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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1937-03-01 · 5 (1.3.1937) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
13 (1937)
Issue
5 (1.3.1937)
Date
1937-03-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 8 Srttc 8 OernetnleHatt der JsraelittjcheN HtUjioHlgemet«8e Stellen , JÜDISCHER KULTURBUND DRESDEN | Zeughausstraßei, II. * Fernruf 18418 * Geöffnet: Werktäglich 10 — 1 Uhr j 8. AtionnGmenl-UeranstaltunD | Dienstag, den 9. März 1937 | 20 Uhr — Henriette-Schie-Saal I (nicht Trianon) 01* beiden KOnstltrlnnen, dl* früher In Omi* dm Jetzt In Leipzig leben, konnten btl Ihrem vorjährigen Gastspiel den besonderen BiMail unseres Publikums sntgsgennehmen. Inzwlschan heben die Künstlerinnen ausgedehnte und erfelgrelchs Gseteplel-Relsen, Insbesondere durch Hellend, unternommen. Ihrem Auftretan darf mit besonderer Spenniing entgegengesehen werden. S TANJA URY (Klavier) MIRIAM ZUNSER (Violine) Werke von: Beethoven, Brahms-Joachim, Chopin, Händel, Ernst loch. Einzelpreise B RM 2,50, 1.75,4 1,25 Jugendkarten RM 0,50 •v. -t?, v*C88ttt L '•: ' Das Kinder-Variet6 am heutigen Sonntag, mußte auf Sonntag, den 21. März verlegt werden. Jfidisdie Winterhilfe Sonntag, den 14. März 1937, 20 Uhr, Henriette-Schic-Saal lÜMVzCct Mitwirkende: Ellen Bergmann (Arien u. Lieder) Harry Paglin (Jiddische Lieder) Rosa Satsch (Virtuose Violinmusik) Walter Goldmann (Klavier) Eintrittskarten für Betreute der Jüdischen Winterhilfe unentgeltlich in der Wohlfahrtsstelle, sonst RM 1.—, Jugendliche RM —.25 im Kulturbundbüro, Dresden Zeughausstraße I. (Ruf 184 18). Geöffnet: 10-1 Uhr Orchester-Konzert Unsere Jüdische. Instrumental-Vereinigung in Sresden, die im Herbst bei der großen Feierlichkeit;u Professor Winters AnttSfubiläuin;um ersten Male öffentlich anftrat, hat sich inzwischen zu einer musikalischen Körperschaft entwickelt, die in unserem Dresdner jüdischen Kulturleben ein starker positiver Faktor geworden ist. 2o müssen die beiden Konzerte, welche sie am 8. und 9. Februar znm Besten der Jüdischen Winterhilfe ausführte, als künstlerische Abende von besonders hohem Wert angcsprochen werden. Tic gebotene Bortragsfolge tvar soivohl stilistisch interessant aufgcbaut, wie auch abwechslungsreich und fesselnd, und cs wäre zu (wünschen, daßZ-der häufig zu hörende Einwand .das Programm scheint für mein Musikvcrftändnis zu schwere Werke zu enthalten" dem Vertrauen weichen möge, daß auch hohe und cdele Kunst dem musikalischen Laien echte Freude und genußreiche Unterhaltung bieten kan», und ohne Frage geschah das selbst durch die beiden modernen Werke des Konzerts. Robert Volkmanns berühmte Serenade für Streichorchester gehört zu den melodisch einschmeichelndsten Musikstücken, um so .mehr wenn das obligate Violoncello von einem Meister des Instruments gespielt wird. Tie i» Leipzig lebende Ungarin Jly Straffer spielte dieses Cello-Solo mit echt ungarischem (Äcfühlsausdruck und Temperament, wie es sich der zwar zu Lomniahsch in Sachsen geborene, aber in Budapest berühmt getvordenc Komponist Volkmann gedacht Haben mag, »nd auch das Streichorchester wußte Hier so recht i» den eindringlich warmen Gcsangslinien und Rhythmen zu schwelgen. Peter Tschaikowskys Streicher-Serenade wurde ebenfalls mir solcher Klangfülle geboten, daß man Blasinstrumente gar. nicht vermißte; bofeci stellte dieses interessante russische Werk hohe Ansprüche an die junge Kapelle, denen sie unter der Leitung des sich als Orchester Pädagoge voll bewährende» Kapellmeister Walter '(Moldmann ausgezeichnet gerecht wurde. Sowohl die melancholische Stimmung der schönen Clegie, wie der reizvolle Walzer und das aus zivei russischen Polkslieder» . aufgebauie kontrapunktisch sehr kunstvoll gearbeitete Finale fandet! mit Recht starken Beifall. Als Cröfsnungsstück des Abends war als Kuriosität eine der *>”» Sinfonien des alten Mannheimer Hofkapellmeistcrs Ignaz Jakob Holzbatier ansgeioählt ivorden, den Mozart als Komponist hoch geschäht haben soll »nd der auch beute noch durch seine lebhaftenkunstferi.igen Tonstücke gefällt. Einen Höhepunkt d<s Abends bildete ein Violinkonzert des große» italienischen Zeitgenosse» von Holzbancr: Olniscppe Tar- JÜDISt'HER K'TJ/Fl’RBUIVJ) DRESDEN Zeughausstraße 1. II. Fernruf 184 18 Geöffnet werktäglich 10—1 Uhr Voranzeige: 9. Abonnementveranstaltung Dienstag, 23. März 1937 — 20 Uhr j> 'T r I a n o n Dela Lipinskaja Einzelpreise: A RM 3.50, 3.00, 2.25, 1.50 Der Vorverkauf hat begonnen

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