Jüdisches Gemeindeblatt Dresden
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt Dresden
- Volume
- XIII (1937)
- Issue
- 18 (14.9.1937)
- Article
- Beilage zu Nr. 18
- Date
- 1937-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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„Auf Ginossar ruht der Segen des Ewigen". Das alte Wort über Ginossar, das Palmen-Tal am See Genesareth, wird von neuem wahr. Nahe Migdal und den Melchett-Plantagen entsteht wieder ein neuer Siedlungspunkt. Er liegt am Eingang nach Obergalilää und wird erbaut von Mitgliedern der Jugend-Alijah aus Deutschland. Einer anderen Gruppe der Jugend-Alijah war es vergönnt, „die Ersten in Hule" zu sein. Sie hatte inTelChaj, der Stalte von TrumpeTdors Heldentod, eine zweijährige landwirtschaftliche Ausbildung mitgemacht und nimmt jetzt an den ersten Erschließungsarbeiten in der Hule-Gegend teil. In viejen Kolonien warten weitere Gruppen von Jugend aus Deutschland auf ihren Ansiedlungstag, an die Tore Palästinas klopft die Not und die Sehnsucht der ganzen jüdischen Jugend der Diaspora. Gebt ihnen Boden in Galiläa! Der Keren Kaiemeth öffnet den Weg. Die erste Ernte am Stützpunkt Ginossar Eine gigantische Aufgabe hat sich der Keren Kajemeth Lejisrael, der ßodenfonds des jüdischen Volkes, geste In fünf Jahren sollen alle erwerbbaren Böden in Obergaliläa und in der Umgebung der Hule-Sümpfe in seinem und im jüdischen Volksbesitz sein. Hier soll ein neues gewaltiges Aufnahmegebiet für jüdische Einwanderermassen geschaffen werden. Aus der Not der Galuth sollen sie die Fahne ihrer Befreiung und des Aufbaus nach Obergaliläa tragen. Zeh n tau sende,ja hunderttausende Dun arr Boden können in Obergaliläa erworben werden. Zehntausende und hunderttausende Juden können hier angesiedelt werden, wenn das jüdische Volk es wi und wenn es seine Kräfte aufbietet, daß dieses fruchtbare Grenzland sein nationaler Besitz wird. Dieses Werk zu beginnen ui^dDunam um Dunam für alle Zukunft dem jüdischen Volk zu sichern, das soll im neuen Jahr derAusdruck unserer Treue zu Erez Jisrael sein. , Sichert das Grenzland in Nordpalästina! Erlöst den Boden von Obergaliläa! KEREN KAJEMETH LEJISRAEL (Jüdischer Nationalfondi, e.V.), Berlin Wl 5, Meinekestr.10 Spendjen für „Boden in Obergaliläa'' auf das Postscheckkonto des Keren Kajemeth Berlin 282 47 NACH GALILÄA!