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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1937-02-10 · 4 (10.2.1937) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
13 (1937)
Issue
4 (10.2.1937)
Date
1937-02-10
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 4 Temeinßeßlatt der Israelttliche» Relißton«ßem«tnße Dresden Sette S An die Abonnenten des Jüdischen Kulturbundes Oie 7. Abonnement-Veranstaltung findet nicht am 21. Februar im Trtanon wie auf den Abonnement-Karten aufgedruckt, sondern bereits am Mittwoch, den 17. Februar und zwar im Henrtette- Schte-Saai statt: Vezttattonsabend Otto Bernstein fvgl. Anzeige). Am Sonntag, den 28. Februar, nachmittags 4 Uhr Großes Kindervarietee fvgl. Anzeige) Abonnenten verwenden den Gutschein für die Handpuppenspiele. Unsere Purim -Überraschung für alle Kinder der Gemeinde (Zu dieser Veranstaltung wird ein Kulturbund- Ausweis nicht benötigt) Gr. Kinder-Uarielee ifiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiMtiiiitiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiuiiiiniiiiiiiiii am Sonntag, den 28. Februar 1937 nachmittags 4 Uhr im Henriette-Schie-Saal Jani Ballan aus Berlin der große Zauberer und Bauchredner mit seinem Karlchen Ruth Heilbrunn mit heiteren Vorträgen Die kleine Edith Gottschalk mit bunten Tänzen Kasperle Theater „Kasperle und Sultaninchen“ Musik: Siegfried Sonnenschein Eintrittspreise: Kinder RM 0,50 und RM 0,30 für Erwachsene RM 0,75 und RM 0,50 Abonnenten verwenden den an den Abonnementskarten hangenden Gutschein, der für Künstler-Handpuppenspiele am 21. Februar 1937 vorgesehen war. >S M TL TL TL TL Viele freuen sich über ä ihren knlschluß! ■ LL rs K TL TLTCTLTLTLTCTLTl TL K KIttmRRKKK Kutturbundabend. Berufsdrama in Reinkultur: „Menschen in Weiß" von Gidney Kingsley Gchnihler hat als erster die Zudenfrage unter den Ärzten auf der Bühne ltterarisch gestaltet. Dann hat Shaw Zweifelsfragen des ärztlichen Wirkens gesellschastskritisch erörtert, und nun trat wieder ein jüdischer Arzt, Amerikaner, auf den,plan, seinen Kollegen und dem Publikum das Evangelium des Ärztseins zu verkünden. In einer Zeit, da der Lebenskampf vieler uns nahestehender Ärzte, den besonderen Blick auf diesen Berufssiand gelenkt hat, darf ein Stück, das dies von so hoher Warte und zugleich realistisch eineinprägsam versucht wie „Menschen im Weiß" auf verstärkte Resonanz rechnen. (Daher sein Erfolg). Und obwohl es nicht dichterisch inspiriert ist und seinen Konfliktstoff ganz simpel rein' aus der Berufsssphäre selbst schöpft, bars man es das Hohelied der ärztlichen Selbstaufopferung nennen. (Dies sein besonderer Erfolg). Oie Befürchtungen,- daß das Stück unserem Geschmack zu amerikanisch, zu nervenkihelnd oder dergleichen sein könnte, haben sich in der uns dargebotenen Form zum Glück kaum erfüllt. (Es scheint sich da überhaupt eine Wandlung zu vollziehen, auch der fabelhafte Film „San Francisco beweist es). Details kann sowieso nur ein Fachkollegium, das in großer Zahl anwesend war, beurteilen. Oie genaue Wiedergabe der beginnenden Operation, eine etwas billige * Foto-Technik und für uns überholt, ging ohne Gruseln und doch mit Erschütterung vorüber, denn in dieser Szene - ausgerechnet! - muß die Braut des Assistenzarztes, die bei uns wohl kaum zugelassen werden dürfte, erfahren, daß ihr Bräutigam etwas mit judjiMimnf. JÜDISCHER KULTURBUND DRESDEN Zeughausstraßei, II. * Fernruf 18418 » Geöffnet: Werktäglich 10 — 1 Uhr 1." Mittwoch, den 17. Februar 1937 20 Uhr — Henriette-Schie-Saal (nicht Trianon) % Nach ausgedehnten Gastspielreisen, die unseren einheimischen Vortragsmeister begeisterte Pressestimmen etnbrachtän, einziger Rezitationsabsnd dieses Winters In Dresden. i , Vollständig neues Programm REZITATIONSABEND OTTO BERNSTEIN Werke von: Ludwig Börne (gestorben 12. Februar 1837) Franz Werfel Richard Beer-Hofmann? Einzelpreise 8 RM 2,50, 1,75, 1,25 11102751 55^331

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