufgefordert. Mittwoch, den 2s. 9. 1938. nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr Jen Antrag in der Wohlfahrtsstelle zu stellen. Personalausweis sowie Verdienstnachweis bzw. Stempelkarte. Mietbucb und Verüienstnachweise den den Haushalt teilenden Kinder sind unbedingt mitzubringen. Ausnahmsweise genügt schriftliche Beantragung, die jedoch ebenfalls unter Beifügung der genannten .Unterlagen zu erfolgen hätte. Die neuen Abendkurse für Schneiderei und Putzmacherei für den eigenen Bedarf beginnen am Donnerstag. 211. Oktober Schneiderei), bzw. Montag. 24. Oktober (Putzmacherei). Ferner ist beabsichtigt, einen Kurs, über Fröhelarbeiten abzuhalten, der für'Mädchen und junge Frauen gedacht ist, die sich im Ausland in Familien mit Kindern betätigen wollen. Meldungen an das Gemeindeamt. Anmeldung schulpflichtiger Kinder für Osterri 1939. Nach 8 2 des Reichsschulpflichtgesetzes vom 6. 7. 1938 werden Ostern 1939 schulpflichtig alle Kinder, die bis zum 30. Juni 1939 das 6. Lebensjahr vollenden. Kinder, die in der Zeit vom 1. Juli bis 30. September 1939 das 6. Lebensjahr vollenden, können, wenn sie die für den Schulbesuch erforderliche geistige und körperliche Reife besitzen, auf Antrag der Erziehungsberechtigten gleichfalls schon Ostern 1939 in die Schule aufgenommen werden. Die jüdischen Kinder sind, soweit dies noch nicht geschehen ist. ab heute bis 5. Oktober 1938 werktäglich von 12 bis 1 Uhr beim Leiter der jüdischen Volksschule (Fröbelstraße 1. Rückgeb.) anzumelden. Hierbei sind die Kinder dem Schulleiter vorzustellen und die standesamtliche Geburtsurkunde sowie der Impfschein vorzulegen. Dresden, am 22. September 1938. Jüdische Schule Dresden. (Private Volks- und Berufsschule sowie Oberschule für Jungen.) Aufnahme von Schülern und Schülerinnen in die 1. Klasse (Sexta) der jüdischen Oberschule. Schüler und Schülerinnen, die im Schuljahre 1939/40 die 1. Klasse (Sexta) der Oberschule besuchen sollen, sind ab heute bis 5. Oktober 1938 werktäglich von 12 bis 1 Uhr bei der Schulleitung anzumelden. Die Schule unterrichtet nach dem Lehrplan der ..Oberschule für Jungen": sie ist auch Mädchen zuganglich. Das Schulgeld beträgt monatlich RM 20.—. Die Aufnahme von Schülern in die Oberschule bedarf der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde. Bei der Anmeldung sind das letzte Schulzeugnis, der Geburt*- und Impfschein vorzulegen. Dresden, am 22. September 1938. Jüdische Schule Dresden. (Private Volks- und Berufsschule sowie Oberschule für Jungen.) Jüdischer Centraiverein Nächste Sprechstunde: Mitwoch, den 12 Oktober von 16-18.30 Uhr in den Räumen der Jüdischen Wirtschaftshilfe, Zeughausstraße 3 parf.

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