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Jüdisches Gemeindeblatt Dresden · 1937-01-01 · 18 (14.9.1937) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt Dresden
Volume
XIII (1937)
Issue
18 (14.9.1937)
Article
Beilage zu Nr. 18
Date
1937-01-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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HHhv >-4ä£bA Blick iber Kfar GMeadi und Tel Chaj nach Hule, mit dem Schneegipfel des Hermon DIE EBENE HULE UND DAS HOCHLAND VON GALILÄA Das Zukunftsgebiet jüdischerMasseneinwanderung Sichert das Grenzland fn Nordpalästina Erlöst den Boden von Obergaliläa Das ist die heue Losung, die der Keren Kajemeth Lejisrael, der Bodenfonds des Palästina-Werkes, im neuen Jahr der Juden heit gibt. Ein neues Siedlungsgebiet erwerben — das soll die stolze Antwort auf die letzten Angriffe gegen das jüdische Nationalheim sein und zugleich eine starke Manifestation eines Volkes in der Stunde, da die Errichtung seines eigenen Staates in greifbare Nähe rückt. Nordpalästina war in alter Zeit dicht bevölkert. Die regenreichen Gebirgsplateaus sind vorzüglich geeignet für Ackerbau und «isrkultur, die weiten Berghänge als Weideland. Die Ebene, sserreich und von subtropischem Klima, bietet bei intensiver Bebauung Raum für zehntausende Familien. Die Kolonisation des Sumpflandes, die eine dichte Besiedlung erst ermöglichen kann, wird die Kräfte der Aufbaugeneration aufs höchste anstrengen. Aber sie wird einem großen Teil der jüdischen Jugend Produktivierung und Verwurzelung bieten. So ist es Pflicht eines jeden Juden, bei der Uberführung des Bodens in jüdischen Gemeinbesitz nach besten Kräften mitzuwirken. PALÄSTINA- FÜR WEN? Aus Weiimapns Rede vor der Jewish Ajency Die „Besseren Juden" sagen, sie brauchen keinen Judenstaat---- Sie mögen „Bessere Juden" bleiben — die schlechteren werden Sümpfe trockhen.Schulen bauen, Universitäten errichten, bis sie auch zu den besseren Juden gehören .. .Wir "gehen unseren Weg, den Weg des Bauens und der Hoffnung, des Mutes und des Glaubens an bessere Tage. // EL JIWNEH HAGAU L!" „Gott wird Galiläa wieder aufbauen! // So singen die Chaluzim — aber den Boden müssen wi r erwerben! .j -.' ' *' Spenden für Boden in Obergaliläa an den Keren Kajemeth Lejisrael, Berlin W 15 und Postscheckkonto Berlin Nr. 282 47 Verantwortlich Dr. Josef V.'eil>, BerlinWIS. Entwurf unter Mitwirkung von Met h n er-Wo 11 i sc h , Tel Aviv Fotos: Keren Kojemeth |5|, We i ss en stein, Tel Aviv (1). Drudcvon Siegfried Scholem, Berlin-Schöneberg Die Tat von heute - Erlösung des Bodens von Obergaliläa - Die Wirklichkeit von morgen - Das neue Zentrum jüdischer Kolonisation

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