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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1936-09-01 · 16 (1.9.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
12 (1936)
Issue
16 (1.9.1936)
Date
1936-09-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Ui. 16 Seit* 3 Gemeindebla tt der Israelitischen Re l r gion«gemeinde Dresden WMLCKIIM KQJIfU@©<ü)m DßlSPiK] Bundesfahr 1936/37 DRESDEN Eröffnung der Spielzeit Donnaralag, 3. September 1936, 20 Uhr Im Trlanonsaale, Ostra-Allee Das Hamburger Kulturbundtheater spielt Tageszeiten der Liebe Ein musikalisches Lustspiel In drei Akten * von Nicodöml-Kahn Musik von Kurt Behrens / Regie: Hans Buxbaum Mitwirkende: Lieselotte Cohn (Rosen) / Edith Herrslik / Alfred Berliner (Balthoff) / Rita Nachum Kurt Schindler Max Wächter Erste Abonnementveranstaltung Einzelpreise A: RM 3,50, RM 3,-, RM 2,25, RM >,50 ■ Vorverkauf: Kulturbundbüro ZeughausstraBe 1, II. Fernruf 18418 GeOffnet werktägllchvon 10 — 1 Uhr Einladung zum Abonnement 4 Theater-Vorstellungen (Hamburger Kulturbundtheater) Künstlerische Leitung: Dr. Hans Buxbaum 4 Konzerte (Großes Orchester, Kammermusik, Instrumental- und Gesangs Solisten) 1 Rezitationsabend (Bernstein) 1 Heiterer Abend (Llplnskaja) 10 Abende + 2 Nachmittags-Vorstellungen (künstlerische Handpuppensplele für Kinder) Z12 Veranstaltungen: RM 25.— bzw. RM 20. - (je nach Platzgattung). Bis zu 40 X, Ermäßigung gegenüber den Kassenpreisen Bitte rechtreitig Mitgliedskarten erneuern I Verlängerungsgebühr 1936'37: RM 1, . Karte zum Abstempeln mitbringen! Neuanmeldungen zum Kulturbund: RM 1,25. Lichtbild mit bringen! Erwerbslose (Ausweis!) und Jugend (bis 18 Jahre): Verlängerung bzw. Neuanmeld. RM 0,50. Wir bitten zu beachten: Ohne gültige Mitgliedskarte (Lichtbild - Ausweis) kein Zutritt zu deniVeranstaltungen. gereift fein muß; denn viele seiner Bilder haben Motive ans München, Rothenburg o. T, Salzburg, Paris tt. a. Das er ivähntc mit unvergeßliche Gemälde heißt: Swieto Trabek („Fest der Posaunen"'?) und stellt betende Juden ant Ufer der Weichsel an der Zitadelle von Warschau dar, wie sie nach Sonnenuntergang im fahlen Zwielicht beten. Das stimniungsreiche Bild ent hält 23 männliche Zudcngestaltcn in der überkommenen schwarzen Manteltracht, mit hohen Stiefeln und Mützen und elf jüdische Kranen: sehr malerisch ist die Einteilung der Betenden an dem Abhang am Ufer und auf dem Hloß mit den verschiedenen Außdrucksbcwcgnngcn der segnenden Arme und Hände und den nachdenklichen oder verklärten Gesichtern. Polnische Bauern am schein eines Holzfeucrchens mit ihrer Ziehharmonika neben sich scheinen den frommen Borgang ernst zu beobachten. (Es handelt sich dabei ickohl um einen altjüdischen Bolksbrauch am Rausch Haschonoh an einem fließenden Wasser unter Gebeten gleichsam Sünd und Schuld davonschwemmen 4u lassen: Taschlich.) Bon älteren aus dem Zudentum stammenden Malern sei Anton Raphael Mcngs (1728—79) erwähnt, der als sächsischer Hofmaler und Direktor der Akademie in Rom europäische Berühmtheit erlaiigtc: und von dem mehrere höchst lebendige Portraits in Pastell und LI in der Galerie hängen.. Es ist übrigens bedauerlich, wie wenig besucht, und selbst bei eingeborenen Warschauern, wie wenig bekannt die Schätze dieser Galerie sind: kein Wunder, daß die verantwortlichen stellen noch zögern, die jetzt noch magazinierten weiteren Sehenswürdigkeiten auszustellen. Unter den zahlreichen, kunstgewerblichen Altertümern sollen sich wertvolle alte jüdische Kultusgeräte und Stickereien befinden. Wie vor kurzem in den Zeitungen zu lesen war, wird das I.P.S. Insthtut Propagandh Sztuki (Kunst-Propaganda-Jnstitui) eine öffentliche Ausstellung veranstalten, um das Zitier 'esse der Warschauer für bildende AI Hilft zu heben. Dabei solle» Werke von 41 jetzt lebenden jüdischen Atünstlern ausgestellt werden. Weiter las man dieser Tage in deutsch-jüd. Zeitungen, daß das „Muzeum Rasodowe" in Warschau eine bedeutende Bereicherung erhalten hat, indem der im vorigen Jahr verstorbene jüdische Arzt, Or. Zan poplawski, seine über 100 Rummern zählende Gemäldesammlung dein Museum vermacht hat. EIN SCHONER MANTEL! Der ERES-MANTEL ist in jeder Einzelheit besonders gut und wertvoll gearbeitet, sodaB Sie nur Freude empfinden, wenn Sic ihn besitzen. Wir führen ihnl Laer & Sohn NiUo vo'Nir,-ir,uASN-c.ro.ic<:F Hermann Haugk Nachf. Maxbstreizyn Herren-Hüte — Herren-Moden Prager Straße 37 Herren-Wäsche t

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